Von KI ersetzt
Kurz gesagt
Viele Behördenmenschen fragen sich, ob KI ihren Job ersetzt. Peter hält generelle KI-Verbote für den falschen Weg und rankt mit Luisa, womit eine KI-Einführung startet: Die Dienstanweisung kommt auf Platz eins. Zum Schluss erklärt Peter, wo er den größten Hebel sieht: bei dir selbst, im Team und im System.
Wird mich KI ersetzen?
Das treibt viele um.
Auch in Behörden.
Aber gibt es nicht auch einen optimistischeren Blick?
Und gibt es vielleicht schon Behörden, die das aktiv nach vorne treiben?
Also... ja gibts.
Und wir haben euch auch noch was dazu fertig gemacht.
Eine KI-Musterleitlinie die ihr einfach so benutzen dürft:
Zur Musterleitlinie
Kernaussagen
- Generelle KI-Verbote helfen niemandem. Peter rät Behörden zu einer schnellen Dienstanweisung: „Ich glaube nur, diese generellen Verbote sind Quatsch“ (Peter, ca. 11:00)
- Die Dienstanweisung kommt zuerst. Sie regelt Geltungsbereich, Nutzung und erlaubte Tools, deshalb setzt Peter sie im Ranking ganz nach oben: „Dienstanweisung auf die 1“ (Peter, ca. 16:00)
- KI lernt man durch Nutzung. Peter setzt auf Early Adopter und Austausch: „Es ist wie mit allen Werkzeugen. Wenn du sie nicht nutzt, wirst du sie nicht beherrschen“ (Peter, ca. 18:00)
- KI soll Routinearbeit abnehmen. Für Standardfälle beschreibt Peter eine klare Aufteilung: „10 Prozent geben wir rein, 80 Prozent macht die KI, 10 Prozent kontrollieren wir“ (Peter, ca. 24:00)
- Behörden sind gut vorbereitet. KI braucht Workflows, und mit Prozessen kennen sich Behörden aus: „niemand sich so viel Arbeit mit Prozessen macht wie wir“ (Peter, ca. 31:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Wird KI mich ersetzen
- ca. 2:00 · KI in Behörden: ein Beispiel aus der Community
- ca. 4:00 · Kommt drauf an: KI-Nutzung offen sagen
- ca. 8:00 · KI trotz Verbot nutzen und warum Verbote bremsen
- ca. 13:00 · Ranking: Womit die KI-Einführung startet
- ca. 21:00 · Die Sorge, durch KI ersetzt zu werden
- ca. 28:00 · Der größte Hebel: Selbst, Team und System
Fragen zur Folge
Was gehört in eine KI-Dienstanweisung für Behörden?
Peter nennt als Erstes den Geltungsbereich. Danach regelt die Dienstanweisung, wer KI nutzen darf, welche Tools erlaubt sind, etwa über eine Whitelist und eine Blacklist, und wie mit Datenschutz und personenbezogenen Daten umzugehen ist. Viele Behörden koppeln den Zugang an eine KI-Kompetenzschulung. Mehr dazu auf der Seite zur KI-Pflichtschulung.
Sollten Behörden KI verbieten?
Peter hält generelle Verbote für den falschen Weg. Wer KI aus Sorge vor falscher Nutzung verbietet, bremst die eigenen Leute. Besser ist eine schnelle Dienstanweisung, die vorhandene Muster aus anderen Behörden übernimmt. Mehr dazu im Fachbereich Digitalisierung und KI.
Ersetzt KI Jobs in Behörden?
Peter nimmt die Sorge ernst und sieht auch Kehrseiten. Sein Ziel: KI übernimmt Routinearbeit, etwa bei Standardanträgen, damit mehr Zeit für Einzelfälle bleibt. Solange Behörden den Menschen im Mittelpunkt behalten, entlastet KI die Mitarbeitenden.
Transkript
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Ehrenbehörde: wird KI mich ersetzen? Gibt es schon Leute, die KI erfolgreich in Behörden einsetzen? Und wie macht man das eigentlich alles? All das gibt es heute in dieser, ich möchte in jeder Folge sagen, der besonderen Folge. Nein, aber in dieser Folge von ziemlich zuständig. Einen wunderschönen guten Morgen, Luisa.
Luisa: Guten Morgen, Peter.
Ehrenbehörde: Ich möchte kurz starten mit einer Geschichte. jemanden ... Ich war gestern in einer Stadt in Niedersachsen und hatte da mit ganz vielen Leuten ganz tolle Gespräche. Und offensichtlich als Behördenmenschen. Ich gehe ja nicht mehr zu anderen Leuten. Ich gehe nur noch zu Behördenmenschen. so ist das. Und da wurde mir erzählt, dass derjenige sich jetzt seinen Wecker auf sechs stellt, damit er keine Folge mehr von uns verpasst. Und sich ...
Luisa: So ist das. No way. No way.
Ehrenbehörde: und sich dann beschwert hat, weil wir eine Folge ausgesetzt haben.
Luisa: Ich wollte sagen, gar kein Pressure, weil gerade sind wir hier noch nicht so regelmäßig unterwegs. Aber das wird. Es ist ein Prozess.
Ehrenbehörde: Genau. Und auch eine gute Übergang zu der KI-Frage. Fühlst du dich schon von KI ersetzt?
Luisa: Also in Teilen ja, aber in a good way. Weil KI mir super viel Arbeit abnehmen kann in Bereichen, wo ich halt keinen Bock drauf habe.
Ehrenbehörde: Zum Beispiel. Worauf hast du keinen Bock? Ein kleines Mitarbeitergespräch hier mal einführen.
