Nadine Weischer & Marc Beys, KGSt
Kurz gesagt
Live vom KGSt-Forum in Leipzig sprechen Nadine Weischer und Marc Beys von der KGSt über Personal in Kommunen. Sie erklären, wo Kommunen trotz Haushaltsdruck nicht sparen sollten, warum Quereinsteigende ein Gewinn sind und was Azubis brauchen, damit sie bleiben. Dazu geht es um Homeoffice und die Rückkehr ins Büro.
Live vom KGSt-Forum in Leipzig: Themenstunde Personal mit Nadine Weischer und Marc Beys von der KGSt.
Haushaltssperre, Fachkräfteengpass, überall wird gekürzt. Die beiden sagen, wo Kommunen auf keinen Fall sparen sollten, warum „du bist ja nur Quereinsteiger“ das Falscheste ist und was Azubis brauchen, damit sie bleiben.
Bild: © KGSt
Kernaussagen
- Azubis brauchen echte Verantwortung. Nadine Weischer rät, Auszubildende früh mit sinnstiftenden Aufgaben zu betrauen statt sie kopieren zu lassen. „ganz, ganz wichtig ist so dieses Ernstnehmen von Azubis“ (Nadine Weischer, ca. 22:00)
- Soziale Einbindung entscheidet mit. Marc Beys kennt Ausbildung in der Verwaltung von beiden Seiten und nennt die Integration ins Team als stärksten Faktor. „Das hört sich so trivial an, das ist eigentlich der größte Faktor“ (Marc Beys, ca. 23:00)
- Bewährtes ausbauen schlägt Neues erfinden. Peter beobachtet, dass Projekte gern neu aufgesetzt werden, obwohl sich Vorhandenes verbessern ließe. „eher neu zu machen, statt besser und mehr“ (Peter, ca. 29:00)
- Homeoffice braucht eigene Arbeitsweisen. Wer Büroroutinen eins zu eins ins Remote-Arbeiten überträgt, erklärt es schnell für gescheitert. „wenn Leute sagen, es funktioniert nicht, ohne es wirklich probiert zu haben“ (Peter, ca. 45:00)
- Viele Kommunen wollen etwas bewegen. Nadine Weischer zieht ihren Optimismus aus den vielen Anfragen von Leuten, die vorankommen wollen. „dass sich ganz, ganz viele Leute bei uns melden, weil die was auf den Weg bringen wollen“ (Nadine Weischer, ca. 51:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Begrüßung vom KGSt-Forum in Leipzig
- ca. 1:00 · Kommt drauf an mit Kugelschreiber und Kaffee
- ca. 7:00 · Was ein Personalamt eigentlich macht
- ca. 14:00 · Quereinsteigende als Gewinn
- ca. 20:00 · Wie schwer der öffentliche Dienst Leute findet
- ca. 26:00 · Top-Themen der Kommunen
- ca. 31:00 · Wo Kommunen nicht sparen sollten
- ca. 44:00 · Homeoffice und Rückkehr ins Büro
Fragen zur Folge
Wo sollten Kommunen beim Personal nicht sparen?
Bei der Personalentwicklung, sagen die Gäste von der KGSt. Sie wird bei Haushaltsdruck gern zuerst gekürzt, das macht sich aber in ein paar Jahren böse bemerkbar. Wer etwa KI einführt, ohne die Mitarbeitenden mitzunehmen, kauft Werkzeuge, die niemand nutzt. Auch pauschale Kürzungen bei Haushaltssperre nach dem Gießkannenprinzip helfen der Personalarbeit nicht.
Warum sind Quereinsteigende für die Verwaltung wichtig?
Die Verwaltung braucht Leute und in manchen Bereichen Fachleute, etwa für KI. Quereinsteigende bringen frischen Wind und fragen nach Abläufen, die lange niemand hinterfragt hat. Den Satz „du bist ja nur Quereinsteiger“ sehen die Gäste als Abwertung, gegen die es einen kulturellen Ruck braucht.
Was brauchen Azubis, damit sie in der Verwaltung bleiben?
Sie wollen ernst genommen werden und verantwortungsvolle, sinnstiftende Aufgaben bekommen. Genauso wichtig ist die soziale Einbindung ins Team. Gute Ausbildung nimmt Azubis in Projekte mit und fragt früh nach ihrer Meinung.
Transkript
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Ehrenbehörde: Da sind wir wieder. Jetzt hört ihr, zumindest ist es oder? Sehr gut. Herausragend. Wir sind weiterhin beim KGST-Forum in Leipzig und ihr merkt schon mit ein bisschen... Pause hier und da. Man ist so im Messealltag so bisschen vorhanden und jetzt sind Nadine und Marc bei uns. Beide von der KGST und auch schon die ganze Zeit von Tag eins bei der Messe dabei. Insofern schön, dass ihr da seid. Schön, dass wir hier sein dürfen. Schön, dass wir da sind. Richtig gut. Wir haben Fachstunden. Wie nennen wir das? Themenstunde Personal. So, seid ihr da die Richtigen für? Wir hoffen es. Wir wurden dafür eingeladen. Schauen wir mal, was wir daraus machen. Perfekt. Jetzt muss ich ganz kurz gucken.
ist glaube ich kein... Kommt hier was raus, wenn ich was rede? Jetzt ist es besser. Okay, Schön, dass ihr auch da seid. Wir brechen die dritte Wand. Heißt das so? Ich glaube, oder? Bestimmt. Bei Marvel heißt das immer so. Gut. Themenstunde Personal, das heißt wir reden über Personalthemen. wie wir das so häufig machen, machen wir das ja nicht. Also die ganzen Talks und Fachlichkeiten und so, habt ihr ja hier überall schon. Das hier ist ja immer ein bisschen entspannter. Deswegen fangen wir auch nicht mit Personalthemen Personalthemen an, sondern mit euch und spielen direkt ein Spiel. Und das heißt, Gottes Willen, das war laut. Entschuldigung, bitte. Das kommt drauf an. Das spielen wir jetzt. Es kommt drauf an.
Und zwar bekommt ihr quasi Begriffe. Das ist quasi ein entweder oder Spiel. Und ihr bekommt Begriffe, wo ihr sagen müsst, was ihr eher fühlt. Ist es eher das eine oder ist es eher das andere? Und wir fangen an mit, wenn ich meine Vorbereitung gefunden habe, der Drucker streikt nämlich. Natürlich streikt der Drucker. Fühl mich. Fühl ich, oder? Wir haben so einen Sticker, habt ihr den hier vorne gesehen? Könnt ihr mal, wenn ihr rumgeht, druck mich mal ganz fest. Hat aber auch nicht geholfen. Hat sich mein Sohn ausgedacht. Fand ich richtig witzig. direkt einen Sticker daraus gemacht. Druck mich mal ganz fest. Wir fangen an. Kugelschreiber der Textmarker. Definitiv der Coolschreiber bei mir. Ich stimme mich zu.
Ja, Coolschreiber. Farbe? Schwarz. Egal. Hauptsache nicht rot. Hauptsache nicht rot. Witzig. Ich finde es cool, weil es ist so unterschiedlich. gab hier, alle die das sagen, sagen das so aus einer, äh, offensichtlich, füge hier das ein und es ist immer was anderes. Es gibt auch Leute, die absolut davon überzeugt sind, dass Textmarker das Richtige wäre. Hier, Klaus. Ja, ich großer Textmarker-Fan. Also wenn jemand mal jemandem, was dem Chef von der KGST Gutes tun möchte, scheinbar Textmarker ein Thema. Okay, ist gut. hat direkt eine Kindheitsgeschichte. In seiner Kindheit irgendwann sind die dann rausgekommen. Dann wollte er die immer haben und konnte sich die noch nicht leisten. Das ist so seine Geschichte. Wenn man Klaus mal eine Freude machen möchte.
Textmarker, bitte schön. Stempel oder Unterschrift? Unterschrift. Ja. Warum? Meine Unterschrift sieht immer wieder anders aus. Das finde ich immer wieder witzig. Es ist fast nie die gleiche. Und es ist dadurch ein Unikat einfach. Stempel ist eben nicht. Das hat man auch nicht mehr so oft. Ich unterschreibe gar nicht mehr viel. Wir regeln das alles digital und unterschreibe dann gerne was. Aber habt ihr überhaupt noch Stempel dann im Büro? Nein. Stimmt aus. sag's euch, das wird allein deswegen das nächste Kuscheltier. Wir haben hier schon die Umlaufmappe, stirbt ja auch aus. Mussten wir auch ein Kuscheltier draus Das ja voll schade. Die Umlaufmappe ist doch kandios. Beste, oder? Ja. Mini-Umlaufmappe, richtig süß. Deswegen gibt's die. Stempel ist das nächste.
