Dr. Heiko Geue, Finanzminister M-V
Kurz gesagt
Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, spricht live vom Fachkongress des IT-Planungsrats. Er erklärt, warum er Digitalisierung als Demokratieprojekt sieht, wie der Deutschland-Stack parallele Lösungen der Länder ablösen soll und warum er KI als jungen Kollegen betrachtet, der Behördenmenschen entlastet.
Live vom IT-Planungsrat in Rostock-Warnemünde: Im Gespräch mit Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern. Über digitale Transformation als Demokratieprojekt, KI als Partner statt als Ersatz und warum der Deutschland-Stack föderale Insellösungen endlich ablösen muss.
Kernaussagen
- Digitalisierung ist ein Demokratieprojekt. Wenn Bürgerinnen und Bürger gute Erfahrungen mit dem Staat machen, stärkt das die Demokratie. „Ich sehe das ganze Thema als Demokratieprojekt.“ (Heiko Geue, ca. 4:00)
- Lösungen gleich für Kommunen mitdenken. Das Land führt digitale Lösungen auch für die kommunale Ebene ein. „Weil wir haben so viele auch kleine Kommunen, die können das gar nicht alleine schaffen.“ (Heiko Geue, ca. 8:00)
- KI ist ein junger Kollege. Sie ist leistungsfähig und engagiert, braucht aber klare Aufträge und Kontrolle. „Die helfen uns, die ersetzen nicht Menschen.“ (Heiko Geue, ca. 15:00)
- Der Deutschland-Stack soll den Flickenteppich beenden. Gemeinsame Plattformen und Standards sollen parallele Entwicklungen in den Ländern ablösen. „Wichtig ist die gemeinsamen Plattformen, die gemeinsamen Standards und offene Schnittstellen.“ (Heiko Geue, ca. 18:00)
- Verwaltung ist besser als ihr Ruf. Geue ärgert sich darüber, wie Behördenmenschen dargestellt werden. Er selbst erlebt sie als engagiert. „Und wer sagt, Verwaltung ist nur verstaubt und bürokratisch, es stimmt einfach nicht.“ (Heiko Geue, ca. 27:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Begrüßung in Warnemünde
- ca. 1:00 · Vom Bund nach Mecklenburg-Vorpommern
- ca. 3:00 · Finanzen und Digitalisierung zusammen
- ca. 5:00 · Digitalisierung als Demokratieprojekt
- ca. 8:00 · Prioritäten und digitale Souveränität
- ca. 12:00 · Kollege KI und Fachkräftelücke
- ca. 16:00 · Föderalismus und Deutschland-Stack
- ca. 23:00 · Kostendruck und Wertschätzung
Fragen zur Folge
Was ist der Deutschland-Stack?
Heiko Geue beschreibt den Deutschland-Stack als digitales Haus für die ganze öffentliche Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen. Das Fundament bilden Plattformen, darauf kommen Cloud und Sicherheitsanwendungen, oben die Applikationen. Geplant sind elf Bereiche, für fünf davon gibt es schon Lösungen einzelner Länder, die alle nachnutzen sollen.
Warum entwickelt jedes Bundesland eigene Digitallösungen?
Der Föderalismus hat der Digitalisierung laut Geue lange nicht geholfen, viele Leuchtturmprojekte entstanden parallel. In den letzten zwölf Monaten sieht er eine Wende, auch weil es ein Digitalministerium gibt. Gemeinsame Standards, offene Schnittstellen und der KI-Marktplatz sollen die Nachnutzung erleichtern.
Wie passen Sparzwang und Digitalisierung zusammen?
Geue sieht darin keinen echten Widerspruch: Wer am Zukunftsast sägt, kommt aus dem Kostendruck nie heraus. Mecklenburg-Vorpommern setzt Geld aus dem Sondervermögen des Bundes zusätzlich für Digitalisierung ein. Der Kostendruck hilft sogar, weil für Sonderlocken einzelner Länder ohnehin kein Geld da ist. Mehr im Artikel Digitalisierung ist ein Demokratieprojekt.
Transkript
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speaker-2: Behörde live.
speaker-1: vor Ort beim Fachkongress.
speaker-0: zum IT-Planungsrat. Das ist doch professionell, oder? Ja, super. Schön, dass Sie da sind. Wirklich sehr, schön, dass Sie da sind. Herzlich willkommen bei uns in unserem kleinen Live-Studio.
speaker-2: Und cool hier bei Ihnen zu sein. Super. Also es passt zu der guten Stimmung, die Sie hier haben. Wir hatten auch eine gute Stimmung. Schon gestern Abend Kaminabend und dann heute Morgen IT-Planungsrat, aber jetzt auch der Kongress. Also ich glaube, das gute Wetter, die schöne Location. Also es gibt ja auch hässlichere Orte in Mecklenburg-Vorpommern. Fällt mir zwar jetzt gerade keiner ein, aber es sind ja alle schön. Aber hier ist besonders schön.
speaker-0: Ja. Wie war der Kongress bisher? Ich sag mal so, wir sind von Hannover hergefahren, wir haben eins, zwei gesehen. Das war aber alles noch Niedersachsen, so fände alles gut. haben ja tatsächlich, was heißt, keine wirkliche Gemeinsamheit, aber ich bin in Rostock geboren, 300 Meter die Richtung. Da wurde ich nicht geboren, aber da bin ich dann hingezogen. Wurde nicht auf der Straße geboren. Und auf jeden Fall war das dann einfach schön, einfach zu hören, hey, wir sind in Rostock-Ul-Düne, und deswegen umso besser. Dann haben wir auch quasi direkt das perfekte Einstiegsthema, nämlich Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt weiß man, also wir wissen das natürlich, Wir haben ja enormere Recherche betrieben, damit wir wissen, wer Sie so sind, was Sie so machen.
