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Deutschland-Stack

Quasi:

Ein Baukasten aus geteilten Digitallösungen, damit nicht jede Behörde bei null anfängt.

Offizielle EHRENBEHÖRDE Definition:
Strategisches Konzept für gemeinsame, wiederverwendbare digitale Bausteine der Verwaltung.

Was ist der Deutschland-Stack?

Der Deutschland-Stack ist ein strategisches Konzept für eine gemeinsame, modulare Digitalinfrastruktur der öffentlichen Verwaltung. Die Idee: standardisierte, wiederverwendbare Bausteine wie Basisdienste, Schnittstellen und Plattformen, die Bund, Länder und Kommunen gemeinsam nutzen. Ziele sind Interoperabilität, digitale Souveränität und weniger Doppelentwicklung. Der Deutschland-Stack ist eine politisch-strategische Leitidee und wird über Gremien wie den IT-Planungsrat vorangetrieben.

Im Behörden-Alltag

Hinter dem Deutschland-Stack steht der Gedanke der Nachnutzung: eine Lösung wird einmal entwickelt und vielfach eingesetzt, statt in jeder Behörde neu gebaut zu werden. Für Euch kann das bedeuten, dass Fachverfahren auf gemeinsame Basisdienste aufsetzen, etwa für Identifizierung, Bezahlung oder Postfächer. Vieles ist noch im Aufbau und wird über Bund-Länder-Gremien gestaltet. Der Begriff taucht zunehmend in Strategiepapieren und Digitalvorhaben auf.

Ist der Deutschland-Stack ein Gesetz?

Nein. Der Deutschland-Stack ist ein strategisches Konzept für eine gemeinsame Digitalinfrastruktur und beruht nicht auf einem einzelnen Gesetz. Umgesetzt wird die Idee über Standards, Plattformen und die Zusammenarbeit von Bund und Ländern.

Was gehört zu einem solchen Stack?

Typischerweise wiederverwendbare Bausteine wie Basisdienste, offene Schnittstellen, Standards und Plattformen. Sie sollen ineinandergreifen und mehrfach nutzbar sein.

Warum ist digitale Souveränität wichtig?

Sie beschreibt die Fähigkeit der Verwaltung, selbstbestimmt über Technik, Daten und Anbieter zu entscheiden. Offene Standards und Open Source verringern Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern.