Tobias Middelhoff, KGSt
Kurz gesagt
Live vom KGSt-Forum in Leipzig erklärt Tobias Middelhoff aus dem Programmbereich Finanzmanagement der KGSt den kommunalen Haushalt mit Vergleichen aus dem Privatleben und dem Fußball. Es geht um die Einnahmen einer Stadt, die Arbeit des Kämmerers, knappe Kassen und den Sparkommissar.
Live vom KGSt-Forum in Leipzig: Tobias Middelhoff, Programmbereich Finanzmanagement bei der KGSt.
Der Haushalt entscheidet, was in einer Kommune wirklich passiert. Tobias erklärt, woher eine Stadt ihr Geld bekommt, was ein Kämmerer den ganzen Tag macht und was passiert, wenn der Sparkommissar kommt.
Bild: © KGSt
Kernaussagen
- Der Haushalt funktioniert wie ein privates Budget. Einnahmen stehen Ausgaben gegenüber, nur eben mit Kitas, Schulen und Sozialaufwendungen. „Ich vergleiche das immer mit so einem privaten Einkommen.“ (Tobias, ca. 5:00)
- Prioritäten setzt du lange vor dem Haushaltsjahr. Wie Transfers im Fußball wird der Haushalt früh vorbereitet. „Ja, schon im Frühjahr. Und hier ist es im Haushalt auch so.“ (Tobias, ca. 8:00)
- Kommunen leiden vor allem unter strukturellen Problemen. Einnahmen stagnieren und Sozialaufwendungen steigen. Gleichzeitig beteiligen sich Bund und Land weniger. „Also die Wirtschaft stagniert, Einnahmen stagnieren, Ausgaben steigen.“ (Tobias, ca. 17:00)
- Personalkosten sind nicht die Ursache der Haushaltsnot. Die größten Kostenblöcke sind Umlagen an die Kreise und Sozialaufwendungen. „Das ist auch ein Teil der Wahrheit, aber es ist nicht ursächlich dafür.“ (Tobias, ca. 18:00)
- Eine Kommune kann nicht insolvent gehen. Am Ende einer langen Kette kommt stattdessen ein Sparkommissar. „Also eine Kommune kann per se nicht insolvent gehen.“ (Tobias, ca. 20:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Messe, Kaffee und Kommt drauf an
- ca. 4:00 · Der kommunale Haushalt einfach erklärt
- ca. 6:00 · Der Haushalt als Prioritäteninstrument
- ca. 10:00 · Woher eine Stadt ihr Geld bekommt
- ca. 13:00 · Was ein Kämmerer macht
- ca. 16:00 · Warum Kommunen knapp bei Kasse sind
- ca. 20:00 · Wenn der Sparkommissar kommt
- ca. 22:00 · Alter Verwalter und Haushaltskonsolidierung
Fragen zur Folge
Woher bekommt eine Kommune ihr Geld?
Die Haupteinnahmen sind Steuern: die Grundsteuer, die Gewerbesteuer und Anteile an der Einkommensteuer. Dazu kommen Zuweisungen und Zuschüsse. Tobias sagt, im Haushaltsplan passen die Erträge auf ein, zwei Seiten, die Ausgaben füllen gefühlt 500 Seiten.
Was macht ein Kämmerer den ganzen Tag?
Beim Kämmerer laufen alle Fäden zusammen, die mit Finanzen zu tun haben. Er spricht mit allen Bereichen und klärt, wie viel Geld zur Verfügung steht. Danach führt er alles im Haushaltsplan zusammen. In guten Zeiten ist er gern gesehen, in schwierigen steht er bei Kürzungen mit einem Bein in der Tür.
Was passiert, wenn eine Stadt kein Geld mehr hat?
Insolvent gehen kann eine Kommune nicht. Am Ende einer langen Kette kann die übergeordnete Behörde einen Sparkommissar schicken, der zusammenstreicht und dabei auch den Rat aussetzen darf. Pflichtige Ausgaben bleiben, freiwillige fallen weg. Oft müssen dann die Steuern deutlich steigen. Mehr dazu im Glossar unter Haushaltskonsolidierung.