Luisa: Ja. Also, beziehungsweise ich würde sagen, bei mir ist es vor allem mein Sparing-Partner, wo ich halt immer die ganze Zeit Ideen austauschen kann, weil größtenteils des Tages arbeite ich alleine. Und da irgendwie einen kreativen Prozess in jemanden zu haben, der mir die ganze Zeit so widerspiegeln kann oder Ideen geben kann, das hilft mir extrem. wie so ein eigener Praktikant quasi, der die ganze Zeit ballern kann. ohne dass er überarbeitet ist. Ich würde sagen, ja, das ist es. Und dann nehme ich das zurück mit dem Ersetzt. Also, nein, nicht ersetzt, aber halt besser.
Ehrenbehörde: Ausbeutungsluisa.
Luisa: Ja. Aber ich muss sagen, im persönlichen Umfeld und ... Ich hab ja noch sehr viel Kontakt zu Leuten aus meinem Studium, Verwaltungsbetriebswirtschaft studiert, die sind jetzt alle in Behörden. Und da ist KI eher so ein ... Was heißt, nicht Frustthema, einfach ein nicht existentes Thema, more or less. Weil wenn ich dann so erzähle, ja, wir nutzen dies und das ... Ich glaube, dass wahrscheinlich einige, die zuhören, damit related können, wenn wir jetzt so viel über KI sprechen und man sich selber dann denkt, so, the fuck, wär schön, wenn ich KI nutzen kann. Aber wir wären ja nicht in der Behörde, wenn wir hier nicht bisschen Motivation mitgeben würden.
Ehrenbehörde: ja.
Luisa: Weil auf unserer Plattform, und das möchte ich einmal mit reinnehmen, sind schon wirklich viele, die KI in den Behörden schon gut nutzen. Und hier zum Beispiel Nico. sagt, KI ist bei uns gut durchorganisiert mit Dienstanweisung und allem Drum und Dran. Die verpflichtende Schulung wird über ein Angebot des Landes abgedeckt. Derzeit wird an einer hauseigenen KI-Lösung gebastelt, sodass man mit dem Datenschutz nicht mehr so aufpassen muss. Da bin ich sehr gespannt drauf. Fand ich nämlich auch interessant. Ich glaube nämlich gerade so, also das ist ja dieser große Knackpunkt, Datenschutz und KI. Ich glaube, da können wir vielleicht auch einen Datenschutz-Dieter mal einladen. Aber das so als Motivation von, es ist bei vielen schwierig, aber bei vielen läuft es auch schon echt gut.
Ehrenbehörde: Sehr, sehr gut. Und ich würde direkt mal hier schon den Call to Action setzen und zwar nicht auf die Plattform, sondern wir haben was ganz Besonderes vorbereitet. Das finalisieren wir nämlich, beziehungsweise es ist finalisiert und zwar eine Ehrenbehörde. So führt ihr KI in eurer Behörde ein PDF, die ihr einfach kostenlos bekommen könnt. Also wenn ihr das hier hört und euch denkt, ach, das interessiert mich, aber wie macht man denn das? Wie ist denn das mit Dienstanweisungen? Was braucht man wegen Datenschutz und sonst irgendwas? Schreibt uns mal gerne. idealerweise auf der Plattform oder Insta. Link in ... Ach, weiß ich nicht. Ihr werdet uns schon finden.
Luisa: Überall.
Ehrenbehörde: Ja, nee, weil wir schicken das jetzt tatsächlich auch ... heute und morgen, also in den nächsten Tagen ... auch flächendeckend raus, weil wir einfach was gebaut haben ... genau euren Erfahrungen. Und wir wollen halt, möglichst viele davon profitieren. Das ist nämlich genau das Ziel und ... also von uns insgesamt und ... sollte glaube ich auch insgesamt das Ziel sein, was jetzt ... Wer war das? Nico? Nico?
Luisa: Nico, genau.
Ehrenbehörde: Shout out Nico, weil Nico sagt ja auch, die haben zum Beispiel eine Lösung vom Land. Cool, wenn man das hat, je nachdem wie die ist, aber da geht es ja schon los mit unseren drei Problemen und wir wollen heute bisschen Licht ins Dunkel bringen. Und natürlich auch gerne so den Weg öffnen für weitere Fragen, weil ich glaube, ist ein Thema, so viel kann man sagen, was uns noch länger und häufiger beschäftigen wird.
Luisa: Auf jeden Fall. Hast du Lust auf eine Runde? Das kommt drauf an.
Ehrenbehörde: Ich habe nicht nur Lust, ich bitte darum. Das, äh, kommt drauf an.
Luisa: habe dir mitgebracht. Der Chef fragt, ob du das mit KI machen kannst. Sagen, ne, warte, der Chef fragt, ob du das mit KI gemacht hast. Sagen oder nicht sagen.
Ehrenbehörde: also ob man sagt, dass man das mit KI gemacht hat oder nicht. Interesting,
Luisa: Ja, genau.
Ehrenbehörde: interesting. Ähm ... Ich mach erst mal Bauch ... sagen.
Luisa: Mhm.
Ehrenbehörde: Ich weiß aber ... aus welcher Ecke die Frage kommt. Insofern, get it. Wie würdest du's denn machen? Also, ich dich frage, hast du das mit KI gemacht?
Luisa: Ja, komm on, aber du bist halt auch so ein KI-offener Chef, weißt du? Also bei dir, bist ja mega stolz, wenn ich das mache.
Ehrenbehörde: Ja.
Luisa: Ja, mega gut, dass du es benutzt hast. Aber ich glaub, wenn da irgendwie so ein Chef ist, wo ich weiß, dass der mega skeptisch ist und quasi sagt, also das halt dann eher so sieht, wie die Arbeit wurde halt nicht von dir erledigt, was ich komplett absurd finde, dann wär ich wahrscheinlich schon ein bisschen vorsichtig. Aber ich find die Einstellung halt schwierig. Wir müssen uns daran gewöhnen. Es gibt bestimmte Bereiche, wo ich sagen würde, das ist supergut, wenn man's selber macht. wir müssen uns ja drauf einstellen, dass wir mit KI arbeiten in Zukunft. Wenn ich Chef wäre, würd ich sagen, mega gut, dass du's nutzt. du beschäftigst dich damit. Also, es kommt drauf an.