Aber die Leute ja nicht. Sie sind jetzt Finanzminister, nein, Minister für Finanzen und Digitalisierung ist der richtige Wort, im schönen Mecklenburg-Vorpommern. Wie sind Sie denn da hingekommen?
speaker-2: Ich jetzt nicht meine ganze Lebensgeschichte hören.
speaker-0: Nein, also tatsächlich ein... Sie sind ja nicht aus Mecklenburg-Vorpommern geboren, aber sind hierher gekommen. Irgendwas scheint hier ja zu ziehen.
speaker-2: Das ist richtig. Ich bin ich hier geboren. habe, bevor ich 2019 nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen bin, rund 20 Jahre in Berlin gelebt. in Berlin ist auch meine Frau geboren und unsere Söhne sind da auch jeweils geboren. Also fast schon jetzt die meisten Wurzeln eigentlich von dort. Und ich habe da auf der Bundesebene gearbeitet, ganz viele Jahre in der Verwaltung und habe dort auch Manuela Schwesig kennengelernt. war mal Bundesfamilienministerin, da war ich schon Abteilungsleiter für Finanzen, aber eben auch für Engagementförderung, für Demokratieförderung. Und da hat sie mich kennengelernt und dann in 2019 gefragt, du bist doch, du kommst doch von der Finanzen-Seite her. Mein Finanzstaatsdienst ist krank, könntest du nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen? Dann bin ich dahin gekommen und dann ist ganz schnell ganz viel passiert.
Dann war ich Chef der Staatskanzlei, Manuela Schwesiges krank. Gott sei Dank wieder gesund geworden. Wir haben die letzte Wahl gewonnen und dann bin ich danach dann Finanzminister erst mal geworden. Auch für Staatsmodernisierung der Minister, aber nicht auch für Digitalisierung. Das war noch im Innenministerium. Wir haben gemerkt, das ist nicht so ganz die optimale Zuordnung. Es ist besser, wenn eigentlich Staatsmodernisierung und Digitalisierung zusammen sind und dann sogar noch der Vorteil beim Finanzminister, der weiß, wie er auch Geld organisiert. seit letztem Sommer bin ich das dann gemeinsam und das bewährt sich auch.
speaker-0: Richtig gut. Ist das ein... Da hab ich wieder keinen Überblick. Da muss man sich, da muss der Raum mal helfen und der Chat. Sind wir in MacPom da die einzigen oder haben Digitalisierung und Finanzen noch ein paar mehr zusammengelegt? Oder sind wir wieder mal Speerspitze?
speaker-2: Wir sind wieder mal Spätspitze, zumindest dass der Minister persönlich dann auch zum Beispiel Mitglied des IT-Planungsrates ist. Wir haben noch ein Bundesland, nämlich Bremen, das hat auch Finanzen und Digitalisierung im Ministerium zusammen. Da ist aber wirklich ein sehr guter Staatssekretärskollege, der dann im IT-Planungsrat hier mit arbeitet. Aber die Bremer machen das auch so und aus meiner Sicht bewährt sich das.
speaker-0: Ja, ist das denn in den Prioritäten, Setzungen, eine Herausforderung? Ich Finanzen und Digitalisierung wirkt jetzt im ersten Moment ja jetzt nicht wie... Also, fällt mir gerade erst ein, was ja so ein bisschen wie, ich geh zum Schuster und kann auch meine Schlüssel machen. Ja.
speaker-2: Ich gehe zum Schuss, dann könnte das bei den meisten... Na gut, okay. Also wenn man sagt, Finanzminister, am besten hast du keine anderen inhaltlichen Schwerpunkte, jetzt vielleicht bis auf den Staatshochbau, den habe ich auch. Das hat den Vorteil, dass man nicht in den Verdacht gerät, dass man den eigenen Bereich finanziell bisschen bevorzugt gegenüber anderen. Also das ist immer ein schmaler Grat, wenn man eben noch inhaltliche Zuständigkeiten hat. Aber nochmal, ich bin nicht in erster Linie Digitalisierungsminister, sondern ich bin Staatsmodernisierungs- und Digitalisierungsminister. Es geht darum, wie wollen wir uns als Staat neu aufstellen? Wie wollen wir das schaffen? Wir haben doch jetzt die Möglichkeit. mit dem Kollegen KI, mit den halbautomatischen digitalen Methoden viel schneller, viel bürgernäher, viel wirtschaftsfreundlicher die Art und Weise, wie wir als Staat auftreten, uns darzustellen.