Das sag's euch. Schade. Morgens erst Kaffee oder erst E-Mails? Kaffee. Beamtenbenzin, also Kaffee. hab's Beamtendiesel, kenn ich's auch. Wer ist hier Team Kaffee als erstes? Morgens? Alle? Team E-Mail morgens direkt? Direkt E-Mail? ist geil. Ist okay. Ich bin jetzt jetzt voll schon erzählt. bin so ein... Ich erst nach 90 Minuten nach dem Aufstehen mache ich erst Kaffee. Ja? Ja, aus so Gründen. Ich habe so ein... Ich habe es vorhin schon gesagt. Ich habe gesagt, ich habe eine Studie gelesen, aka ich habe ein YouTube-Video gesehen. Und da geht es darum, dass Kaffee ja gar nicht... wach macht, sondern nicht müde, ... weil das dann die Rezeptoren angreift und so, ... blablabla. Und dieser Mechanismus erst nach 19 Minuten ...
nach dem Aufstehen, tatsächlich aktiv. Das ist so meine Begründung für erst dann. Jeder braucht seine Beklopptheit. Die Studie hast du auch gelesen. Ich gleiche das aus mit mehreren Kaffees. Ich hab sogar in meinem Hotelzimmer hier so Kaffee Instant Sticks mitgenommen, weil ich gesehen hab, dass wir einen Wasserkoch haben. Voll gut. Ich hab mir meinen, also ich mach hier so mit Mühle und Kaffee und sonst irgendwas und hab's mitgenommen und war ultra enttäuscht, weil ich vergessen habe eine Waage mitzugeben und ich dann so gekloppt bin, dass wenn das nicht genau ist, dann trinke ich den Kaffee nicht. Naja, irgendwas ist ja immer. So hat jeder seine Bekloppteien. Fachspezifisch sind wir ja bei Personal. Deswegen gucken wir ob ich noch eine finde.
Obstkorb oder Jobbike? Beides jetzt nicht so. Beides so geil. Gibt's auch einen. Oder. nehme oder. Kuchen in der Küche ist besser. ist also Kekse oder Schokolade. Sehr gut. ist viel besser. Also dann eher der Oskar. Da wollte ich sowieso mal fragen. muss ich hier immer sagen. Kennt ihr Seemannsonntag? Seemannsonntag? Kennt jemand Seemannsonntag? Das ist Wahnsinn hier. Keine Altgedienten. Das Seemannsonntag. Bei der Marine, also ich war mal Marienoffizier deswegen. Ach wirklich? Daher kommt das. Bei der Marine gibt es jeden Donnerstag Kuchen. Egal wo man ist. Immer. Ständig ob man in See ist, an Landdienst stellt. Immer wenn man irgendwo einen Marine Menschen sich herum hat, kann man sich sicher sein, dass er irgendwann Donnerstags mal fragt, gibt es ja eigentlich auch Kuchen.
Verstehe ich gar nicht. Das muss ich, wir machen das, machen wir groß. Das ist beste Mitarbeiterbenefit irgendwann. Wir haben auch Seemannssonntag bei uns. Jeden Donnerstag Kuchen. Gibt es einfach keine Argumente gegen, Nee. Fahre ich welche ein? Keine. Auch personaltechnisch nicht. Einfach Kuchen. Ja, immer Verbindungsfaktor. So. Seid ihr eher Torte oder Krümelkuchen? Ja, Krümelkuchen. Wenn der saftig ist, ja, also schon irgendwie saftig. Aber muss jetzt auch keine Sahnetorte sein. Ja, meine Frau verzweifelt immer mit mir, weil meine Frau backt großartig und gerne und ich esse eigentlich keinen Kuchen. Also, in der KGST hättet ihr ganz viel abnehmen. Also wenn ihr was wollt, schickt gerne mal rüber. Sehr gut. Wenn ich es jemanden zortakabe und dann den Kuchen nicht esse.
Super gerne. In der KGST, wenn da was steht, ist weg. Halbe Stunde. Ich weiß gar nicht, ob es das überall gibt. Ich komme eigentlich aus Rostock, da gibt es das nicht. Aber ich weiß, das in Berlin, bei uns in Olmog gibt es das auch, diese Verschenkekisten. Das stellst du so raus und das einfach weg. Und in Berlin geht das, da geht das teilweise so, das wolltest du gar nicht verschenken. Trotzdem weg. Bei uns in Köln ist das verboten jetzt. Es wird immer darauf hingewiesen, weil es nimmt überhand. Jeder stellt sein Schiss aus. Bei Hauer mit der Mutter, wo die irgendwann was rauskennen, direkt weg ist. Ja, die Couch. Genau, genau wie Couch ist es.
Ja, so ist das auch. Muss man aufpassen. Muss man aufpassen. Wir spielen das nächste Spiel, beziehungsweise es ist kein Spiel, sondern wir gehen tatsächlich auch ein bisschen ins Thema. Ihr sollt ja nicht denken, wir machen hier nur Quatsch. Nicht nur. % Quatsch, 20 % Thema. Grundsatzfragen. Darum geht es. Grundsatzfragen. Und Grundarztfragen, da haben wir uns was vorbereitet, gerade für das Thema Personal. Und es geht uns halt natürlich darum, dass ihr auch, sag ich mal, den Leuten, jetzt nicht so richtig tief, also wir gehen so langsam tiefer, ist mein Punkt. Und es gibt ja auch Leute, die quasi mit Personal nur so, weil sie selbst Personal sind, zu tun haben, aber nicht unbedingt mit Personal-Innen.
Deswegen die erste Frage, was macht so ein Personalamt in der Kommune eigentlich den ganzen Tag? Das kommt drauf fragt man sich intern auch. Erstmal so antwortet doch der gute Jurist. Kommt drauf an. jeden Fall. bis modern, zeitgemäß oder historisch? Sagen wir mal aufgabentechnisch erstmal grundsätzlich. Also wenn wir sagen, wir bleiben mal zeitgemäß, dann sollte das Personalmanagement sich als Management verstehen, nicht als Personalverwaltung. und schon dafür sorgen, dass alle Mitarbeitenden und damit auch die Führungskräfte bestmöglich arbeiten können und alles, was sie brauchen, haben. Das würde ich so mal ganz grob als Dach beschreiben. Und dann ist die Frage, welche Aufgaben nehmen die wirklich wahr? Ja, stimme ich dir zu. Personalverwalten gehört natürlich trotzdem dazu, aber du bist ja schon eher in so einem Zielbild, dass wir als, ja, sich irgendwie als Dienstleister im weitesten Sinne, verstehe ich nur, als Feel-Good-Manager für das gesamte Personal.
sprich, wir sind ja eigentlich direkt dran, dafür zu sorgen, dass man gerne dahin kommt, gerne da startet, gerne da bleibt. Ich finde, das Personalmanagement hat einfach so eine immense Rolle, die manchen gar nicht bewusst ist, die aber auch manchmal ganz ausgelebt werden darf. weil man das Personalmensch mit Kleinstütze in den Entscheidungen dazu zieht, sondern einfach nur Entscheidungen dahin gibt und sagt, setzt ohne sie einzubeziehen. Und dann wird es kritisch auch, finde ich, weil du hast gerade Personalverwaltung, klar, also irgendwie Lohnauszahlen, Vertragsmanagement, dann kann man aber ja mit Recruiting, wir sind dann bei der Personalbindung. Wir müssen ja gucken, dass wir unseren Personalstamm erhalten und entwickeln und dass wir der Führung unsere Kultur weiterentwickeln. Das kommt so viel zusammen nachher.
Diese Bandbreite ist einfach sehr groß. Die wird aber nicht immer erkannt, dass sie da ist oder dass sie da sein darf. Vor allem aber auch, und das das, was ich eben meinte, dass Personal eigentlich sehr viel strategisch mit dabei sein muss, weil es einfach die Schnittstelle nachher überall hin ist. Was hat sich denn in den letzten, ich sag mal so grob, 10 Jahren. Also gefühlt haben ja alle Bereiche, egal, wenn wir irgendwelche Themenstunden hatten, wenn wir mit Leuten reden, ist einfach in den letzten 10, 15 Jahren so viel an Veränderungen dazu, also nicht an Veränderungen dazu gekommen, es hat sich viel verändert, es ist dazu gekommen. Wie würdest du vielleicht mal so ein Resümee ziehen aus, was sind die Hauptsachen, sich in den letzten 10, 15 Jahren verändert haben, wenn man sich überlegt, wie so ein Personal, so eine Personalerin klassisch vor 10, 15 Jahren war und was sie heute ist?