Ehrenbehörde: Ja, komisch, als würde die Kategorie so heißen oder das Format. Ich habe tatsächlich, ich glaube ganz viel daran ist, wenn wir es als Werkzeug denn begreifen, Ich würde meine mittlerweile, weil ich würde behaupten, bin so von 1 bis 10 so bei einer... Ich bin schon relativ hoch, was KI-Nutzung angeht. Vom Experten- und Professionalisierungsgrad würde ich mich schon bei einer 8 eingeoppieren. Schon sagen, ich bin ziemlich gut mit KI. Also einfach, ich das seit... Seit es KI gibt, seit... Genau. Seit
Luisa: und immer nutzt.
Ehrenbehörde: ChechieBT1 rausgekommen ist quasi, ich Daily-User und nutze das täglich entsprechend. mache ich sehr viel damit. Und ich habe gemerkt, dass ich zum einen, weil ich sehr viel das Ganze nutze, dieses Werkzeug relativ schnell merke, wenn etwas schlecht mit diesem Werkzeug gemacht wurde. Und auch das Gegenteil. Also ich würde sagen, kommt, ist so bisschen, euch einen Handwerker vor, der so ein Spezialwerkzeug hat, weiß ich nicht, so eine, was weiß ich, Klemme. Und das kann man halt so und so benutzen. Oder nehmen noch schöner einen Maler. So einen Maler, weißt du? Und dann haben die so Sprühgeräte. Kennst du das? Die haben so Sprühgeräte. Durchaus mal. Nein, aber es gibt mittlerweile ... Es gibt ja Rolle, klassisch, aber gibt halt auch
Luisa: Ich bin jetzt nicht so in der normalen Welt drin.
Ehrenbehörde: Sprühgeräte für Putz und whatever. Und das ist auch so ein Ding. Das ist ein Werkzeug. Und wenn du das benutzen kannst, dann sieht das grandios aus. Und nur die Alteingesessenen würden sagen, hast du das nicht mit Rolle gemacht? Man macht das eben mit Rolle.
Luisa: Ich glaube, ist auch das Ding. Also ich glaube, das Problem ist halt einfach, dass wir zu viel schlechte KI-Nutzung sehen, wenn wir durch LinkedIn scrollen oder irgendwie so Texte lesen, Poster flyer.
Ehrenbehörde: Polsterflyer. Ja.
Luisa: es ist wahrscheinlich wie die Einführung. Also Endeffekt ist es ja, wie du sagst, einfach ein Werkzeug. Einführung des Computers. Ja, jetzt kommt Einführung der KI. ich weiß nicht, ob man früher gesagt hat, jetzt... Ja.
Ehrenbehörde: Ich möchte übrigens das Schlecht da rausnehmen. Also ich würde gern das Schlecht ... Gott, was ist das denn jetzt? Warte mal kurz.
Luisa: Ja, ist gut.
Ehrenbehörde: Warte mal kurz. Jajajaj. Muss ich mal kurz, das werd ich rausschneiden, nur dass wir's wissen. Bei mir ist, der macht morgens immer den Check, dass der unsere Sachen hoch lädt. Und aus irgendwelchen Gründen öffnet der dann einmal YouTube und holt sich das dann raus. Und dann geht aber YouTube immer an. Muss ich mal ausschalten. Sorry dafür. geht. Ja, ja, alles super, alles super. Das war einfach nur Dummheit.
Luisa: Okay, alles gut. Aber ansonsten passt alles, weil bei mir Reversalz ... Okay, okay, okay.
Ehrenbehörde: Wo waren wir? Heute
Luisa: Ich mach weiter. Das kommt drauf an. Peter, imagine, würdest in einer Behörde arbeiten, wo KI nicht erlaubt ist. Trotzdem nutzen oder konsequent lassen? Ist ja bei vielen, aber ...
Ehrenbehörde: sind aber Fragen dabei. Nee, das super.
Luisa: Ja, I'm sorry, wofür sind wir denn da? Ihr wisst ja, wofür sind wir denn da, Peter? Und das ist tatsächlich bei vielen der Fall, Also, man jetzt ja mal einfach ganz klar so sagen, dass viele das dann einfach auf
Ehrenbehörde: Ja, ja, Boah, das ist so ein Dilemma.
Luisa: dem privaten Gerät nutzen. Und ehrlich ist, also, ich ich glaub, ich wär auch mega im Konflikt, weil wenn man aus dem privaten Bereich weiß, wie viel das abnehmen kann und du musst halt dann, also, wie viel mehr du schaffen könntest auf Arbeit, das ist schwer.
Ehrenbehörde: Also, ich glaube, der ... Wir sind ja an niemanden gebunden und müssen uns nicht von irgendwelchen Vorgesetzten irgendwas anhören lassen. würde ich sagen, trotzdem nutzen. Aber ... großer Disclaimer. Weil das bringt halt nix. Also, ist ... Die Herausforderung haben wir tatsächlich, seh ich relativ häufig, dass dann Behörden aus Sorge vor falscher Nutzung Nutzung verbieten. Das kann man machen. Ich glaube, das ist nicht der richtige Weg. glaube, der bessere Weg ist, sehr schnell zu einer Dienstanweisung zu kommen. Klammer auf. Fragt uns. Wir haben, weiß ich nicht, wie viele zig Dienstanweisungen zu einer zusammengefasst. Wenn ihr irgendwie Fragen habt, packt es auf die Plattform. Dann könnt ihr von Leuten andere Dienstanweisungen. Wir müssen nicht alle bei Null anfangen.