Und deswegen aus meiner Sicht, da ist er für mich auch ein roter Faden in meiner Bürokratie. Ich sehe das ganze Thema als Demokratieprojekt. Und wie gesagt, ich war im Bundesfamilienministerium schon für die Demokratieförderung zuständig, habe das Programm Demokratie leben darf. in meiner Zuständigkeit mit ins Leben gerufen. Natürlich war es manuell in der Schwesigpolitik, aber jetzt als Beamter. Wir haben es entwickelt, wir haben es benannt, vorgeschlagen und das ist dann so gemacht worden. Wir haben vorbereitet ein Demokratiefördergesetz. Also da ist eine rote Linie.
speaker-0: Mega gut. Wie ist das denn bei Ihnen mit dem, also wenn Sie sagen Demokratie und Digitalisierung, wie ist das für Sie zum einen im Alltag, dann aber auch in der, also Sie sind ja in einer, am langen Ende einer großen, großen Verwaltung. Und wir sind jetzt, also wir sagen zu uns selbst, sind Wertschätzung für Behördenmenschen, entsprechend sind, sind Entsprechend aus einer gleichen Idee heraus von Demokratie ist irgendwie durchaus wichtig und es gibt gewisse Hebel, die man machen kann und Digitalisierung ist einer, Behördenmenschen sind durchaus auch welche, die auch ein bisschen mehr Wertschätzung verdienen. Wie ist das für Sie quasi? Wie hängt das so, das ist ja ein relatives Metathema zu sagen, ja, das ist Demokratie und Digitalisierung hat was mit Demokratie zu tun.
Wie kriegen Sie das für sich und auch für Ihr Haus so runtergebrochen von einem, naja, das hat was mit Demokratie zu tun und deswegen ist das jetzt hier dieses Projekt, was wir vorantreiben?
speaker-2: Also erst mal möchte ich sagen, Ehrenbehörde, super, super Titel und Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen in den Behörden auch unbedingt. Ich ärgere mich so häufig darüber, wie die Kolleginnen und Kollegen, wie der Staat insgesamt, wie wir als die letzten Deppen und langsam und unfreundlich dargestellt werden und ich dann sehe im Alltag, wenn ich die Kolleginnen und Kollegen sehe, wenn ich in den Finanzämtern bin, wenn ich in meinen Staatshochbauämtern bin, die erlebe ich direkt. Aber auch wenn ich in wenn ich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ämtern oder auch auf der kommunalen Ebene zu tun habe, sind das in der Regel und so häufig sehr nette, sehr engagierte Menschen, die ihre Arbeit gut machen wollen und darunter leiden, wie sie da dargestellt werden.
Und da sind wir wieder dann bei dem Thema, diese Art und Weise, wie wir dargestellt werden, wir alle Politiker, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter der Ministerien bis hin zu allen Behörden, wie wir dargestellt werden. Das hängt damit zusammen, wie unzufrieden die Bürger sind, aber auch die Unternehmen sind, dass sie sagen, es gibt zu viel Bürokratie, es gibt zu viele Vorgaben. Ich sag's mal so, wenn man mit dem Staat zu tun hat, die Leute unterscheiden ja nicht ob Amt, Ministerium, ob Kommune, Land, Bund, wenn man mit dem Staat zu tun hat, das ist anstrengend. Ich bin froh, wenn ich meine Steuererklärung hinter mir habe oder anderes oder ich muss einen Führerschein verlängern und ich bin froh, dass es hinter mir ist.
Das ist noch die vorherrschende Erzählung und so ein bisschen treffels ein, dass Leute jetzt erzählen, ich könnte meinen Führerschein einfach online verlängern. Das war ja super. Geschichten, dass wir diesen Switch hinbekommen, das ist aus meiner Sicht dann auf der Metaebene die Stärkung der Demokratie. Wenn die Bürger von alleine darüber reden, ich hatte mit dem Staat zu tun, egal welchem Thema, und das war jetzt cool, das fand ich super. Ich bin stolz darauf, wie der Staat in Deutschland funktioniert. Wenn wir dahin kommen, dann ist es Demokratieförder für die Bürger, aber es ist auch gut für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
speaker-0: Nach welchen Kriterien priorisieren Sie da Digitalisierungsprojekte? Also ich weiß, es gibt in Entwicklung Vorpommern, da werden sicherlich gleich was zu sagen, aber ja auch ziemlich viele Maßnahmen, die da passiert sind. Das kann ja auch mal überfordern, aber wie ist da für Sie quasi auch im Haus und für Sie ganz persönlich quasi der, sagen wir mal, das Framework oder die Brille, nach der Sie das priorisieren, wo Sie sagen, naja, wir sollten schon das machen, bevor wir das machen?
speaker-2: oder Sie können auch sagen Strategie letztendlich, also ganz wichtig. Also es gibt so Bausteine. Ich kann ja jetzt nicht Produkte benennen, sondern Bausteine. Ein Baustein ist für mich und ich sage auch da möchte ich mich gerne als Digitalisierungs- Modernisierungsminister dran messen lassen, Lösungen, wenn wir sie einführen, digitale, dass wir sie nicht nur für die Landesebene einführen, sondern für die kommunale Ebene gleich mit. Weil wir haben so viele auch kleine Kommunen, die können das gar nicht alleine schaffen. Also der Deswegen mit Denken, mit Handeln, mit Umsetzen und Einbinden an der Stelle. wichtig. Oder eben IT-Sicherheit für alle staatlichen Stellen des Landes organisieren. Ganz wichtig. Oder, weitere wichtige Säule, an der ich es festmache, arbeiten wir mit der digitalen Wirtschaft auch Mecklenburg-Vorpommerns verstärkt zusammen.