Transkript
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Ehrenbehörde: Ehrenbehörde live vor Ort beim KGST-Forum in Leipzig. Ein wunder, wunder, wundervollen guten Morgen, ihr Lieben. Wir sind live beim KGST-Forum in Leipzig und dem jetzt schon unsere Stimme, ich hatte noch keinen Kaffee. Wir gehen so langsam rein und weil wir uns dachten, Wie kann man den Tag eigentlich besser beginnen als mit Haushaltsthemen? Haben wir Tobias hier. Hallo Tobias, schön, dass du da bist. Ja, einen wunderschönen guten Morgen. KGST Forum. Warum bist du auf dem KGST Forum und wie war es bisher für dich? Ja gut, als Mitarbeiter der KGST, ich verantworte ja den Programmbereich Finanzmanagement, bietet es sich ja auch an, vor Ort zu sein. ja, der erste Tag war sehr ereignisreich, viele Menschen wieder getroffen.
Das ist immer so am ersten Tag das Schöne, finde ich. wie so ein Familientreffen, Leute, die man lange nicht gesehen hat oder so. Trifft man dann, unterhält sich kurz. Gab auch schon die eine oder andere Veranstaltung, also bisher war es ein guter Start. Und man ist noch gesund. Auch nicht. Das kommt dann nächste Woche, oder? Ich hoffe nicht, nein. Bist du so ein Messetyp? Magst du Messe? Grundsätzlich ja. Also ich komme auch damit gut klar. Wichtig ist immer die erste Nacht im Hotelbett. Wenn ich die gut schlafe, ist der Rest der Woche perfekt. Und das ist hart? Ja, aber diesmal war es sehr gut. Also das Wetter ist in Ordnung. Wenn man da gut geschlafen hat, dann ist alles entspannter.
Das macht eine Menge. stimmt. Ja, bei mir ist tatsächlich Kaffee und da ist es on the road immer ein bisschen schwierig. so ein bisschen... Kaffee schwierig, sag ich mal. Ich brauch meinen Kaffee in einer bestimmten ... Der muss bestimmt gerührt werden. Weißt du, ich meine so? Ich brauch meine Bohne und meine Sachen von meinem Röster und so. Und ich komm damit klar, wenn das von woanders ist. Aber es macht was mit mir. Not gonna lie, es macht was mit mir. Apropos, es macht was mit uns. Weil wir fangen unsere Podcasts, also hier vor allem, wir haben uns so ein kleines einfach ausgedacht, wie wir das hier machen können. Und wir fangen an mit einem Spiel, was wir nennen, kommt drauf an.
Okay. Ich habe noch keinen Jingle. Es ist dabei. Also im Laufe des Tages habe ich Jingle. We are getting there. Wir sind da. Für den Moment ist es hauptsächlich eine Art Entweder-oder-Spiel. Das heißt, ich gebe dir zwei Begriffe und du sagst, was ist es eher? Was für dich wichtig ist? Was fühlst du mehr so? Weil die meisten immer sagen, kommt drauf an. Heißverspiel kommt drauf an. Okay. Ich bin gespannt. Erst Kaffee oder erst E-Mails morgens? Erst Kaffee, ganz klar. Ganz klar. Da gibt es keinen Komm drauf an. Nein. Ich auch nicht. Aber E-Mails, da geht mein Tag nicht gut los. Also ich brauche nicht viel Kaffee, aber den ersten Kaffee muss ich haben und dann kann ich auch in Ruhe reingucken.