Es gibt genug Dienstanweisungen da draußen. Und wir haben so ein komplettes ... PDF gemacht mit, warum, muss was, in welche Dienstanweisung. Das ist wirklich wertvoll. Bitte sagt einfach Bescheid. Bitte macht das nicht. Bitte tut das euren Leuten nicht an. Nur weil ihr keine Zeit habt. Ich weiß, dass ihr keine Zeit habt. Ihr wollt's gründlich und vernünftig machen. I get that. Aber bitte fragt. Bitte fragt, wir haben das alles. Dafür ist dieser Austausch da. Klammer zu. Das Wichtigste ist, dass Vorgesetzte sehen, dass sie niemandem einen Gefallen tun, wenn sie das quasi verbieten. Also, es gibt ja diesen schönen Ich weiß gar nicht, wie er heißt. als die Autos eingeführt wurden in Amerika. Also quasi als das erste Mal statt Pferde Autos dort auf Straßen fuhren.
Gab es für, ich weiß gar nicht, zu lange einen Flag Act oder so hieß der, wo immer jemand vor dem Fahrzeug mit einer Flagge langlaufen musste, der die ganze Zeit gewunken hat und gesagt hat, Vorsicht, da kommt jetzt ein Auto und nicht, dass hier Leute überfahren werden. Das bremst halt wie Sau. Und dann hat da niemand mehr Bock drauf. Und ihr müsst halt echt überlegen, ob das eine gute Idee ist oder nicht. Also ich glaube, es ist keine gute Idee. Heute passieren ganz viele Sachen nebenbei, Luisa. Heute passieren ganz viele Sachen nebenbei. Also was ich auf jeden Fall erzählen wollte, insgesamt zusammengefasst, viele Sachen kann man nicht aufhalten und es ist, glaube ich, keine gute Idee, das einfach die Augen zuzumachen und zu sagen, wir machen das nicht und
Luisa: Ja, ich weiß.
Ehrenbehörde: wir verbieten das einfach. Wir wollen alle, dass ihr das vernünftig macht, datenschutzrechtlich sicher. Darum geht es auf jeden Fall. Wir wollen das in Verwaltung sicher implementieren. Darum geht es auf jeden Fall. Ich glaube nur, diese generellen Verbote sind Quatsch. Und es gibt genug Lösungen, gibt genug Behörden, die schon seit Jahren damit arbeiten.
Luisa: Ja, ja, auf jeden Fall. Ich meine hier ein Shoutout an Business Köln, weiß nicht Wirtschaftsförderung Köln, die sind auch nicht so lange dabei. Ja, es ist wirklich so, wo man gucken kann.
Ehrenbehörde: Business Köln, Schorndorf. Wo wollen wir anfangen? es gibt so viele und wirklich seit Jahren. we're not talking. Also wer jetzt noch sagt, wir verbieten das, weil wir nicht wissen wie, das ist eine sehr, sehr faule Ausrede.
Luisa: Ja, I know, aber ist in vielen Börden, die ich kenne, der Fall.
Ehrenbehörde: I know, I know. Aber kann man ja auch mal so sagen, wir sind sehr wertschätzend und wir wissen, es liegt wahrscheinlich daran, dass ihr es vernünftig machen wollt und dass ihr... Nein, nein, nein, aber auch in den Chefetagen,
Luisa: Also es liegt nicht an den Mitarbeitern, in den... Genau, also immer so von...
Ehrenbehörde: ich habe ja Verständnis dafür, dass man das vernünftig machen möchte und dass man Sorge davor hat, dass man das falsch macht. I get that. Ich meine nur, dann ist es eure Aufgabe, aktiv hinterherzugehen und es gibt genug Lösungen. Fragt uns, wir können euch mit, weiß nicht wie vielen, 20 Leuten und die Dienstanweisung gibt es. Es gibt genug Behörden, die einfach diese Dienstanwärtsung genommen haben, das kurz für sich umgeschrieben haben, indem sie einfach nur geschrieben haben, nicht Stadt Ehrenstedt, unsere fiktive Stadt, sondern halt ihre Behörde dahin geklatscht haben und das Ding so veröffentlicht, weil das ist halt best practice.
Luisa: Jetzt sind wir schon beim Thema, wie man KI in eine Behörde einführt. Und ich würde da gerne bisschen tiefer reingehen, weil ich glaube, dass
Ehrenbehörde: Yes.
Luisa: das sehr viele interessiert. Und ich habe ein Ranking mitgebracht, also Alter Verwalter Ranking, für die, häufiger zuhören, sie kennen das Format. Und zwar, oder du kennst das Format. Ich gebe dir fünf Begriffe und du darfst sie von eins bis fünf ranken, du kennst aber jeweils nicht den nächsten Begriff. Und
Ehrenbehörde: Ja, machen wir.
Luisa: es geht darum, also angenommen, du bist für anwortlich für die KI-Einführung in einer Behörde. Was machst du als erstes? Und das erste ist eine Dienstanweisung, sagt, was erlaubt ist und was nicht.
Ehrenbehörde: Wir sind in Behörden Deutschland 1.
Luisa: Jo, das erste direkt hier nicht verspielt, aber okay. Kein...
Ehrenbehörde: Wir sind ja, ist, fucking Dienstanweisung ist das Wichtigste. Das Ding ist und zwar deshalb, weil sich von der Dienstanweisung ja ganz, ganz viel runterbröckelt. Also in der Dienstanweisung steht ja je nachdem. Also wir haben dieses in diesem PDF, wie gesagt, ich werde das nicht. Ich ziehe das deswegen so häufig, weil wir halt wirklich viel Arbeit da reingesteckt haben. Also hole ich das aber, ist kostenlos. Keine, keine Dings attached. Ihr kriegt es einfach, wenn ihr das wollt. Da steht quasi auch nochmal drin so, warum was da reingehört. Und dann stehen da zum Beispiel drin, wer darf das nutzen? Wer darf das nicht nutzen? Welche Tools dürfen genutzt werden? Welche Tools dürfen nicht genutzt werden? Es gibt eine Whitelist, eine Blacklist, gibt tausend Sachen, man da machen kann.