Wir arbeiten fast nichts, lassen wir über unser Datenverarbeitungszentrum selber programmieren, sondern wir arbeiten ja über mit digitaler Wirtschaft zusammen schreiben das aus und dann sind das häufig Firmen aus Bayern und Baden-Württemberg, nichts gegen Baden-Württemberg, tolle, starke Firmen, die von dort kommen. Aber wir haben auch gute Firmen in Mecklenburg-Vorpommern und deswegen da die Vernetzung zu stärken, sich überhaupt gegenseitig zu kennen, das sind für mich nochmal auch weitere Säulen unserer Strategie oder einer Priorsierung und dann kommt noch hinzu, ich möchte unbedingt Lösungen haben, die digital souveräner uns machen. dass wir also nicht abhängig sind, uns jenseits des Atlantiks irgendjemand die Daten abzieht oder sogar die Schalter abstellt. darf nicht. Also da müssen wir wirklich zügig und abhängiger werden.
Und das müssen wir gemeinsam machen in Deutschland. Noch besser wäre es gemeinsam in Europa, aber mindestens gemeinsam in Deutschland. Deswegen ist sowas wie das, wir hier heute mit entschieden haben, der Deutschland-Stack, wie der aussehen soll. Also die die Deutschlandplattform, die Cloud, die Sicherheitsanwendungen, dass wir da in einer gemeinsamen Art und Weise vorangehen oder zusammengehen und die Länder, aber eben wie gesagt möglichst auch die Kommunen zusammen. Das ist das, worüber ich eben die Prioritäten setze.
speaker-0: Das ist für sie da ganz persönlich so die... Vielleicht doch das, sie die meiste Hoffnung reinsetzen. vielleicht mal von uns so. Mein Ding ist halt, werden offensichtlich machen wir natürlich auch viel mit Digitalisierung, reden viel mit Leuten, was Digitalisierung angeht, bauen unsere eigenen Plattformen, gucken, dass wir DSGVO konform sind, blieb, blabla. Und spätestens KI, also ich sag mal jetzt so ganz praktisch ein, ich sitze hier, wir sind schon im Livestream, wir mögen die Ansicht noch nicht, also gehe ich zu KI und sage, hier, ich brauch das noch mal in einer anderen Ansicht, mach das mal eben, ich hab gerade keine Zeit. mal die Minute. Genau, genau, genau. Also genau das.
speaker-2: ist schick.
speaker-0: Das ist für mich gerade so dieser kleine Gänsehautmoment immer von, guckt mal, was wir damit machen könnten und stellt euch mal vor, gerade gestern wir ein Seminar gehabt zum Thema Social Media für Kommunen und da hab ich dann auch gesagt, das ist so ganz lustig, wir haben so eine, das sind so quasi über ein halbes Jahr immer mal wieder welche und dann gibt's am Ende einen Zertifikatskurs für Social Media Manager für Behörden und dann ist die Aufgabe am Ende des Tages, Social Media Strategie für die Behörde zu machen. Und gestern hatten wir das Thema KI und ich hab ihn quasi gezeigt und einen Bot geschenkt, wo sie einfach mehrere Fragen beantworten und dann ist die Strategie fertig.
Und dann die einfach so, aber ist das nicht die Aufgabe, wir hatten und ist sie damit nicht gelöst? Ich so, genau, das ist der Punkt. Also was ist für sie ganz persönlich so diese Hoffnungsschimmer am Horizont, da freue ich mich besonders drauf, wenn wir das irgendwie hinkriegen.
speaker-2: kann das total verstehen, dass Sie den Kollegen KI hier benennen als Hoffnungsschimmer. Ich setze da auch sehr stark drauf. Wie gesagt, in dieser Einbettung mehr digitale Souveränität, IT-Sicherheit, aber der Kollege KI, auf den setze ich auch, weil ich sehe doch, das gilt doch für alle Behörden, wie unsere Kolleginnen und Kollegen unter Druck sind. Die Aufgaben haben doch in den letzten Jahren zugenommen. Wir versuchen normal den Staat zu organisieren, der sowieso immer komplexer geworden ist über die vielen Jahre, immer neue Regelungen dazugekommen sind und seit Jahren immer irgendwelche Krisen zu bewältigen, egal welche. Jetzt haben wir gerade wieder Iran-Preiskrise, was weiß ich, was da noch weiter daraus entsteht. Immer ist irgendwas und wir versuchen das gleichermaßen hinzubekommen.