Den kann ich auch parallel dann trinken, aber erst einen Schluck Kaffee, sonst nein. Ist das so zu Hause loswirbeln, dann auf Arbeit, dann der Kaffee oder bist du so zu Hause Kaffee? Kommt drauf an. Also wenn wir Homeoffice haben, dann natürlich zu Hause. Da kommt es drauf an, tatsächlich. Im Büro aber auch. Klar, PC wird eingeschaltet, aber erst mal Kaffee und dann in Ruhe lesen. Dann nicht erst aufregen, sondern erst den Kaffee. Das ist gut. Ich habe irgendwo so eine Man sagt ja immer Studie gelesen, eigentlich habe ich YouTube-Video gesehen, ... wo jemand gesagt hat, vorsichtig beim ersten Kaffee erst 90 Minuten nach dem Aufstehen, ... weil sich dann das System erst dran gewöhnt hat ...
und dann kann ja der Kaffee, wie er wirkt, erst ... der macht dich ja nicht wach, sondern nicht müde und so. Also wie der Kaffee wirkt nach 90 Minuten. Deswegen mache ich es so richtig schlimm, ... nervig, ... ne, ich kann doch nicht. Ja, so ist mein Kaffee, aber ... ich versuche auch vorher keine E-Mails zu machen. Vielleicht ist das nicht Ich trinke erst nach 90 Minuten nach dem Aufstehen Kaffee, sondern ich verschiebe meine E-Mails auf 90 Minuten nach dem Aufstehen. Vielleicht sollte ich es so frameen. Ist auch eine Möglichkeit. Bisschen sympathischer. Bist du eher Team Frühschicht oder Team Spätschicht? Also klar Schicht ist nicht, aber... Absolut früh. Ich bin Frühaufsteher. Ich genieße die Zeit.
Die ersten Stunden, wenn die Kollegen noch nicht da sind, dann in Ruhe Dinge zu arbeiten. Also absoluter Frühaufwobel. Das ist gut. Jetzt weiß ich gar nicht, wie das bei der KGST ist und wir haben das noch gar nicht gefragt. Aber wie ist das bei dir? Dienstwagen oder Bahn? Bahn. Bahn, ne? Ja, also wir fahren alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit der Deutschen Bahn, was manchmal ein Abenteuer und eine Herausforderung ist, logischerweise. Aber Dienstwagen machen wir eigentlich gar nicht. Also wir machen alles so erreichbar. Und da ich selber in Köln wohne, fahre ich sowieso mit dem ÖPNV dann. Ja, das ist gut angebunden in Ja, das ist hervorragend. Ja, eure Zentrale ist auch gut angebunden. Ja, also das passt alles.
Also da kommt man gut hin. Im Sommer könnte man auch zu Fuß laufen, sind viereinhalb Kilometer Luftlinie, sechs Kilometer laufen. Fahrrad macht man in Köln nicht, das ist lebensgefährlich. Das Internet sagt mir das. Es ist sehr herausfordernd. Der Fahrradfahrer an sich hat immer recht und kommt aus allen Straßen geschossen. Da muss man sehr, auf der Hut sein. Kann man auch machen, aber ich bin dann eher Gen oder ÖPNV. Ja, das ist gut. ist gut. Sag mal, die nächste Grob-Rubrik ist bei uns Grundsatzfragen. Da geht es uns darum, wir haben ja ... Neben dir auch andere ExpertInnen hier sitzen quasi zu den jeweiligen Themen, die die KGST, die Kommunen, die Behörden irgendwie wichtig finden, die relevant sind.
Und eine Sache, ich ganz häufig in Behördenkommunikation, deswegen haben wir so eine Wand hier mit Behördenbegriffen, siehst du vielleicht. Die Herausforderung ist ja manchmal, dass wir sehr präzise Sprache haben und das ist der positive Frame von wie wir reden. Und dann gibt es ja aber auch durchaus damit eine gewisse Hürde, Dinge zu verstehen. Und zwar für alle. Nicht nur für den Bürger oder die Bürgerin, sondern ja auch für Mitarbeitende. Also Leute im ersten Verwaltungslehrjahr oder im Studium, denen raucht ja auch der Kopf von. Sachen wie Erschließungsbeitrag und so. Deswegen wollen wir quasi diese Grundsatzfragen versuchen, so einfach wie möglich zu klären, damit alle wissen, worum es da eigentlich geht bei diesen Basics. Ich hoffe, ich kriege es hin.
