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Ziemlich zuständigMay 6, 202676:58

Julia Rose, Ermöglichungsjuristin

Die Ermöglichungsjuristin über Führung, KI und Wertschätzung

Kurz gesagt

Julia Rose, Volljuristin und Fachbereichsleiterin Bauen und Umwelt in einem Landkreis, spricht mit Peter über Führung, KI und Wertschätzung. Sie erzählt, wie sie nach einer Podcastfolge KI-Paten in ihren acht Ämtern eingeführt hat und welche drei Skills künftige Führungskräfte brauchen.

Ehrenbehörde live: Im Gespräch mit Julia Rose, Volljuristin und Fachbereichsleiterin Bauen und Umwelt im Landkreis, aka unsere Ermöglichungsjuristin. Julia bringt eine Tier-List von sieben Verwaltungsthemen mit, Peter darf ranken. Welche drei es in die Folge schaffen, was hinter dem Begriff "Ermöglichungsjuristin" steckt, warum sie nach einem Ehrenbehörde-Podcast einfach KI-Paten in ihrer Behörde eingeführt hat und welche drei Skills für sie zukünftige Führungskräfte ausmachen.

Kernaussagen

  • Recht lässt oft mehr Spielraum, als viele denken. Julia nennt sich Ermöglichungsjuristin, weil sie nach Lösungen sucht, wo Normen es zulassen. „aber es gibt ganz ganz viele Normen, da kannst du schon was rausholen.“ (Julia Rose, ca. 4:00)
  • KI braucht Rückendeckung und Praxiswissen. In Julias Fachbereich trifft sich alle vier Wochen eine Runde mit je einer Person aus jedem Amt. „Aber von oben stützen und von unten entwickeln“ (Julia Rose, ca. 29:00)
  • Kommunen tragen die Gesetze zu den Menschen. Julia begrüßt, dass der Bund die Kommunen inzwischen früher nach ihrer Meinung fragt. „wir sind diejenigen, die die Gesetze von oben und ganz oben ausführen, am Menschen.“ (Julia Rose, ca. 32:00)
  • Das beste Argument soll zählen. Peter erklärt, warum ihn lange Abstimmungsschleifen in der Verwaltung ausgebremst haben. „Ich bin total ein Fan davon, wenn das beste Argument gewinnt.“ (Peter, ca. 1:01:00)
  • Gute Führung beginnt beim Hingehen. Julia hat schon als junge Führungskraft im Gericht jeden Morgen zuerst bei den Wachtmeistern vorbeigeschaut. „Aber ich führe auf Beziehungsebene und das ist anstrengend.“ (Julia Rose, ca. 1:13:00)

Kapitel

  1. ca. 0:00 · Ankommen im Live-Studio
  2. ca. 3:00 · Was eine Ermöglichungsjuristin ist
  3. ca. 13:00 · Julias Fachbereich und die Tier-List
  4. ca. 23:00 · Bauen, Umwelt und Altlasten
  5. ca. 27:00 · KI-Paten im Landkreis
  6. ca. 37:00 · Warum der Podcast live läuft
  7. ca. 50:00 · Wertschätzung als Gründungsidee
  8. ca. 1:08:00 · Drei Skills für Führungskräfte

Fragen zur Folge

Wie führe ich KI-Paten in meiner Behörde ein?

Julia hat in jedem ihrer acht Ämter eine Person gesucht, die sich schon mit KI beschäftigt hat. Die Runde trifft sich alle vier Wochen für zwei Stunden, hat gemeinsam Prompten gelernt und eine Schulung zum EU AI Act bekommen. Die Führung gibt Rückendeckung, die Leute aus den Ämtern wissen, wo KI hilft. Fehler gehören dabei zum Lernen. Mehr dazu liest du im Beitrag über KI-Paten in der Verwaltung.

Welche Skills brauchen künftige Führungskräfte in der Verwaltung?

Peter und Julia nennen drei: Reflexionsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Wertschätzung. Julia führt auf Beziehungsebene und fragt ihre Mitarbeitenden regelmäßig, ob sie alles haben, was sie für ihre Arbeit brauchen. Das kostet Kraft und lässt Menschen aufblühen. Den Gedanken vertieft der Beitrag zu drei Skills für Führungskräfte.

Was macht eine Ermöglichungsjuristin?

Eine Ermöglichungsjuristin sucht im Recht nach Wegen, die etwas möglich machen. Julia sagt offen, dass manche Normen keinen Ermessensspielraum lassen. Bei vielen anderen lässt sich aber etwas herausholen. Peter vermutet, dass der Begriff aus der Community stammt.

Transkript

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Automatisch erstellt von Riverside, Zeitangaben in Kapiteln sind ungefähr.

Zum Nachlesen

Den Artikel zur Folge findest du im Blog:

Drei Skills für Führungskräfte in der Verwaltung

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