Wir schaffen es nicht mehr angesichts der Fachkräftelücke, die wir haben. Jetzt schon in den letzten fünf Jahren sind ganz viele Kolleginnen und Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Meine Zahlen sagen mir ganz klar, in den nächsten fünf Jahren werden das nochmal viel mehr sein. Und wir kriegen nicht ausreichend junge Kolleginnen und Kollegen, nachkommen, ⁓ die Komplexität der staatlichen Umsätze oder der staatlichen Aufgaben, die umzusetzen sind, bewältigen zu können. Deswegen, Kollege K.I., und ich sage Kollege deswegen, ⁓ auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermitteln, was da eigentlich kommt, welche Möglichkeit kommt und welche Möglichkeit nicht kommt. Es kommt nicht die Überriesen in und wir können dann irgendwie gar nichts mehr selber machen und nichts entscheiden, sondern es kommt ein junger, sehr leistungsfähiger Kollege oder junge sehr leistungsfähige Kollegin, die total engagiert sind und was machen wollen, denen man aber genau sagen muss, was sie machen sollen und auch kontrollieren muss, was sie da gemacht haben.
Die neigen dann auch mal dazu, was zu erfinden sie wollen und uns ja gefallen und so. Aber ich meine, jeder, der schon ein bisschen länger dabei ist, weiß, wenn jemand ist, dazukommt, mit dem musst du arbeiten. Dem musst du das sagen, was er machen soll, wie er es machen soll. Du musst nochmal drüber gucken, wenn es danach dann da ist. Und genauso ist es mit diesem jungen Kollegen oder Kollegin. 24,7, 365 Tage im Jahr, nicht krank, kein Urlaub, hohe steile Lernkurve, also wirklich leistungsfähig. Mit dem kriegen wir unsere Fachkräftelücke geschlossen und entlasten alle Kolleginnen und Kollegen, wenn wir den einführen. Und das, was Sie gesagt haben, hier ist Stadik. entwickeln. Wir haben auch jetzt schon geübt mit mit JetGBT.
Das wollen wir nicht weiter einsetzen, weil das eben nicht digital souverän ist, aber Einer der Gründe, wir bauen uns ja und auch war immer noch zu sehr, dass eben auch mal was erfunden wird, das Risiko. Es gibt andere tolle, auch zum Beispiel deutsche Anbieter. Wir bauen uns zwar selber unsere KI oder wir auf der Plattform wollen wir selbst Chatbot entsprechend anbieten. Am besten dann eben auch in Mecklenburg-Vorpommern für so viele wie möglich der Kolleginnen und Kollegen, weil diese Unterstützung ist super. Und das ist ja nur die generative KI.
speaker-0: Einer der Gründe.
speaker-2: Das ist noch nicht die agentic AI, über die immer gesprochen wird. der Agent, KI Agent. Wenn wir den zum Beispiel in Finanzämtern haben oder in anderen Ämtern. Was meinen Sie, was da alles an Unterstützung? Die helfen uns, die ersetzen nicht Menschen. Die helfen den Menschen, in den Verwaltungen, in den Ämtern sind. Und damit entlasten sie uns. Und wir sind aber schneller, besser, haben mehr Zeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, die es von alleine nicht schaffen, die digitalen Zugänge nicht hinbekommen. den zu erklären, wie sie es machen können. So stelle ich mir den Start der Zukunft vor.
speaker-0: Luisa, wir haben eine Frage aus der Community, die wir mal nehmen würden.
speaker-1: Gerne. Also, würdest du direkt die untere nehmen? Ja, würd sagen.
speaker-0: Oder nimm gerne die aus der Insta-Community, die du mit reingenommen hast.
speaker-1: Also, genau, aus der Insta-Community kam sehr häufig die Frage, Sie können sie da auch schon lesen, aber gerade diese Problematik von der Zusammenarbeit, wie das halt funktionieren kann oder beziehungsweise diesen Konflikt von ganzen Bundesländern machen halt ihre eigenen Dinge. Zum Beispiel Hessen hat ja auch einen eigenen KI-Chatboard oder ganz viele Bundesländer, Hamburg ist da auch ganz weit voran. Warum macht das jeder Einzelnd und nicht gemeinsam?
speaker-2: Also eine sehr gute Frage aus meiner Sicht, weil tatsächlich der Föderalismus uns in der Digitalisierung nicht geholfen hat all die Jahre. Wir haben unglaublich viele tolle Digitalprojekte, wirklich viele Leuchttürme in Deutschland, eben nebeneinander stehend und vieles ist auch parallel entwickelt worden. Deswegen bin ich so froh, dass ich wahrnehme in den letzten zwölf Monaten wirklich eine Entwicklung, die auch angestoßen worden ist von der Bundesebene dadurch, es das Digitalisierungsministerium gibt. Wir 16 Bundesländer aber eben auch sehen, wir kommen damit nicht weiter. Wir haben zu viele Digitalprojekte, wir verheddern uns, wir machen zu viel parallel. Natürlich ist es auch teuer, aber es ist vor allen Dingen unglaublich aufwendig und es ist besser, wenn wir Dinge zusammen machen.