Geltungsbereiche, wie sieht das mit Datenschutz aus? Wie sieht das mit personbezogene Daten aus? Bliblablupp. Steht da halt alles drin. Und die Gedanken haben sich halt schon hundert Leute gemacht.
Luisa: kleiner Ausflug, sind die wichtigsten Bausteine, in so eine Dienstanweisung müssen, wenn ihr jetzt da schon so viel Arbeit reingesteckt habt.
Ehrenbehörde: Ja, also Geltungsbereich ist Prior 1, also im Prinzip wann gilt das Ganze. Und dann von wer darf das wann nutzen, also ganz viele Behörden machen zum Beispiel das, wenn du diese Kompetenzschulung nicht hast, darfst du KI nicht nutzen. Völlig in Ordnung übrigens, völlig okay, kriegt man noch technisch ziemlich gut umgesetzt. Zu sagen, wenn du das ... Also wir machen ja auch KI-Flichtschulung. Und am Ende kriegst du quasi, wir machen das bei vielen Behörden so, dass die dann ... bevor die den Kompetenznachweis ausgestellt bekommen, also diesen individuellen, du hast jetzt KI-Kompetenz, müssen die meistens die Dienstanweisung der jeweiligen Behörde einmal Einverständnis erklären, sonst kriegen die das nicht. Und das ist quasi dann der Hebel für, du hast die gelesen, du hast den Kompetenznachweis und dann bekommst du einen Zugang zu, je nachdem, was dann eben auf der White List steht oder was als Large-Lenguage-Model eingeführt ist.
Deswegen eins.
Luisa: Also Dienstanweisung auf die 1. Das zweite ist...
Ehrenbehörde: Dienstanweisung auf die 1. Clip it. Das kann man klippen. Dienstanweisung auf die 1.
Luisa: Das zweite ist die Einführung einer hauseigenen KI.
Ehrenbehörde: Ja, kommt drauf an, was man unter Hauseigen versteht. Ich glaube, insgesamt geht der Trend sowieso dahin, dass wir irgendwann hoffentlich so hinkommen, dass wir wieder Rechenzentrum Pro Behörde haben, dann eine KI steht, also wo dann Server stehen, wo ein Large-Language-Model drauf installiert ist, was lokal läuft, sodass man da gar kein Thema mit hat. Ich gehe davon aus, dass es sowieso in die Richtung geht. Nvidia zum Beispiel geht ja sehr, sehr in die Richtung, dass sie das jetzt schon pushen, dass man das machen kann. Und ich gehe davon aus, dass größere Behörden auch in diese Richtung marschieren und dann kleinere Folgen. Insofern hauseigene KI kommt halt, wie gesagt, kommt ein bisschen auf an, was wir darunter verstehen und was wir machen.
Finde ich okay, aber es ist jetzt, nehmt halt irgendeine. Also wenn ihr sagt hauseigen bedeutet für euch, ihr wollt komplette Kontrolle über alle Daten, dann Prozess. Wenn ihr sagt, naja, uns geht es eigentlich nur darum, dass wir irgendeinen in der EU, idealerweise Deutschland gehostetes KI-Modell haben. dann würde ich sagen, ja, das ist wichtig, aber nicht Prio 1. So fange ich mal in E4.
Luisa: Dann das dritte, also für die Personen, damit arbeiten, ein Anwendungsfall, der sofort spürbar Arbeit abnimmt.
Ehrenbehörde: Ja, das sind so Best Practice Beispiele. Ich setze das auf die fünf. Und zwar aus folgendem Grund. Ich glaube an dieses Early Adopter Modell. Also ich glaube, die Leute, die das nutzen wollen und die damit Erfolge haben, sollten einfach damit loslaufen. Deswegen machen wir ja zum Beispiel auf der Plattform auch diese Sachen, dass wir mit Leuten sprechen, die sagen, was kann man damit machen? Und dann ist es sinnvoll, sich auszutauschen hauptsächlich. Und dieses Austauschen führt dazu, dass Leute damit besser klarkommen. haben zum Beispiel, wenn bei uns die Pflichtschulung machst, kriegst noch so eine 30-Tage-Challenge. Da ist genau das. Also du kriegst jeden Tag so eine Kleinigkeit, kriegst extra so einen Prompt, wo du mal bisschen was mit ausprobieren kannst.
Es ist wie mit allen Werkzeugen. Wenn du sie nicht nutzt, wirst du sie nicht beherrschen.
Luisa: Also, hast du schon gesagt auf welches du das rankst? Nee, nee, hast du glaub ich nicht. Eins und vier hast du. Okay. Also ich finde es insofern
Ehrenbehörde: Ich hab auf... Ach so, hab ich das? Weiß ich gar nicht. Ich glaub auf... Warte mal, ich hatte das andere auf die 4, ich pack das auf die 5. Ja, ich pack das auf die 5, weil... Ich glaub, es kommt von alleine.
Luisa: wichtig mitzudenken, dass die Einflug nur funktioniert, wenn die Leute schnell merken, da bringt es mir was, da ist es gut. Also eher in dem Sinne enablen, dass die Leute ausprobieren und Dinge machen damit.
Ehrenbehörde: Ja, das verstehe ich. Die Herausforderung ist, wenn dich das dann aufhält bei der Einführung. Also ich habe dir auch kein Einführungsbeispiel gegeben von hier, wir haben die KI, das kannst du damit machen, sondern hier, mach halt. Und dann kommt man halt, wenn man da Bock drauf hat und wenn man das quasi lebt, dass das ein gleichwertiges Tool ist zu Excel-Tabellen. Übrigens gibt es wahrscheinlich irgendjemanden,
Luisa: Mm.