Ich glaube ... Das klingt jetzt erst mal platt, aber tatsächlich der Mensch ist mehr in den Mittelpunkt gerückt, weil wir sind im Fachkräfteengpass. Wir suchen Leute, wir müssen uns attraktiv machen als Kommune und als Personalmanagement natürlich ganz klar vorne dran, weil wir Recruiting betreiben und so weiter und so fort. Deswegen sind es so Themen wie Onboarding stärker geworden, Employer Branding, also Arbeitgebendattraktivität zu stärken und da hängen wir überall drin. Und natürlich haben sich die Anforderungen an die Mitarbeitenden ja auch ganz stark verändert durch Digitalisierung, KI etc. Da kommen wir dann auch wieder ins Spiel durch die Personalentwicklung. Und Marc sagt das gerade schon so Thema Strategie. Da muss einfach Personal einbezogen werden. Und das hat sich aber auch stark verändert.
dafür plädieren wir als KGST ja auch immer. Und das versuchen wir auch voranzutreiben, weil wir natürlich ja die Menschen entwickeln und begleiten und die Angebote machen müssen. Und das kann nur im Austausch entstehen, eben auch mit Orgam, mit Strategie und so weiter. Was ich sehr wahrnehme, weil es gerade so ansprich, diesen Vergleich vor 10, 15 Jahren und heute, dass es auch eine ganz andere Menge geworden ist. Also eine ganz andere Menge beim Recruiting zum Beispiel. Wir haben super viel Fluktuation in letzten Jahren gehabt, viele Altersabgänge. heißt, die Fallzahlen im Recruiting sind total gestiegen, die Personalkopfer sind eigentlich immer gewachsen, weil es Aufgabenzuwachs gab. Und da hat sich super viel geändert. Und das hat sehr viel gemacht mit den Strukturen auch in dem Personal.
Abteilungen enttern, wie es auch mal strukturiert ist. Und das hat man sehr gemerkt. Also, es ist auch sehr viel changed innerhalb der Abteilung, der Ämter war. Ich hab gerade im Personal-Ding das Gefühl, dass wir machen ja überall sehr viel Denglisch und ich bin absolut Teil des Problems. Wenn man das als solches definiert, weil viel ist ja auch einfach, okay, wir haben eine vernetzte Welt, wo Sachen kommen und es kommt nun mal viel aus dem englischsprachigen Raum, bla, bla, bla. Aber was davon, von den Sachen ... Empfindest du immer so als Buzzword und was empfindest du als, da haben wir wirklich einen Unterschied. Also ich gebe mal nur so ein paar Sachen rein. Employer Branding, Recruiting, Corporate Influencer, Benefits, bla, bla.
Es gibt so viele Buzzwords, die immer überall bei allen Konferenzen rumgeworfen werden und die sich dann Leute so auch bei solchen Konferenzen mitnehmen. Was würdest du sagen, sind davon Sachen, die tatsächlich ... den richtigen Impact auch in den letzten Jahren und vielleicht auch in die Zukunft haben und was davon ist wirklich Buzzword? Auch da, es kommt drauf an. Das kommt drauf an. Genau, wie es immer gelebt wird. Ich finde, du kannst ja eigentlich alles als Buzzword verkaufen. Du kannst irgendwie einen Vault mitnehmen und dann sagen, so jetzt sind wir wirklich trendy und nehmen das gerne mit als Buzzword. New Work wurde ja gerne da sehr auseinander genommen. Du hast eben den Obstkorb genannt. das wurde ja gerne im Gleichgestellt.
Basket für euch immer noch. Gut, Basco. Sorry. Also das wurde ja auch dann gerne gleichgestellt. New work like OBSCOP. Völlig falsch, aus dem Kontext gerissen, was ganz Kleines draus gemacht, obwohl es was ganz Großes ist. Genauso Employer Branding. Wenn du es ja richtig denkst, geht es ja sehr nach der Innenwirkung. Viele denken aber nur an die Außenwirkung. Also es ist immer die Frage, hast du auch das richtige Verständnis für das Wort? Wir das auch immer, wenn wir Berichte schreiben, beim Onboarding-Bericht. Also Onboarding ist halt ein gesetzter Begriff im ... Basismanagement. Und selbst da mussten wir halt mit vielen drüber diskutieren, warum nehmen wir diesen Begriff, weil es aber ein Fachbegriff ist. Ich finde, es kommt immer auf den Kontext an und wie man das auch wirklich macht, dass man ein gleiches Verständnis davon hat.
dann ist das Wort eigentlich erstmal. Wie hieß Onboarding vor 30 Jahren? Einarbeitung wahrscheinlich. Einarbeitung. Das wird uns oft gesagt. Einarbeitung. Aber das zu kurz. Genau. Und das ist das nämlich, weil Einarbeitung ist nur ein Bestandteil von Onboarding. Und deshalb Onboarding ist. Was ist denn dein Lieblings-Buzzword, wo du denkst, das wird zu viel benutzt? Das war New Work. Und ich liebe New Work. Du bist tief im Thema. Es gibt ja in den letzten Jahren auch einen Trend zu mehr Quereinsteigenden. Wie erlebt ihr diesen? Wechsel von, mehr Quereinsteigende in dieses System verwalten können. Wir haben ja diese Wand mit Behörden begriffen, wo schon Leute, die hier 30 Jahre dabei sind, nicht bei jedem immer noch genau wissen.
Aber wie hat sich diese höhere Anzahl an Quereinsteigenden und vielleicht auch an Personalmanagement, wie hat das das Personalmanagement verändert? Also erstmal muss ich sagen, ich weiß nicht, ob du gut recherchiert hast, weil wir beiden haben ein Bericht zum Thema Kernstücke geschrieben tatsächlich. Ach guck mal, sehr gut, das ist vorbereitet. Ich bin vorbereitet, weil ich habe Luisa. Luisa hat sehr gut vorbereitet. Genau, also erstmal ist das, haben wir das auch, dass das Thema damals genutzt, weil wir vor allem einen kulturellen Ruck geben wollten. Ich weiß nicht, ob ihr es kennt, so in der Verwaltung, so kenne ich es oft, das habe ich in meiner das damaligen Verwaltung so erlebt, das erlebe ich jetzt noch als KGST, wir unterwegs sind.
Dann wird gesagt, ja, aber du bist ja nur Quereinsteiger. Also es ist ja eine Abwertung. Und diesen kulturellen Ruck, den wollten wir eben damit klarstellen. Also es geht da darum, dass wir mit möglichst viel Vielfalt die Teams zusammensetzen, möglichst verschiedene Kompetenzen und Perspektiven zu haben. Und deshalb ist das ja so wichtig, dass wir da irgendwie das alles sehen und nicht irgendwie... mit zwei Klassen denken haben. Du bist Verwaltungsplanze, deshalb bist du gut. Du bist Quereinsteiger, deshalb bist du schlecht. Das ist völlig falsch gedacht. Genau, wir brauchen die ja. Es führt keinen Weg daran vorbei. Wir brauchen Leute. Es gibt nicht so viele Leute. Und wir brauchen vor allem auch in manchen Bereichen Spezialisten. Verwaltungsplanzen sind Generalisten, aber wenn wir uns unsere Herausforderungen angucken, brauchen wir auch mal jemanden, der KI beherrscht von der Pika auf und nicht der das so nebenbei irgendwie was dem Job gelernt hat.
Was findest du toll an Querensteigenden? Dass die frischen Wind auch einbringen können. Impulse und die hinterfragen auch Dinge. Sie sind so, okay, das läuft, ich sehe das, aber warum ist das eigentlich so? Und dann kommt ja auch erst dieses, wenn eine Offenheit auch da ist bei den Leuten in den Verwaltungen, sagen, Herr stimmt, hat irgendwie noch keiner gefragt, wie wir das so machen. Haben wir lange nicht mehr hinterfragt. Genau, genau. Wir haben auch damals in der Arbeitsgruppe viele Quereinsteigende dabei gehabt und die haben auch alle von ihrem Kulturschockbericht, den sie hatten, dass der eine zum Beispiel der dann diese diese farblichen hier du schreibst in der Farbe, schreibst in der so den Klassiker. Der hat es nicht geglaubt, der hat es für einen Witz gehalten.
Ja, Gott, den wollen die verarschen. Ja, wie Wasserwagenflüssigkeit holen. Ja, okay, mache ich dann mit Grün. Damit wollten wir so ein bisschen auch Aufräumen, sensibilisieren auf beiden Seiten auch für Verwaltung. bedeutet das, die Quereinsteiger geholt werden? Was brauchen die auch, damit die dann auch wieder bleiben und nicht direkt sagen, so ne, das ist nichts für mich? Und auch der Gegenseite so, nehmt mal das ernst, was die auch sagen, die Quereinsteiger, was die nachfragen. Das kann euch bereichern. Ich frag mal so in die Community, dritte Wand und so. Wer von euch ist Quereinsteiger? Cool, eine ganze Menge. Repräsentative Umfrage, 50 Prozent aller Verwaltungsmitarbeiter. Beim KGC-Forum sind Quereinsteiger. Und jetzt musst sagen, Annika kenn ich ja.
Und grandiose Frau, also von daher. Ja, also ich mag den Be... Das, was du gesagt hast, find ich schön mit dem... Das ist ja wie bei ganz vielen Sachen, auch Behörde und überhaupt das Framing. Also das ist ja kein nur Quereinsteiger, sondern halt so, cool, du bist Quereinsteiger. Weißt du, dieses Haltung, wie dann die geschätzt. Das, wir aber gerade gesagt haben, ist, die hinterfragen mal das System. Ich bin in diesem System sozialisiert worden. Dann war es für mich immer so, ja das ist halt so. Also du kriegst ja beigebracht, aber dann kommt da irgendjemand rein und sagt, was ist denn was ihr macht? Das ist doch voll der Mehrwert. Muss ja auch gar nicht.
Vieles ist ja auch begründet und hat auch seinen Sinn und Zweck, aber eben nicht so durch die Bank und dass man mal den Mut hat, das zu hinterfragen. Und by the way, nicht jedes Hinterfragen heißt ja, dass wir den Prozess ändern. Das heißt ja einfach nur, warum ist das so? Deshalb. okay, eigentlich verstanden. Genau. Es gibt ein schönes Thema Gen Z so. Es gibt ein schönes, ich wollte gerade wieder Studie sagen, aber YouTube Video. Zum Thema, wie gesagt, ein bisschen Militärhintergrund, deswegen interessiert mich das sehr, zum Thema Navy Seals, also quasi Spezialkräfte. Sensorik? Genau, Spezialkräfte bei den Amerikanern. Und eines der Sachen war, wie stellen die sich auf diese neue Gen Z ein, weil die ja eigentlich quasi gehorsam wollen, Disziplin und ...
eigentlich der Gen Z so im Allgemeinen das Gegenteil nachgesagt wird. Klammerauf war es natürlich völliger Quatsch, das Klammer zu. Und die haben gesagt, naja, offensichtlich ist es anders, aber insofern anders, als dass die Leute haben, die sagen, hä, warum machen wir das so? Und die alten, gestandenen Sargeants mit, weiß ich nicht, 20 Deployments sagen so, die müssen kurz zurückgehalten werden, let them talk, ruhig, wir klären es dir. Ach so, und die dann besser sind als alle Vorgängergenerationen, weil sie einfach nur das Warum wollten. Und dann können sie los marschieren, weil sie dachten so, okay, jetzt hab ich das verstanden, warum ich das mache. Das ist übrigens mein Liebling an diesem quasi nachrückenden Generationen-Ding. man kann es das zweite Warum nennen oder das Warum generell, dieses Hinterfragen von Sinn, dieses, warum machen wir das?
Und wir sind ja mit der Antwort happy so. Also es ist ja nie ein Problem, wenn man sagt, naja, hier ist die Verwaltungsvorschrift dazu, hier ist die Auswägung dazu. Aufgrund dieser Personallage und dieser Personalentscheidung machen wir das so. Aber wenn wir das nicht wissen, können wir das halt nicht geil machen. Kleines Play, oder? Witzig. Die Frage, hier steht, ist eine Frage, die ich eigentlich gar nicht stellen würde. Ich stelle sie trotzdem, damit wir drüber reden können. Warum findet der öffentliche Dienst gerade so schwer Leute? Weil ich finde, das stimmt gar nicht. Ich finde es auch nicht. Hat sich wieder gedreht. Kommt drauf an. Kommt drauf an. glaube, genau das ist je nach bereit. Guck dir die Bandbreite an des öffentlichen Dienstes.
Es ist von, bis ist alles vertreten. Ich ist ganz schön. Ich glaube, der öffentliche Dienst wird gerade aktuell ... wieder sehr, sehr attraktiv auch. Deswegen vielleicht ändert es sich gerade auch wieder. Tagesschau-Studie, gerade vor zwei Wochen oder so. YouTube-Video gesehen, in einem der Tagesschau. Auf Instagram. Und da stand auf jeden Fall, so, was war das? 30, 40 Prozent der Leute finden öffentliche Dienst attraktiv ... als Arbeitgeber. Also dieses, ne? Ja gut, vor fünf Jahren auch nicht. Ja, aber jetzt ist halt Arbeitsplatzsicherheit einfach wieder ... top. Heinz, ich kenne keine aktuellen Studien, YouTube Videos. Ich auch nicht. Aber auch Ausbildungsabbruchkurten waren jetzt auch vor kurzem, als wir gesehen die Studien, weiß gar nicht, Verwaltungsverwaltungsverangestellte zum Beispiel, waren mit den niedrigsten Abbruchkurten.
Also auch da machen wir einiges richtig, Die Rahmenbedingungen stimmen wahrscheinlich. da, also kurz hinterfragen, einfach nur weil ich, da habe ich irgendwie eine, also trotzdem eine sehr Anspruchsmeinung an das, da an Verwaltung, da können wir auch drüber reden, weil Personalbindung oder generell Personal fängt ja quasi ganz, ganz früh an. Und gerade auch in Ausbildungsinstitutionen, ihr seid ja auch mehr oder nicht bei Ausbildung, aber Weiterbildung, macht ihr auch Ausbildung? Nee. Wir bilden selber aus. Aber quasi diese Verwaltungs-Ausbildungsinstitutionen. Nur weil wir nicht Abbruchquote haben, heißt das nicht, dass sie einen guten Job machen. Und jeder, mal durch so eine Verwaltungsschule gelaufen ist, ich kann nur hören sagen, glücklicherweise und hin und wieder da gewesen. has strongly mixed feelings, sage ich mal vorsichtig.
Also je nachdem wo man war, war das mal gut und mal richtig furchtbar. Insofern, was glaubt ihr sind quasi so gute Hebel, wie wir auch in die neue junge Generation nicht nur das bekommen, dass sie quasi nicht abbrechen, sondern dass sie für diesen ganzen Laden hier brennen, im positiven Sinne und damit ja Behördenmenschen werden, auch Demokratie fördern, weiterentwickeln und dann am Ende für Menschen Mehrwert schaffen. Ich würde mal an die, ja genau. Ich habe meine Ausbildung nicht bei der Verwaltung. glaube, bin auch Quereinsteigerin. Insofern kann ich den einen Teil nicht beurteilen. kannst du vielleicht gleich mal was zu sagen. Ich glaube, ganz, ganz wichtig ist so dieses Ernstnehmen von Azubis von jungen Leuten, die auch direkt mit verantwortungsvollen Aufgaben zu betrauen, die einzuziehen und nicht so hier kopier mal.
Auch wenn wir nicht mehr viel mit Papier arbeiten mit diesen Filmen. Kopier trotzdem. Das braucht niemand. Aber kopier mal. Das Wort Purpose. Aber den Sinn der Arbeit und die einzuminden, dass sie auch das Gefühl haben, was sinnstiftend ist, ich bin in meinem, was soll es drin tun zu können. Aber ich glaube, dass das ganz, ganz wichtig ist und dass man dann auch am Ball bleibt und motiviert bleibt. Tatsächlich. Ich glaube, das ist echt so das Kernding, wenn man nicht das Gefühl hat, so Hilfsjob zu machen. Wie war das bei dir? Du hast ja quasi diese durchlaufen. Genau, ich habe meine Ausbildung bei der Verwaltung gemacht, war später auch Ausbildungsleitung und kenne also beide Seiten.
Ich selbst erlebt habe und was ich auch immer mitbekommen habe, ... ist natürlich auch die Frage, wie wirst du eingebunden? Also erst mal, wie wirst du menschlich eingebunden? Das ist ja ein Riesenfaktor, dass du sozial integriert wirst. Das funktioniert schon mal nicht immer. so, ähm ... Das hört sich so trivial an, das ist eigentlich der größte Faktor. Und dann natürlich auch, dass du fachlich irgendwo eingebunden wirst ... und gefördert wirst und befordert wirst und ... Auch das ist eine Sache, dann ... Weiß ich nicht. Hat ja was mit Ausbildungsqualität zu tun. Ob ich sage, geh kopieren oder Hefte ab. Oder ob ich sage, hey, wir machen jetzt hier ein Projekt und ich nehme dich mit und wir machen das zusammen irgendwie.
Du lernst ganz viel. was wir jetzt machen als nächsten Schritt, wie wir weitergehen, ist eine ganz andere Entwicklung, die ich mit den Menschen habe. Also wenn ich sage, heft ab. Die Motivation ist eine ganz andere Geschlechtsfolge. Aber genau da hat sich ja echt ganz, ganz viel getan. ich mir so angucke, Azubis haben eigene Instagram-Panäle. Die werden da eingebunden gestalten, dass es gibt irgendwie Fahrten und und und. Also erst mal so für das Soziale auch. und dann ja auch so einst richtige Projekte, die von den Azubis dann umgesetzt werden. Wir sind ja immer mit Kommunen im Austausch, da gibt es ganz, ganz viele coole bewegt sich was, aber wir kennen es genauso gut andersrum, dass da auch noch genug Kommunen in einer absoluten Steinzeit, was das angeht, sitzen und wo man in Ausbildungs-, naja, in Praxisphasen oder sonst irgendwas geht und wo es einfach nur so ein, du bist ab sofort hier.
Wir wussten nicht, kommst. Wir wussten nicht, dass du kommst. Da hat Personal ja wieder was ganz Tolles gemacht. Setz dich hier mal hin. Du kannst das hier lesen, recherchier mal auf der Internetseite. Was jetzt? Genau. das ist ja egal, ob es jetzt eine Auslösung ist oder ein neuer Mitarbeiter, neuer Mitarbeiter. Das erzeugt doch bei jedem von uns doch auch, würde es doch voll die Demotivation erzeugen. Und es ist ein generelles Thema. Und was ich aber generell zumindest für mich wahrnehme, ist, dass im Thema Onboarding die Kommunen relativ gut bei den Azulis aufgestellt sind. Also mit Einführungswürfen und so was. Na, sagen Sie schon... viele ihre Hausaufgaben gemacht und mit der Begleitung ... und dann generell aber bei den Mitarbeitern ...
hört es dann manchmal auf ... je nachdem, in welcher Organisation. Ja. Wir haben, also witzigerweise war, ... als ich noch bei der Stadt gearbeitet habe, ... war Luisa bei mir in der Praxisphase. Also so haben wir uns quasi kennengelernt. Und ich hatte immer die, ... bei uns war es super unbeliebt, die Azubis zu nehmen. Ich fand das immer sinnvoll, weil die haben ja halt Arbeit abgenommen. Also nicht kopieren, sondern halt so, ne. Was halt mit deinem Thema ... nicht alleine und hat es halt Leute, ihm mitgedacht haben. Und es war ganz witzig. Es gibt auch ein paar Podcasts, wo Luisa davon erzählt, aber könnte sie auch gerne mal fragen. Für Luisa war das richtig, also für die anderen auch.
Und ich fand das irgendwie so komisch. Die haben richtig gebraucht, weil ich am Anfang gesagt habe, was denkst du denn dazu? Und die waren so. Darf ich jetzt? So ich? Ich? Deine? Meine? Dann muss ich erst mal drüber nachdenken. Das ist doch voll verrückt, weil wir wollen doch nachher ... Mitarbeitende haben nach der Ausbildung, ... die doch genau diese Entscheidung selber treffen können, ... die dazu doch irgendwie vorbereitet werden, diese Entscheidung zu treffen. Und in der Ausbildung, in der wir die Zeit eigentlich haben, ... drei Jahre Zeit haben, die dahin zu bringen, ... machen wir es nicht. Was würdet ihr sagen, ihr ... Also was sind bei euch gerade die typischen Fälle, ... wenn Kommunen zu euch kommen, ...
ihr mit Kommunen im Austausch seid, ... was ist bei denen gerade richtig, ... was sind quasi die top of mind, ... da sind wir wieder bei Buzzwords, ... was sind die wichtigsten Themen gerade bei Kommunen? Was bei mir viel ankommt ist alles, was uns strategisch reingeht, also Personalentwicklungskonzept auf strategischer Ebene reinbringen. Tatsächlich ist das hybride Führen, hybride Zusammenarbeit, war jetzt viele Jahre, auch dieses Jahr noch sehr nachgefragt und eine Zeit lang war es New Work, als die Haushaltslage noch eine andere war, muss man dazu sagen, weil natürlich auch das immer den ganzen Prozessen nachher Geld kostet und Führungskräfteentwicklung generell. Das sind so die Themen, die bei mir reinkommen. Stimmt, Führungskräfteentwicklung ist ganz viel und dann KI würde ich noch ergänzen tatsächlich.
Also KI im Personalmanagement ja erstmal, wie können wir KI in unsere Arbeit integrieren, aber dann auch wie machen wir unsere Mitarbeiter entfettet. Das ist ja dann auch wieder Aufgabe des Personalmanagements, der Personalentwicklung dafür zu sorgen. Also wir müssen es ja auch als Kommune, der EREX sieht es ja vor. Aber da tun sich noch ganz viele schwer mit, da kommen echt viele Anfragen. trauen sich auch nicht und da sind wir ja dann auch gut da drinnen eben zu sagen, ja dann rufen wir doch mal vielleicht die und die Kommunen an, also dass wir da ein Netzwerk herstellen und die Kommunen voneinander lernen können. Aber das ist echt so ein großes Thema. Wie häufig, wenn ihr mit so Kommunen redet, hört ihr, was die gerade wollen und welches Thema die nehmen und ihr denkt so, macht doch erstmal die Basics.
Das ist sehr unterschiedlich. was ich mal gerne mache, wenn so eine Anfrage reinkommt, egal wie klar die sich anhört, erstmal eine schöne Auftragsklärung machen. Ich würde mal sagen, so schnitt so 50 bis 60 Prozent der Anfragen ist es was ganz anderes als drin steht. Weil der Bedarf, wenn wir da mal richtig reinbohren, ganz anderer ist als gedacht wird oder wir halt andere Sachen vorschlagen würden, damit wir zum Ziel kommen. Das ist meine Einschätzung. Wie du es einschätzt? Das heißt, Basics machen oft bei der Auftragsklärung. Dann kommt es bisschen aus, da habt ihr euch was ausgedacht. Und meine Lieblingsfrage ist dann immer, okay, mit wem habt ihr noch gesprochen? Das ist dann auch ganz oft Orga oder so oder dann die IT oder so.
Dann kommt es so raus, nee, eigentlich noch gar nicht, aber stimmt, eigentlich müssten wir ja noch beteiligen. Und dann wird immer ganz oft klar, Personalmanagement-Themen sind größer und ihr müsst miteinander, weil... wenn ihr euch das ausdenkt, aber dann geht es nachher wieder an den Bedarfen der Leute vorbei. das heißt, dann wird dieser Prozess dann nochmal hinterfragt und dann werden nochmal Hausaufgaben gemacht im Sinne. Also das klingt jetzt blöd, das ist das gar nicht gemeint von uns. wir wollen ja, dass ein gutes Ergebnis rauskommt am Ende. ja. Ich habe einfach manchmal das Gefühl, dass es quasi in der wir machen oder wir bearbeiten Themen, Projekte gerne mal so einen Hang gibt, eher neu zu machen, statt besser und mehr.
Also von den Sachen, die man schon hat, die besser zu machen. davon mehr zu machen, statt neu. Und das finde ich manchmal einfach schwierig, ... also bei uns ja auch, ... auch quasi in jedem gar nicht, ... ob es eine große Personalabteilung gibt, ... es ein Projekt ist, ... es ein Unternehmen ist, ... ob es eine Kommune ist, whatever. Auch bei euch so wahrscheinlich ... zu gucken, ... nicht immer nur was kann neu, neu, neu, neu, neu, ... sondern was können wir einfach von den Sachen, ... die wir schon gut machen. Vielleicht besser oder vielleicht mehr davon. Oder vielleicht auch mal loslassen. Oder schlecht. Ja, also auch das machen wir gerne, wenn wir so in strategischen Workshops sind, dann auch mal zu fragen, was habt ihr alles, was macht ihr gerade?
Warum macht ihr das? Worauf zahlt das rein? Was wollt ihr erreichen? Und dann merken wir auch schon mal gerne, dass das gar nicht mehr der Ziel dafür dient. Und dann kommt die große Frage, wollt ihr das noch? Weil Ressourcen sind in der Regel ja begrenzt, sei es finanziell, personell. Und irgendwann musst du sich ja die Frage stellen, ich jetzt hier schrauben oder da schrauben? Und das sind wir auch mal ganz gut zu fragen, was wollt ihr denn jetzt? Wo wollt ihr wirklich einen zahlen? Mir ist gerade noch eine gute Frage eingefallen. Es selbst die Fragen-Frame, also eine richtig gute Frage ist mir gerade eingefallen. Wir reden hier viel von Haushaltskonsolidierung, alles wird schwierig, blablabla.