Und deswegen waren wir jetzt hinter dem Bund so her, dass wir diesen Deutschlandstack bekommen, diese Deutschlandarchitektur, also dass man eben weiß, welche Plattformen, welche Cloud-Lösungen, welche Applikationen für Bürger, für Unternehmen sollen prinzipiell mit drauf sein, dass wir also standardisierte Lösungen haben. Und dann, wir haben ja diesen Marktplatz der KI-Anwendung schon in der Verwaltung. Da sind wir auch Mecklenburg-Vorpommern. glaube, jetzt alle Bundesländer sind auch mit drin. Das ist eben KI-Anwendung. gibt, die schon geprüft sind, auch datenschutzrechtlich geprüft sind und die man dann nutzen kann und nehmen kann. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist, wenn wir Fachverfahrenshersteller haben, die geschlossene Schnittstellen haben, also gar keine Schnittstellen und wir nicht einfach die Dinge wie Lego-Steine aneinander bauen können.
Das ist das Problematische. Aber genau das hat sich verändert. Deutschlandsthek ist eine gemeinsame Richtung, gemeinsame digitale Deutschlandstratek, Architektur, mit der dann weitermachen wollen. wollen also weg. Deswegen super Frage, super Lösung. Die eine Lösung ist der Deutschlandstack und das sind halt verschiedene Level, über die es da geht und dann darf man auch unterschiedliche Produkte unterschiedlicher Firmen anwenden. Das ist auch gut. Wir wollen uns ja nicht von einem deutschen Unternehmen oder einem europäischen Unternehmen abhängig machen, weil wir dann alles nur noch von dem holen. Das ist schon gut. Wichtig ist die gemeinsamen Plattformen, die gemeinsamen Standards und offene Schnittstellen. Dann funktioniert das sehr gut. Und wir sind da jetzt endlich mal auf dem Weg dahin. Das ist wirklich die gute Nachricht.
speaker-0: Das Gefühl haben wir aber auch. Also das ist auch so, ich bin ja insgesamt, wie wir so ziemlich alle, ein kritischer Mensch. Darf man ja auch sein, gerade in Behörden ist es ja so ein, ja, bis das bei uns ankommt und ja, Prost aus der Alterverwaltet-Hase. Prost. Da ist das natürlich hart und natürlich sind die Leute einfach auch schon über die Jahre ganz viel, sag ich mal, Versprechen und sonst irgendwas gewöhnt und sind dann natürlich auch ein Stück weit abgestumpft, wenn wir sagen, nee, aber jetzt ist, aber jetzt ist wirklich, Ich kann den Unruh ein Stück weit verstehen, aber ich bin auch bisschen hyped. Ich hab den Deutschlandstack noch nicht komplett verstanden. hab ja Carsten's auch mit im Ding, er erklärt mir das immer.
Wir haben Leute im Chat, das uns immer erklären. Weil wir haben andere Fähigkeiten, sag ich mal so. Deswegen, aber ich glaube, da macht insgesamt ... Wird da gerade ein guter Job gemacht, ist, glaub ich, so der Ding. Das kann man auch mal die Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Ich hab das Gefühl ... Richtung stimmt. Dinge gibt's immer. Was eigentlich, wenn Sie in so ein IT-Planungsrat gehen, ist das eine Veranstaltung, auf die Sie sich freuen oder ist das so ein Jetzt wieder ein IT-Planungsrat. jetzt nicht im Sinne von, ich weiß, dass die Veranstaltung wichtig ist, aber ist das so ein, da streitet man sich viel, da geht's hart zur Sache, oder ist das so, nee, okay, lass uns konstruktiv arbeiten, natürlich sind auch mal Meinungen dabei, die nicht alle teilen und so.
Wie ist das so, wie freut man sich da oder wie bereitet man sich da persönlich drauf vor?
speaker-2: Also wir hatten den letzten IT-Planungsrat in Stralsund, den jetzt hier in Rostock-Wahne-Münde. Und beide Sitzungen waren dadurch geprägt, dass wir an diesen gemeinsamen Lösungen arbeiten wollen und dass wir eher so gerüttelt haben und geschüttelt haben beim Bundesministerium, gib uns jetzt mal endlich diesen Deutschland-Stack vor, damit wir wissen, das ist wie, wie, Sie müssen sich das vorstellen, weil Sie sagen so richtig haben Sie keine Vorstellung, wie so ein deutsches, digitales Haus, das digitale digitale Deutschlandhaus, jetzt zumindest für die ganze öffentliche Verwaltung, Bund, Länder, Kommunen, das eine digitale Haus, da gibt es natürlich ein Fundament. Das sind die Plattformen, dann gibt es die Cloud, die alles ja sicher dann auch die Wände und alles dann dargestellt werden soll und dann gibt es die Applikationen.
wenn Sie, was weiß ich, dann bei Ihrer Playstation spielen wollen und so weiter. nur, dass wir nicht spielen, sondern dass wir arbeiten. Aber die Applikationen, die Sie brauchen, ⁓ eben im Haus ⁓ zu leben und aus dem Haus rauszukommen und so weiter. So müssen sich das vorstellen. ich habe unglaublich viel Kollegialität erlebt. Also mir macht das sehr viel Spaß, weil aus meiner Sicht, also ich bin schon so lange als Beamter tätig gewesen und dann jetzt auch in der Politik. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal in einem anderen Themenbereich so schnell 16 Bundesländer und der Bund uns einig waren. jetzt haben wir Ende letzten Jahres die föderale Modernisierungsagenda. Das war sogar Ministerpräsident mit Bundeskanzler.