Ehrenbehörde: irgendeinen, wie hießen die Leute damals, irgendeinen Walter mit W H. der seine Tabellen noch per Hand angelegt hat, der ein richtiger Excel-Gegner war und der gesagt hat, die Leute, mit Excel arbeiten, das ist ja gar nichts. W, H, A, L, T, H, E, doppel H, Walter mit doppel H. Und gibt bestimmt Walter mit doppel H, der das genauso sagt. Und mein Punkt daran ist vor allem, Macht so was bitte nicht. Macht so was bitte nicht. Wir wollen alle, dass das Datenschutz sicher ist. Wir wollen alle EU-Souveränität. Wir wollen alle, nicht die großen US-Konzerne die Weltherrschaft übernehmen. Und wir wollen auch, dass das KI nicht die Menschheit aussterben lässt. Aber das wird nichts, indem man sagt, nee, lass das mal.
Strom ist genau das gleiche, gleiche Beispiel. Als Strom eingeführt wird, haben die Leute auch gedacht, die Geister sitzen in der Decke, dass plötzlich die Lampe angeht.
Luisa: Du hast noch zwei und drei frei und der nächste
Ehrenbehörde: Hm?
Luisa: Punkt ist eine Schulung für alle. Dann ist das letzte was.
Ehrenbehörde: Und easy gemacht, also gibt genug Anbieter. Wenn ihr Glück habt, hat es das Land. Wenn ihr uns mögt, könnt ihr es auch mit uns machen. By the way, sind die besten und günstigsten. Hahaha, kleiner Plug. Also nein, das stimmt nicht. Das günstigste wäre,
Luisa: ist ja tatsächlich auch Pflicht genommen. Gar nicht selbst überzeugt.
Ehrenbehörde: das Land macht das, der Bund macht das. Die machen das aber viel nicht. Und wenn ihr sagt, ich will das hier jetzt aber machen und ihr keine Kapazitäten habt, selber zu machen, dann fragt uns halt.
Luisa: Dann ist das Letzte, was jetzt auf die Drei geht, dir die Erlaubnis, Fehler zu machen und auszuprobieren. Also geht so bisschen in Richtung Drei. Aber... Okay, perfekt, nice. Ich weiß
Ehrenbehörde: Ja, ja. Sehr gut. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Reihenfolge, muss ich sagen. Sehr zufrieden mit meiner Reihenfolge.
Luisa: nämlich, sie z.B. bei Köln Business haben die halt extrem immer das gepusht und waren so, ja, okay, das ist das, wie wir halt vorangehen, indem wir die Mitarbeiter verbinden, dass sie Lust haben, dass sie ausprobieren, dass wir... Haha, Arbeitsgruppen, ich glaube, es hieß bei denen anders. organisieren, wo die sich halt austauschen, die Promps und keine Ahnung was, sie das jetzt schon ein bisschen her Aber glaube ich, tatsächlich relativ wichtig. Ich würde gerne noch mal auf eine Community-Nachricht gehen, die wir gestern bekommen haben. Und du hast es gerade in der Einatmung
Ehrenbehörde: Auf jeden Fall. mhm
Luisa: schon bisschen geteasert, aber die Community-Nachricht war, oder genau, wir haben eine Community-Nachricht bekommen, da macht sich eine Person sorgen, dass halt die KI ihren Behördendrop ersetzen wird. Was sagen wir dazu?
Ehrenbehörde: Ich verstehe die Sorge. Bitte einmal wirklich sich die Zeit nehmen, das bis zu Ende zu denken und nicht nur bei der Sorge zu bleiben, sondern die Sorge mal in die Realität holen und sagen, was genau glaubst du passiert? Also, wenn du im öffentlichen Dienst bist, sagen wir mal, bist, also insgesamt hat der öffentliche Dienst ja gerade eine Herausforderung, was Finanzierung, was Haushaltskonzepte angeht, gerade die Kommunen und so. Es gibt ganz viele Kommunen, die schon anfangen, Stellen abzubauen, beziehungsweise nicht nachzubesetzen, kleiner zu werden und so weiter und so weiter. Grundsätzlich übrigens auch ein, glaube ich, in vielen Punkten notwendiger Prozess. Solange dann das nicht irgendwie macht wie die große Banken, BMW, Volkswagen und was weiß ich, die dann sagen, hier, wenn ihr die Abfindung wollt, dürft ihr gehen.
dann gehen die ganzen Guten und dann steht man mit den Leuten da. So ja, hu ha hu, hu hu hu hu hu hu Jetzt haben wir die Prozesse noch gar nicht angepasst. Wie ist das denn passiert? Und jetzt stehen wir hier und kommen nicht mehr weiter.
Luisa: Genau, glaube, man von den Mitarbeitenden denkt, es durchaus ein guter Wandel sein. Weil, ich meine, wie
Ehrenbehörde: Ja.
Luisa: viele uns schreiben, dass sie überfordert und überwältigt sind mit der Arbeit.
Ehrenbehörde: So. So. Und dann darf man auch nicht vergessen, noch, also nicht, dass es da nicht hingehen könnte, dass es komplett automatisierte Systeme gibt, aber ganz ehrlich, das ist doch wünschenswert. Guckt ihr mal. Also, ich möchte die Sorge ernst nehmen und möchte nicht direkt in dieses alles ist toll und alles ist optimistisch. Ich weiß, dass es eine Kehrseite gibt und es gibt doch die Wahrscheinlichkeit, es eine, es wird Seiten geben, die nicht so cool sind. Auf jeden Fall. Und es gibt Leute, die wahrscheinlich in diesem, ich kann den ganzen Tag in Excel-Tabellen rum, Geiern aufgegangen sind oder aufgehen und deren Job dann, also deren Lieblingsteil des Jobs vielleicht nicht mehr in der Art passiert. Ich, für mich, lasse mir Arbeit abnehmen, auf die ich keinen Bock hab.