Wo sollten Kommunen nicht sparen, wenn es Personal geht? Oder ist das gute Frage? Personalentwicklung. Das kommt drauf an. Nee, Personalentwicklung. Personalentwicklung. Ich hab's eben in der Talk-Arena auch gesagt. Das, was wir mitbekommen, also ist ein Faktor, der gerne eingespart wird. PE wird runtergeschraubt, eingestellt. Du hast gerade eben die KI gesagt. Das ist auch immer so Beispiel. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiterinnen befegt sind, der KI umzugehen. Wir kaufen vielleicht dann eine KI ein, brauchen vielleicht Strukturen und dann haben wir aber nicht unsere Mitarbeiter dahin entwickelt oder mitgebracht. Werden die nicht genutzt? Genau. Oder die Leute sagen, ich traue dem Braten nicht. Er erstmal befägen und aber auch dahinter stehen. Ich kann das alles verstehen. Das Geld kann man nur einem ausgeben.
wenn wir da Auflagen bekommen. Aber trotzdem ist es gerade so sehr an der Personalentwicklung gespart. Und in ein paar Jahren wird sich das halt irgendwo wieder böse bemerkbar machen. Wenn du Personalentwicklung sagst, das ist ja auch ein weites Feld. Wo sind da die Sachen, die du machen, wo du da auch priorisieren würdest, von was Personalentwicklung heißt? Side step, weil wir hatten über Führung geredet. Auch das ist Stück bei Personalentwicklung. Wir wissen aber auch, dass Führung und Führungsentwicklung sau schwer ist, super individuell ist, ... kaum in Strukturen zu gießen, ... sondern sehr viel individuelle Arbeit eigentlich möglich ist und wenn du das ... von außen nimmst, einfach sackteuer ist. Also wo lohnt es sich quasi zu investieren, wenn man sagt, PE ist ...
Personalentwicklung ist uns wichtig, ... gibt es da nochmal Unterkategorien, die besonders wichtig sind? Also ... da würde ich es immer tatsächlich auch aus einem ... strategischen Blickwinkel machen. Also was will ich erreichen, was mein Ziel ... mit PE? Also wenn wir das strategische Personalentwicklungstrende ... machen ... Fangen wir auch mal, bilden Ziele und dann schauen wir, welche Instrumente der Personalentwicklung zahlen drauf ein und nur die nehmen wir. Das ist sehr sinnvoll. Grundsätzlich, was natürlich einen riesen Impact hat, das weiß jeder, ist Führung. Also Führungskräfteentwicklung, Führungskräftequalifizierung ist ein riesen Impact. Da wird dann gerne gesagt, jetzt haben wir da eine besondere Zielgruppe, die irgendwo vielleicht wieder bedient wird, aber der Großteil der Mitarbeitenden ist ja eben nicht eben Führung.
Aber diese Direktwirkung, was Führung auf... Team-Ebene machen kann oder auch anrichten kann, ... wenn es nicht klappt. Das muss man ja mal ganz ehrlich sagen. ist ja ... Kriegst du halt dabei in keine Excel-Tamelle. Genau. Ein Kack-Chef passt in keine Excel-Tamelle. Steht nur, wir haben so viele Leute, die hier wieder gehen. Das ist ja komisch. Das muss die Gen Z sagen. Ja. Genau. Und dann wird das System nicht hinterfragt. Das heißt, das ist immer ein Punkt, der auch ... fast bei jedem Workshop drin steht, ... als Ziel, dass ... Sachen Führungsentwicklung und irgendwas passieren muss. Und ich würde noch ergänzen, nur an Personalentwicklungen darf nicht gespart werden, aber auch an Personal an ganz vielen Stellen.
Das hilft uns auch nicht weiter, wenn wir insbesondere in der IT da einsparen und sagen, wir digitalisieren ja alles, laufenden Betrieb, dafür brauchen wir auch erst mal Leute, das machen. Selbst wenn wir es vergeben, brauchen wir Leute, das steuern bei uns in der Organisation. Und wenn die nicht da sind, dann kommen wir da auch nicht voran, dann beißt sich die Katze irgendwie wieder in den Schwanz. Das ist Gießkannenprinzip. Leute einsparen ist manchmal auch nicht hilfreich. Und da fehlen dann manchmal Instrumente. Ja, wie kann man es machen? Ja, das finde ich sowieso manchmal krass. So auch Haushaltskonsolidierung. Wenn ich es so höre, wir haben jetzt einen Nothaushalt oder wir haben Haushaltssperre oder so. Und dann müssen alle aus ihrem Haushalt zehn Prozent.
Da denke ich mir so, what? Also wer findet denn das sinnvoll? Weil fair ist das in keiner Weise und sinnvoll ja auch überhaupt nicht. Du hast halt manche Ämter, die haben so einen historisch gewachsenen riesigen Personalkörper und dann hast du manche ganz kleine, aber die sind von ihren Aufgaben her vielleicht gar nicht mehr so, dass sie so viele Leute brauchen. natürlich, Ämter, wo halt dann will auch keiner abgeben und also da fehlt so manchmal so bisschen Gesamtblick, glaube ich, ja, dass auch mal was abgeben können im Sinne des großen Ziels, das man eigentlich verfolgt. Ist für mich aber auch eine Führungssache. Absolut. Also bin ja sowieso so Ding, so Führung und Kommunikation, da, da mangelt es einfach in ganz, ganz vielen Punkten.
Deswegen Führung, aber Führung ist halt, also für mich ist das Das absolutes Herzensthema. Viel Gute, viel schlechte Führungen erlebt und wahrscheinlich auch selbst gemacht. das in der Personalführung, wie ihr das seht, ist wirklich sauschweres Thema, weil die Sachen, die wirklich wirken, sehr individuell sackteuer. Oder es Sachen, wo ihr sagt, das ist aber was, ganz gut funktioniert. Speziell bei der Führungskräfte? Ja, ich finde es immer sehr sinnvoll, wenn es ein Commitment im Führungskreis gibt, so Richtung Leitlinien oder was auch immer man das Kind immer nennt. Was sind unsere Werte, die wir teilen wollen? Und woran dürfen wir uns messen auch an den Werten? Das fehlt mir tatsächlich regelmäßig. hilft es vor allem an der Ausgestaltung.
ich sehe solche Sachen. Ja, genau die werden nicht, ja. Hier guck mal an unserer Raufasertapete, so bisschen vergilbt in so einem goldenen Bilderrahmen. Wo das dann drin schürseln, unsere Leitlinien, da, da, da, da, da, da, da, da, goldenen auch was glaube ich, ganz viel geht ja auch mit, also ohne dass man ganz viel Geld in die Hand nehmen muss. Also gerade wenn man, wenn man junge Leute auch noch für Führung begeistern möchte, also auch Sparing-Partner zum Beispiel haben zu haben, die auch eine Rolle heranführen und so. Das kostet nicht viel, also klar, da braucht man auch wieder Freiwillige das machen, aber gibt es ja ganz viele Möglichkeiten, wenn man ein bisschen kreativ ist, wie man da auch schon weiterkommt oder reinschnuppern in Job.
Ihr habt ja, du hast da tausend Beispiele wahrscheinlich schon. Das ist gerade sein Thema, Berichtsthema. Deswegen muss ich jetzt weiter. Ja. Go! Ja, ich finde alles, alles. Also sind wir auch wieder bei einem kulturellen Thema, wo du gerade sagst, ja, Menschen in Führung bekommen. Genauso kulturell zu akzeptieren, wenn Menschen sagen, ich habe keine Bock auf Führung. Ich bin fertig, ich kann nicht mehr schlafen. Und dass es nicht ein kulturelles Thema ist, dass dann gesagt wird, du bist gescheitert als Führungskraft, weil du nicht mehr führen möchtest. Also das ist ja ein Riesending. Wir ja eben in der Talk Arena auch noch drüber gesprochen. Ich bin selbst Führungskraft gewesen, ich war Haupt- und Personalamtsleiter und hab auch gesagt, boah, irgendwie hätte ich wieder Bock fachlich unterwegs zu sein und ja, die ARM, ne?
Also, vieler Eier. Ja, wildes Thema. Können wir noch viel drüber reden, ne? Also ich hab das insofern auch, wir haben auch so ein paar, ja, viele Führungskräfte, viel Arbeit mit Führungskräften und so. Und ich find, eins der Sachen, die wir hier auch machen, ist halt, es ist so wild, wie häufig man denkt, Es sind diese großen, wilden Sachen und wir brauchen dieses Konzept und diese Strategie. wenn wir dann erstmal X, Y, Z haben, dann wird das und zeitgleich sagen wir uns morgens auf dem Flur nicht guten Morgen und können nicht mal bitte Danke sagen. denke mir so, Basics, Kleinigkeiten, lass uns doch nett miteinander umgehen. Vielleicht brauchen wir dann ganz viel hintenrum nicht und brauchen dann nicht in riesen Kreisen entscheiden, welche Leitlinien wir uns geben.