Da haben wir ganz viel zugearbeitet, innerhalb von drei Monaten geschafft, ganz viel uns zu vereinbaren. Das muss jetzt alles noch umgesetzt werden. und wenn zweieinhalb Monate später und sind im Digitalen wenigstens das werden sagen, also Deutschland, Stagg, da ist auch noch nicht jeder Bereich entschieden, wie das genau aussehen soll. Es sollen elf Bereiche sein, aber zum Beispiel von den elf sind fünf schon Themenbereiche, die manche Länder schon hatten. Also das war ja die Frage vorhin. Warum macht ihr denn nicht mal was gemeinsam? Ja, da machen wir es. Da machen wir nämlich die Nachnutzung. Die waren die besten und die nehmen wir jetzt für alle. anderen Thema waren andere die besten und nehmen wir jetzt für alle.
Also das macht dann Spaß, das macht richtig Spaß, also sehr kollegial, man sieht die Leute auch gerne und es macht dann Spaß, was passiert, was richtiges passiert.
speaker-0: Wild. Ich würde direkt auf die zweite Frage gehen. Kannst sie von da lesen? ich sie voll ... Nee, du hast sie ja. Also ... Carsten hat sie mit reingenommen.
speaker-1: Ich kann Sie gerne reinnehmen. Wir haben ja nicht mehr so viel Zeit. Ich hatte nämlich auch noch andere Fragen aus der Community, aber dann lassen Sie es lieber auf die ... Ja, auf jeden Fall. Genau. Die Frage, wie denken Sie bezüglich des Widerspruches zwischen aktuellem akutem Kostendruck, kurzfristiger Verbesserung und langfristiger Digitalentwicklung?
speaker-0: Ihr Kasten habt Püri.
speaker-2: Ja, es ist ein schmaler Grat. Ich würde es nicht unbedingt als Widerspruch bezeichnen, aber es hat sich bewährt, dass wir Finanzministerium, Digitalisierungsministerium da zusammengepackt haben. Weil natürlich haben wir alle öffentlichen Haushalte wahnsinnig große Schwierigkeiten, ihre Haushalte überhaupt noch aufstellen zu können. Wenn wir allerdings am Zukunftsast sägen, dann haben wir ja gar keine Chance mehr, aus dieser Drucksituation rauszukommen. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir die Sondervermögen des Bundes über die Kreditaufnahme haben, die 500 Milliarden, die wir auch einsetzen können, zusätzlich für Digitalisierungsmaßnahmen. Nicht nur dafür, für anderes ja auch, aber das sind Investitionen in die Zukunft. Und damit machen wir auch ganz viel in Mecklenburg-Vorpommern. Ich schaffe im Moment nicht, irgendwie mehr Geld in den Bereich Digitalisierung, also irgendwo was draufzulegen.
Ich habe es bisher noch geschafft, dass wir noch nicht kürzen mussten. Andere mussten zum Teil schon kürzen. Wir packen das zusätzliche Geld wirklich zu 100 Prozent im Bereich der Digitalisierung drauf. Auch ansonsten bei den Investitionen versuchen wir alles abzusichern, das was wir sonst nicht hätten schaffen können. Und deswegen haben wir jetzt auch eine historische Chance durch dieses Sondervermögen. Und deswegen ist so wichtig, dass wir jetzt diesen Deutschland-Stack bekommen, weil sonst wieder jeder, was nebeneinander machen würde, das ganze Geld wäre dann weg. Und wir werden danach dann in noch tieferen Gräben. Und es wäre noch schwieriger, zusammenzukommen. Deswegen passt das jetzt gerade zusammen. auch der Kostendruck. Meine Wahrnehmung ist, es hilft uns auch, diesen Weg der Gemeinsamkeit zu gehen, weil jeder und jeder jetzt weiß, ist es gar nicht genug Geld da, ⁓ irgendwelche Sonderlocken noch zu organisieren.