So, und die Idealvorstellung in meiner Welt ist, ich hab mehr Zeit für die Sachen, die ich Bock hab, in denen ich gut bin. Und wenn wir mal von Behörden reden, theoretisch hätten dann Behörden mehr Zeit für das wo jetzt immer die Zeit fehlt. Das heißt, haben wir mal die Zeit, uns mit Einzelfällen auch tatsächlich auseinanderzusetzen, wo es nicht Standard ist. Aber ganz ehrlich, gerade die Leute, die Anträge bearbeiten, könnt's ja mal gerne mit auf die Plattform schreiben. Aber was macht ihr? 60, 70 Prozent rennt ihr den Leuten hinterher, dass alle Anträge vollständig sind. Das ist irgendwie 60, 70 Prozent eurer Zeit. Da könntet ihr auch Anträge bearbeiten. Und wir haben doch auch mit ganz vielen Leuten aus der Community gesprochen.
Die haben gesagt, ich schaff's nicht. Ich hab so viele Fälle von Familien, die darauf angewiesen sind, Sozialhilfe zu bekommen, ich schaffe es nicht. Wenn
Luisa: Mhm.
Ehrenbehörde: das Standardfälle sind, lass das doch die KI bis ... 10, 80, 10. 10 Prozent geben wir rein, 80 Prozent macht die KI, 10 Prozent kontrollieren wir, damit kein Scheiß rausgeht. Cool! Die 80 Prozent nerven. Und die 80 Prozent sind die, die wir uns abnehmen wollen. Solange man den Menschen im Mittelpunkt behält, läuft das.
Luisa: Ich glaube, ist dieser richtig wichtige Punkt, aber sehr häufig vergessen wird, einfach bei der Einführung bei all den Sachen, weswegen
Ehrenbehörde: Ja.
Luisa: die Sorge auch einfach da ist, weil das halt nicht vom Menschen aus gedacht wird, sondern einfach so, streichen Stellen weg. Oder gestern auch einen Kommentar aus der Community gelesen, jetzt er fällt mir nicht mehr genau ein, aber eben genau dieses auf den Punkt von ... werden schon wieder Sachen gemacht, aber an uns wird nicht gedacht. Das ist dieses riesengroße Problem. Weil wenn man KI-Einführung von Menschen ausdenkt und das auch so einführen würde von, schaut mal, da ist etwas, das kann euch im Arbeitsalltag helfen, ihr habt die und die und Probleme, die nehmen wir euch ab. Und nicht einfach so ein, das müsst ihr jetzt auch noch lernen. Das ist ein komplett anderer Ansatz. Was ...
Ehrenbehörde: Ja, absolut. Sehr gut auf den Punkt gebracht. auch nochmal, auch wenn ihr in so einer Führungsposition seid, es ist einfach das von außen zu betrachten und zu sagen, ja, wäre doch so einfach und innen bist du ja trotzdem in irgendwelchen wilden Hin und Her-Gerissenheiten von, wir brauchen halt aber auch jetzt bald die Technik und dann gibt es auch, das darf man auch nicht verschweigen, es gibt halt genug ... Monopolisten in diesem Bereich, die dir natürlich auch Sachen pushen, die du vielleicht gar nicht brauchst. Und selber hast du halt ... teilweise gar keine Ahnung, ... gar keine Zeit, Lust, ... auch immer dich damit zu befassen. Insofern versuchst du denen ... ExpertInnen zu vertrauen. Und wenn diese ExpertInnen halt ...
aus der Industrie sind ... und ich meine, ... ich habe gestern eine Map gesehen, von wie viele KI-Startups es gibt. Und auch im kommunalen Bereich. Ich meine, ... wenn wir auf der Smart Country Convention sind, ... da hat ja auch jeder irgendeine KI-Lösung. Da bist ja völlig überfordert. Also gar keine Ahnung, wo du anfangen sollst.
Luisa: Das ist eigentlich das.
Ehrenbehörde: Deswegen da, der Tipp ist nicht, geht auf die Smart Country Convention und lasst euch beschnacken, sondern schickt die Leute auf die Smart Country Convention, die bisschen mehr Ahnung davon haben. Das muss nicht immer nur aus dem Digitalisierungsbereich sein, idealerweise ja schon, weil das im Prinzip die Afinen sind so. Aber schickt halt aus allen Bereichen mal Leute, weil die stellen die richtigen Fragen. Und wenn ihr das vom Menschen aus denkt und nicht das Gefühl habt, ihr müsst jetzt irgendwas einführen, sondern eure Leute, es kann ein Meeting sein, Ihr wisst doch genau, welche Leute gut in solchen Sachen sind. Die zusammenholen und sagen, wo wollen wir uns die Arbeit abnehmen lassen? Und was brauchen wir für eine Lösung?
Und jetzt nur, weil alle einen Chatbot auf der Seite haben, ist gelinde gesagt dumm. Weil einfach nur, weil es die anderen machen, wie die Lemminge ... Stimmt nicht. Ist ein Mythos mit den Lemmingen. Aber wie einfach nur das Gleiche machen, das funktioniert nicht. Das funktioniert nicht. Deswegen sage ich, best practice Beispiele sich holen, dann darüber nachdenken und für sich selbst anwenden. Übrigens, funktioniert KI-Nutzung am besten.
Luisa: Rant bei Peter. Alles gut! Ja, I
Ehrenbehörde: Sorry, ich bin ja Optimist. Ich Optimist. Ich weiß nur ganz genau, wie viele Leute da draußen sind.
Luisa: know. Nee, das ist auch wichtig, dass wir das auch ansprechen. Ich glaube, würden die ganze Zeit nur optimistisch labern, das wäre auch nicht mehr realistisch. So, beides. Ich hab ne... Ja,
Ehrenbehörde: Ja, das Ding ist, ich bin optimistisch. Ich bin optimistisch und weiß, dass es trotzdem Herausforderungen gibt.