Wenn wir aber nett miteinander sind, dann sind viele davon. Schön zu haben, Gottes Willen. Aber wenn sie nicht gelebt werden, dann können wir uns den Prozess sparen. Ja, absolut. Das, was Peter sagt. So, wir spielen Spiele. Alte Verwalte. Alte Verwalte spielen wir jetzt. Und zwar, müsst blind schwenken. Es geht darum, dass ich euch, ohne dass ihr alle Begriffe kennt, insgesamt fünf Begriffe sage und ihr die nach Wichtigkeit im Behördenalltag einordnen müsst, aber immer ohne zu wissen, was noch kommt. Alles klar. Haben wir uns alle verstanden? Wir arbeiten noch an der Bedienungsanleitung für dieses Spiel. Wenn man zu viel auf YouTube und TikTok unterwegs ist, versteht man das sofort. Bei allen anderen, brauchen zwei Minuten mehr.
Ich recherchiere da. Okay? Ich lese da Studien. Und so. YouTube-Video. So, wir fangen an. Das Erste, und ihr sagt mir Platz eins, zwei, drei, vier oder fünf. Eins das Wichtigste, Fünf das Unwichtigste. Kugelschreiber. Es geht direkt wild los. Vier. Boah, ja, hätte ich auch gesagt vier. Macht gerne für euch Ich will nicht die Fünf schon belegen, sonst wär's fünf wahrscheinlich. ja, es ist eigentlich unwichtig. Ja. Ja, wild. Wie wollt ihr denn dann schreiben? Ich schreib... Ja, digital. Digital. Also, ich weiß gar nicht, ob ich schon mal Schreibt... Wenn ich einen Pulli mal in der Doch, doch, ich mach das schon gern. Ich mir gern Formatikchen. Ich schreib gern mit der Hand. Aber ich mach's nicht mehr so viel.
Naja, viel. Nee, wenig. Also wirklich. Das fülle Ich bin Linkshänder. Ich Teure Verträge unterschreibt man nicht mit einem günstigen Stift. Ich bin Linkshänder. Ich verschmiere. Hab ich mal gehört. Das hat hier dieser, wie heißt dieser Typ mit diesem, mit dieser Bekleidungsfirma mit dem Affen? Tri GEMA. GEMA. Der hat das mal gesagt. Glaub ich. Oder hab ich das, hab ich irgendeine Studie bei TikTok gelesen. Also du hattest es auf vier? Ja. Du auch auf vier. Stempel. Dann ist das die Fünfte. Das ist das Problem. Das ist das Problem. Das kommt jetzt. Stempel ihr gar nicht. Wir hatten das vorhin schon. kann das aber nicht glauben. glaube, mach's. Ich finde Stempel schön. Also ich muss sagen, früher in der Verwaltung hatten sie ganz viele Stempel und Siegel und alles.
Aber ein einziges Stempel bei uns. Ich stempel grade, ich sag's euch. Wir machen hier so Behördenbärenstempel und Dankestempel und so. Weißt du, das ist cool. Das ein derartes Kind. Ja, das passt richtig. Locher. Ihr habt gedacht, ihr habt gedacht, kommt nicht mehr. Wie wichtig das für uns ist oder ob wir das mögen? Wichtigkeit im Büroalltag. Du kannst auch wie du es magst. Ich stempel auch selten und mag es aber selten. Ich muss es auf die 3 setzen. Wir müssen es auf die 3 setzen tatsächlich. Aber manchmal muss man eine Ablage machen. Das ist ja privat. 3. 3. Hefter. Ja, Hefter ist natürlich elementar. Ist die Frage. könnt nur noch zwischen 1 und 2. Warte.
Warte. Nächsten die 1. Sind das die 1? Ja, ja. Zum Sortieren und sowas. Ja, ich hoffe es. Dann musst du die 2 nehmen. nehme die 2. Ich nehme die 2. Ja, haben wir eine Diffuzierung. Jetzt kommt bestimmt noch was gut. Posted. Ja, ja. Ja, das wäre die 1 gewesen auf jeden Fall. ich die 2 nehmen. Wollen wir noch ne Runde spielen? Haben Sie Bock genommen? Ja. Ja, wir machen eine. Keine Ahnung, ich mag das einfach. So. Die nächste, die wir haben, wir gucken mal. Welche nehmen wir denn? Wir haben so viele vorbereitet. Ich weiß immer gar nicht, welche ich nehme. Das ist auch gut. ja, ich glaube, das passiert. Ja, der ist gut. Sind das fünf?
Ja, das ist gut, weil das hat was mit Personal zu tun. 12345 geht grob in die Richtung Personal Dienstwagen. Da kamen die 6 aus dem Burgenlegal. sehe ich aber auch so. Dienstwagen ist sowas, das findet man so lange doof, bis man einen hat. Also ich gebe das zu. Ich hätte gerne Dienstwagen und ich hätte auch gerne jemanden, der mich von A nach B fährt. Ich brauche das überhaupt nicht. Weil ich kann zur Kita laufen, nach Hause laufen, zum Büro laufen und ich bin den ganzen Tag im Büro. Ich brauch das nicht. Geil finde ich es trotzdem. Wir sind gerade in einem Rechtsstreit, weil wir ein kaputtes Auto gekauft haben. Insofern würde ich als Dienstag ganz nice.
Also eins, zwei, drei, vier, Drei. denke jetzt einfach drei. Du blockierst sie einfach mal in Köln. Ein Dienstag bringt auch nicht viel. Stimmt. Ja, aber ich muss Kinder rumfahren und okay. Ich tue jetzt mal auf die 3. Ja, ich mach 5. Du machst 5. Hat jemand auf 1? Ich leider auch nicht. Aber ich weiß auch schon, was kommt. Deswegen... Bahncard. boah, die ist echt dick. Auf die 2. Suburin auf die 2. Suburin auf die 2. Tun sie auch auf die 2. Stellt KGC Bahncard. Wir sind sehr viel unterwegs. Bringt was. Fahrrad. Dienstfahrrad dann, also die singen oder? Nee, nee, Fahrrad. Ich tu das auf die 5. 11, 4. Jetzt kommt Dienstfahrrad. Ich merk grad, es ist bisschen quatschig.
Fahrrad und Dienstfahrrad. Also nur das Dienstfahrrad auf die 4 und das nur alle Fahrrad auf die 3. Auf Platz 4 und 5. Okay, und dann machen wir die letzte Homeoffice-Tag. Boah, ja. auf die 1. Das hör ich eins, ey. Das hör ich eins. Macht ihr viel Homeoffice? Ja. Ja. Sehr viel. Was habt ihr für eine Regelung bei der KGST? Gibt es da so eine Standardregelung oder ist das individuell? Die Leitung, das mit ihren Mitarbeitenden. Also individuell. Auf Team-Ebene. Habt ihr in Kommunen irgendwie ein Gefühl dafür, weil man, also ich höre manchmal, TikTok, dass das wieder zurückgeht. Also dass quasi die Homeoffice-Tage wieder zurückgehen. Leute kommen mehr ins Büro. Ist das in Kommunen auch ein Thema?
Tatsächlich ja. Auch? Ja. Ja, aber das schafft sehr viel Frustration. Also es ist mir auch nicht nachvollziehbar, warum man es tut. Es so eine Arbeitsunzufriedenheit. Also kriegen wir von ganz vielen Kommunen gespiegelt. Woran glaubt ihr liegt das? Also dass Leute das wollen, dass Leute wieder sagen so, ... es schön und gut, ab ins Büro. Das liegt an? Ach guck mal, ich hab was auf Instagram. Ich hab ja eine Studie gelesen, ... weil irgendwelche großen Unternehmen das machen, ... da muss ja was dran sein, dann machen wir das jetzt auch. Gerne ja, du hast gesagt, unsere Kultur. Ja, das ist ein Den wir dann im Einzelbüro rumhängen. Das auch so ein Argument, das hilft gegen alles.
Das hilft gegen vegane Bratwurst wie gegen Homeoffice. Genau. Und Zugehörigkeit wird dir gerne gebracht. Zugehörigkeit habe ich einen richtigen Rant vorbereitet. Also da gehe ich steil bei so was, weil ich hasse das so sehr, wenn das so vorgeschoben wird, dass das nicht funktioniert. Das ist so, den Rant lasse ich. Das für mich ist ein Problem, wenn Leute sagen, es funktioniert nicht, ohne es wirklich probiert zu haben. Und es gibt einen Unterschied zwischen, ich habe das probiert, und ich habe das nicht probiert und ich sage nur, ich habe es probiert. Und der Homeoffice ist so ein Ding, wie der Zurichensbüro ist so ein Ding, dann habt ihr das nicht richtig probiert. Weil wir haben auch, wir sind komplett remote.