Gott sei Dank, wenn wir alle zusammenschmeißen, unser Geld zusammenschmeißen, das Poolen, eine gute Lösung damit finanzieren und sie dann alle nutzen, ohne den Druck, würden wir diesen Weg wahrscheinlich noch gar nicht gehen.
speaker-0: Ich weiß ja noch Community-Fragen, aber ich hab wichtigere Fragen. Ich bin hier ja auch im Team Wertschätzung und Behördenarbeit unterwegs und für Behördenmenschen und so. Und mich würde total interessieren, wenn wir ... Wenn man so ein Ministeramt hat, da gibt's ja nicht viele von, das ist sau groß, da sind super viele Leute dabei, die richtig Hebel haben, sie haben super Hebel.
speaker-1: Das erzähl ich dir aber erst.
speaker-0: Zum einen, wie werden Sie gern wertgeschätzt ... und wie schätzen Sie gerne Ihre Mitarbeitenden wert?
speaker-2: Also ich glaube, es gibt keinen Menschen, der nicht selbst auch gern wertgeschätzt wird. Das ist keine Frage. Mir ist wichtig, die Rückmeldung natürlich innerhalb des Kabinetts von der Ministerpräsidentin, aber natürlich eben auch darüber hinaus, wenn wir mit mit Wirtschaft zu tun haben, wenn wir Bürger treffen, kommt dann etwas zurück, dass sie sagen, wir sind auf dem richtigen Weg oder sie haben noch besser sogar schon in der Umsetzung was erlebt. Das ist ganz zentral und ganz wichtig. Meine Führung Führungsphilosophie ist tatsächlich eine über auch Wertschätzung und auch Dialog Erläuterung. glaube auch das ganze Thema Staatsmobilisierung und Digitalisierung ist ein Change Management Thema. Also da muss man auch als Führungskraft vorweggehen und erklären und sagen, was man meint, wie das läuft.
Und eine ehrliche Einbindung der Kolleginnen und Kollegen. Mir ist sehr wichtig mit dem örtlichen Personalrat, mit dem Hauptpersonalrat den Austausch, aber auch wenn Personalversammlungen sind, dass ich in meiner Rede darauf eingehe. immer auch die Möglichkeit, gibt mit mir auch darüber zu diskutieren und wir die Dinge auch aufnehmen, die in der Rückmeldung kommen. Ich gehe in die Finanzämter, wenn es irgendwie geht und spreche da mit den Kolleginnen und Kollegen. Aus meiner Sicht ganz wichtig, wenn ich mehr Zeit zur Verfügung hätte, würde ich das sogar noch intensiver machen. Ich nehme mir aber auch immer Zeit, damit ich auch das schaffe, weil ich brauche motivierte Kolleginnen und Kollegen und ich schütze auch immer und ich sage das auch immer.
Es gibt ganz viele auch in innovative Kolleginnen und in der Verwaltung. Und wer sagt, Verwaltung ist nur verstaubt und bürokratisch, es stimmt einfach nicht.
speaker-0: War lange nicht mehr in der Verwaltung.
speaker-2: Ja, ganz viele wollen doch auch die neuen Möglichkeiten. Sie sind bereit dazu. das finde ich großartig und das finde ich toll. Und wo immer ich kann, versuche ich auch die Bediensteten im öffentlichen Dienst da auch zu schützen und deutlich zu machen, wie wertschätzend das ist. Man muss sich das ja nur einmal vorstellen. Wenn es unsere Kolleginnen und Kollegen nicht gäbe, was wären denn dann in Deutschland los? Wird überhaupt nichts mehr funktionieren.
speaker-0: Das ist das perfekte Schlusswort. Viel mehr kann man dazu gar nicht sagen. Vielen lieben Dank für Ihre Zeit. Vielen lieben Dank auch. Ich hab gerade so ein schönes, gutes Gefühl. Das mag ein Stück weit natürlich an der Bubble liegen. Wenn man irgendwie Wertschätzung in die Welt brüllt, kriegt man irgendwie auch nette Leute zurück, ⁓ Gottes willen. Aber ich hab schon das Gefühl, das insgesamt das ... wir auf dem Weg sind. Also wir so zumindest in Behörden und Verwaltung, dafür kann ich sprechen, für alle anderen nicht so. Aber das sieht man zum Beispiel auch an Menschenministern wie Ihnen. Das sind so Leute, man ... Also im Zweifel, würde ich Bier trinken, würde ich mit ihnen ans Trinken gehen.
Danke schön, dann einigen wir uns heute Abend auf Wasser. Aber das ist, ich, nicht so selbstverständlich. Und ich glaube, da ist auch so ein neuer Typ Politiker irgendwie unterwegs. Fraktionsübergreifend tatsächlich.
speaker-2: Ich mit Ihnen auch. Also stimmt, mit Parteieorientierung hat das Thema zum Beispiel auch nichts zu tun. ET-Planungsrat sind fast alle Parteien vertreten.
speaker-0: Genau. Deswegen. Und es ist schön, dass es einfach weitergeht und dass die richtigen Leute an den richtigen Stellen sitzen. Vielen Dank, dass Sie uns hier Einblicke gegeben haben. Wir haben auch noch eine Kleinigkeit für Sie. Gute, Alle anderen hier im Chat schicke ich auf jeden Fall erst mal so ganz kurz in die Pause. Wir sind gleich wieder da. Und dann geht's weiter mit Christian von Stage.
Automatisch erstellt von Riverside, Zeitangaben in Kapiteln sind ungefähr.
Zum Nachlesen
Den Artikel zur Folge findest du im Blog:
Warum gute Verwaltung das Vertrauen in den Staat stärkt