Luisa: guter Unterschied. Ich hab ne optimistische Frage für den
Ehrenbehörde: Yes.
Luisa: Abschluss. Und zwar, du als KI-Power-User. Wo siehst du...
Ehrenbehörde: Mhm.
Luisa: Wo siehst du bei Behörden den größten Hebel in der KI-Nutzung? Also, fast forward. Fünf bis zehn Jahre.
Ehrenbehörde: Also ich habe insgesamt eher einen Systemhebel. Ich würde das mal wieder runterbrechen auf meine drei Lieblingsbereiche. Selbst, Team und System. Bei selbst... euch Aufgaben, die ihr immer und immer immer und immer wieder macht und die euch keinen Spaß machen, euch abnehmen zu lassen, von etwas, was einfach nur das Gleiche macht wie ihr. Das ist halt einfach ein... Ihr habt... Also ihr hattet ja vorher schon mit dem Internet in der Tasche quasi schon das Wissen, was vor uns keine Generation in der Form hatte. Und jetzt haben wir das Ganze nochmal mit... Intelligenz. Also, kommt wieder darauf an, wie man Intelligenz benutzt. Aber du hast ja quasi einen Experten, einen 95-Prozent-Experten in allen dir erdenklichen Bereichen, der nicht nur das Wissen sich holen kann, sondern das auch noch versuchen kann, deinen Bereich einzugeben.
Und das für sich selbst zu nutzen? Crazy. Gerade die, sagen, ich bin immer alleine mit meinem Job. Ja, KI, hast du das nicht mehr. So, Team. Dinge, die euch insgesamt schwerfallen. Also wir zum Beispiel reden ganz, ganz viel darüber, ähm, was wir mit KI machen, was wir nicht mit KI machen, sich gegenseitig auch zu kontrollieren, was bei KI rauskommt und zu sagen, hm, vielleicht kann man das noch so machen, vielleicht kann man das noch so machen, und hey, guck mal, ich hab das gefunden mit KI. Das seh ich im Team wichtig, dass man miteinander darüber spricht und auch die Leute, die vielleicht skeptisch sind, was du vorn sagtest, mit Kleinigkeiten, ihr ... Ich hab zum Beispiel bei dem KI-Workshop, mach ich das immer so, dass ich ...
Dass ich die Leute dann so frage, ich mach dann so wie so Magic-Tricks. Dann sag ich so, was machst du heute Abend so? Also, jetzt nicht Date auszumachen, sondern was sind so deine Hobbies? Was sind so deine Hobbies? Dann sagen sie so, ich koch ganz gerne, ich so, cool, was kochst du gerne? Kommt drauf an, was ich im Kühlschrank hab. so, cool, überleg mal, was du im Kühlschrank hast. Ja, das, das, das und das. so, top. Dann nehm ich KI und sag so, ich hab das und das im Kühlschrank, ich koch ganz gerne und hab heute Abend eine halbe Stunde Zeit und drei Leute kommen, was kann ich denn machen? Dann kommt das. Und die Leute so ...
So. Und am nächsten Tag KI, also wenn wir die zwei Tage machen, sag ich immer, das habt ihr gemacht. Und das sind halt die strahlenden Augen von Renate, die sich gedacht hat, ich hab das gestern mal ausprobiert und ich hab einfach nur ein Foto von meinem Kühlschrank gemacht und dann hab ich richtig lecker noch was gegessen. So. Das würd ich im Team machen. Weißt du, weil dann haben alle Bock drauf, wenn das so Kleinigkeiten sind, das cool zu machen. Und selbst die Leute, die jetzt sagen ... Ich mach diese KI-Plakate. Wenn ihr da Bock drauf habt, macht das. Guckt nur, dass ihr besser darin werdet, weil die sind momentan einfach noch nicht gut. Ja, ist einfach so.
Und fürs System, gleiche Geschichte. Sachen ... die häufig passieren ... Also, die müssen hauptsächlich in Workflows denken. Und das wird, glaube ich, die größte Herausforderung nehmen, der KI als Werkzeugeinführung, dass die ganze Verwaltung, ganze Behördenslandschaft in Prozessen denken muss. Also machen wir quasi schon, aber auch wirklich in Workflows und dann gucken kann, wo können wir in die Workflows KI integrieren? Sicher und sinnvoll und so. Und ich glaube, da sind wir bei dem optimistischen Ding. glaube, Behörden sind extrem gut aufgestellt dafür, weil niemand sich so viel Arbeit mit Prozessen macht wie wir. Niemand macht das. Und wir haben quasi in der kompletten DNA ein, lasst uns diesen Prozess vernünftig aufsetzen und gesetzlich richtig. Und wenn ihr dann da KI reinplackt.
Luisa: Perfekt. Und
Ehrenbehörde: Wird's.
Luisa: dann vom Mitarbeitenden aus denkt, der dann weniger auf dem Tisch hat, oder das heißt weniger auf dem Tisch hat, aber so mehr Zeit für das, was er braucht,
Ehrenbehörde: entlastet wird.
Luisa: dann sind wir doch... Da angehend haben wir da einen positiven Zukunftsausblick.
Ehrenbehörde: Dann wird's, ich bin optimistisch.
Luisa: Ich würde sagen, Peter, wir verlinken das PDF, von dem du erzählt hast, zur KI-Einführung. Und auf der Plattform findet ihr einen Beitrag, wo drüber diskutiert wird, wo und wie ihr KI in eurem Arbeitsalltag einsetzt. Da bin ich mal gespannt drauf.
Ehrenbehörde: Sehr vernünftig. So machen wir das. Genau so machen wir das. Und dann wünschen wir euch einen schönen... Heute ist, glaube ich, Donnerstag.
Luisa: Das
Ehrenbehörde: Und wir sehen uns ganz bald wieder. Bis dahin. Ciao, Kakao.
Luisa: Ciao, ciao!
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