Wir haben auch ein Büro und ich merke absolut die Benefits, wenn wir im Büro sind. Offensichtlich wünsche ich mir manchmal, dass wir alle im Büro sind. Offensichtlich finde ich es manchmal doof. Ja, aber auch ich finde es total gut, wenn wir remote sind, weil es auch ganz viele Vorteile hat. Und wir haben natürlich saulange gebraucht, zu gucken, was funktioniert, was funktioniert nicht. Und natürlich kann ich nicht mit den Sachen, die im Büro funktioniert haben. kommen und sagen, jetzt machen wir Remote, nehmen einfach die gleichen Sachen, ... sagen funktioniert nicht und sagen dann ja Remote funktioniert nicht. So, nee, die alten Sachen haben nicht für Remote funktioniert. Ja, aber nicht Remote funktioniert nicht. Ich bin ja ein Riesenfreund von aktivitätsbasierten Arbeiten.
Und von daher, also wenn wir im Büro sind, ... unser Bereich, wir glücken gerne zusammen dann im Büro, ... also wir haben dann so kleines Büro mit, eigentlich, ... sitzen da zu fünft dann drin oder so. Aber auch, weil wir das dann bewusst nutzen. Also wir benutzen dann diese Tage, bewusst in Kontakt zu sein. Dafür gehe ich dann ins Büro oder weil ich was aus dem Büro brauche oder weil ich den Austausch suche. Genau. Die KGC hält schon für alle Mitarbeiter im Büro vor. Wir müssen es nicht. Wir müssen es ja. Aber wir haben auch Flexbüros. Wir haben das optimiert. Auch unsere Strukturen, wie wir uns organisieren, was wir im Büro machen, was wir zu Hause machen.
Genau wie du sagst. Da haben wir ganz viel gelernt. Wir waren dann auch durch Corona gezwungen. Ich weiß nicht. Und dann haben wir uns einfach Stück für Stück optimiert. Wie gesagt, ich sag mal, gibt auch da sind wir bei ganz vielen Sachen ja immer. gibt ja nicht entweder. Also es gibt entweder oder und es gibt aber halt. It's a spectrum. Ja, also ist ganz viel dazwischen. Und du kannst halt genauso gut sagen. Es ist mir wichtig, dass wir regelmäßig im Büro zusammenkommen. Aus dem Grund Teamzusammenhalt. Aber zu sagen, es müssen immer alle im Büro sein, wegen Teamzusammenhalt ist völliger Bullshit. Wie häufig ich im Büro war und niemanden gesehen habe. Das hat mit Teamzusammenhalt nichts zu tun.
Und ganz ehrlich, ich war auch vor Corona in Büros, ich den ganzen Tag im Büro war, wo der Teamzusammenhang furchtbar ist. Also sozusagen, wenn alle im Büro, dann Teamzusammenhalt, ist halt Quatsch. So haben uns wieder aufgeregt. Ziemlich zuständig. Nadine, wofür in deinem Job, gerade bei der Kaisterienbereich Personal, wofür fühlst du dich ziemlich zuständig? Themenmäßig, meine so thematisch. Du darfst das auch wieder beantworten, wie du das beantworten möchtest, aber ja. Auf Team-Ebene können wir gleich so was ergänzen. die Jogurts nicht ablaufen, die im Kühlschrank stehen. Ach, blöde Witze. Das ist sehr gut. Dann ist das eine sehr gute Antwort. Wir sind ein sehr kleines Team. Das heißt, wir gucken, dass wir thematisch uns alle gut vertreten ergänzen können.
Aber ich bin so bisschen historisch gewachsen. Themen Employer Branding. Also wir haben unsere KGST-Berichte. Und wenn du dann bei einem Thema dabei bist, dann bist du irgendwie quasi dafür zuständig. Das ist das Thema. Ich bin da sehr breit aufgestellt tatsächlich. Angefangen bei Quereinstieg, Employer Branding, KI im Personalmanagement kommt dann, dann kommt so was Technisches, IT-Fachkräfte habe ich mich mal drauf spezialisiert. Jetzt neu, Personalkostenmanagement, die komplette Palette. Was möchtest du eigentlich jeden Tag machen? Ich möchte eigentlich das Rundum-Paket bedienen, dass wir wirklich Kommunen dabei unterstützen, dass sie irgendwie darus brennt, irgendwie auf einen guten Weg kommen und die Herausforderungen in Griff kriegen. Also es geht aber dieses... Kommunen helfen, die Herausforderung zu lösen. ist das, Ja, zu fragen so, wo drückt der Schuh ...
und wie können wir als KGC unterstützen? Und das kann ja manchmal auch sein, ... so ein KGC-Bericht, der helfen kann. Und aber auch, vielleicht ist es auch ... das Wichtige da, Praxisbeispiele zusammenzubringen, ... weil viele Kommunen schon viel haben. Und eben das für andere zugänglich zu machen, weil man ist in Daily Business ... und da rufst ja nicht in der Nachbarkommune an, fragst, wie macht ihr das eigentlich? Genau. Und da zu vernetzen und Leute zusammenbringen, ... das macht Spaß. Wie ist bei dir? Wofür fühlst du dich ziemlich zuständig? Ich würde es jetzt erstmal thematisch hinterher schieben. Was ich einfach liebe ist, in Kontakt zu sein mit Leuten. Also wirklich in die Verwaltung fahren. In-House Seminar, In-House Workshop, egal was, wie du es machst.
Und da irgendwas dranbringen. Das ist immer wieder eine kleine Blackbox, weil du ja nicht weißt, wo du reinkommst. Egal wie die Auftragsklärung war, du hast ja immer noch ein Stück weit Es riecht dann auch immer noch anders. Genau. Und es kann auch ganz anders sein, als gesagt wurde, weil ... die Wahrnehmung eine andere ist als meine Wahrnehmung, die ich dann habe. Wir haben einen tollen Teamzusammenhalt. Genau, der Teamzusammenhalt. Ja, sowas, ne? Also auch schon gehabt. Oder weiche Seminare, offene Seminare, offene Lehrgänge. Also es ist immer toll, den Leuten zusammenzukommen ... und zu quatschen, sich auszutauschen, zu vernetzen. Das macht mir so unheimlich Spaß. Und dann ist das Thema erst mal relativ zweitrangig. Thema, wofür ich aber brenne trotzdem, ist New Work, Future of Work.
Das ist so mein Thema. Ich stundenlang darüber reden, philosophieren und daher ist es einfach. Richtig cool. Schön. Dann machen wir unsere Abschlussfrage, die ich auch immer sehr schön finde. Was macht dich so richtig optimistisch? Nadine darf wieder. Bei mir ist es eigentlich, dass sich ganz, ganz viele Leute bei uns melden, weil die was auf den Weg bringen wollen, weil die sich Gedanken machen, wie können wir vorankommen und weil die in den Austausch kommen wollen. Und da merkst du halt dran, okay, es gibt die Leute, die was voranbringen wollen, die kommen ja auch hier ganz stark zusammen. Und das sind eben nicht die Leute, die sagen, bringt alles nichts, haben wir schon versucht, haben wir vielleicht auch noch nicht versucht.
Das ist sehr schön, denen dann zusammenzuarbeiten, mit anderen optimistischen Leuten. das ist ganz schön. Ja, das macht mich optimistisch, weil die Leute sind da. ja, das ist sehr schön. Genau, also ich würde auch sagen, es gibt so unfassbar tolle Menschen, egal jetzt ob öffentliche Dienst direkt oder nicht, die einfach so inspirierend sind, die einfach eine tolle Haltung haben, tolle Ideen haben, super nach vorne gehen und denken und mit denen in Kontakt zu sein und denen sich auszutauschen. Schöner kann ich es nicht sagen. Ihr Lieben, danke, dass ihr da wart. Was ist jetzt noch, was geht noch beim KGST-Forum? Worauf freut ihr euch heute noch? Du bist ja schon durch, hast du gesagt. Ich bin durch.
Nadine hat noch Sachen vor sich. Worauf freut ihr euch noch? Auf jeden Fall auch heute Abend. Das ist immer das Highlight des Forums. Da freue ich mich drauf, auch in Innenstadt zu fahren, nicht nur hier in der Messe zu sein. Ihr müsst nochmal pitchen, ich bin kritisch für heute Abend. Warum? Weil... Ja, weil ich morgen noch einen Tag habe. Ist egal. ist KGST Forum, da muss man durch. Da muss man weil schlafen kannst du am Wochenende. Ich hab Kinder. Ich auch. Ich auch. Aber dann musst du durch. Das macht Spaß. Morris Bastay ist cool, Leipziger Endstation. Guck dir das an. Dann sehen wir uns vielleicht heute Abend. Ack mal zur Seite, heute geht's Menschen.
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