Ja, das ist die Herausforderung daran. Und zwar haben wir die erste Grundsatzfrage, nämlich was ist kommunaler Haushalt? Also so ganz einfach erklärt, was ist kommunaler Haushalt? Im Prinzip laufen da alle Dinge zusammen, für die die Kommune zuständig ist, die bezahlt werden müssen oder wo Geld reinkommt. Ich vergleiche das immer mit so einem privaten Einkommen. jemand, wenn man kriegt sein Gehalt, so das ist dann die Einkommenseite, die ganze Ertragseite und dann hat man die ganze Ausgabenseite. Miete, Sprit, Lebensmittel, Klamotten, Versicherungen, ETC und was wir so im Kleinhaben als Privatmann bildet quasi der Haushaltsplan für die gesamte Kommune ab. Mit Kindergärten, Kitas, Schulen, alles was dazugehört. Sozialaufwendungen, Transferaufwendungen, also alles was noch an Umlagen gezahlt werden muss.
Ein riesiges Buch, viele Seiten, viele Produkte. Da braucht man sehr viel Zeit, das alles in Ruhe zu lesen. Ja. Was ich erst begriffen habe, als ich in einer Kommune gearbeitet habe, war ja, dass im Prinzip der Haushalt so ziemlich alles regiert. Also im Sinne von, ich hab irgendwann so ein Gespräch mit einem, das war der, das war sogar der Hauptamtsleiter, genau, der quasi sich mal die Zeit genommen hat und gesagt, hey, lass uns mal über einen Haushalt drüber gehen, so einfach, zu wissen, damit ihr wisst, was ist der Haushalt. Und was mich da so fasziniert hat, weil ich das vorher nicht kannte, war ja, dass du quasi mit dem Haushalt eigentlich unendlich viel steuerst und damit ja auch deine Prioritäten setzt.
es wird ja, wenn du quasi so aus einer Führungsposition raufguckst auf so eine Kommune, denkst du dir, na ja, es geht darum, welche Prioritäten die Führungskräfte setzen und wie die mit ihren Mitarbeitenden reden. Aber ja, das Gesamtsystem zu steuern, ist ja der Haushalt ultra wichtig. Es ist die Grundvoraussetzung. Im Prinzip ist es schon die Vorbereitung für den Haushalt. Wenn man den Haushaltsplan aufstellt, welche Priorisierung hat man, dann ist es wichtig. Die Politik entscheidet ja auch, gewählte Gremium im besten Falle gemeinsam mit der Verwaltung. Was wollen wir machen? Wo setzen wir Prioritäten? Ist jetzt die Schulsanierung wichtig? Und eigentlich geschieht das im Vorfeld. Der Plan an sich, wenn er dann beschlossen ist, im besten Fall, im besten Fall auch ausgeglichen, das wäre immer gut, dann soll das halt abgearbeitet.
werden. Also klar steuert man damit viel, man kann auch Dinge einbremsen, man merkt, okay uns fehlt das Geld, wir müssen irgendwo sparen, dann werden Projekte verschoben, aber letztlich sind schon die Vorbereitungen enorm wichtig, also dass man schon vorher klar hat, das ist unser Weg, den wollen wir gehen und am besten hält man sich auch daran. Aber es gibt immer Unwägbarkeiten, die kann man vorher nicht planen. Ja, ich finde es aber nur so spannend wie dieses Dokument und es ist ja auch immer Haushalt, also wenn man in so ein Jahr guckt, ein kommunales Jahr, ist immer Haushalt, immer irgendwas ist immer und ich finde einfach nur so spannend wie Es hat mich einfach gebraucht, bis ich gemerkt habe, wie früh man quasi seine Prioritäten auch schon einbringen muss.
Also ich kann nicht sagen so, ist Januar, was machen wir heute? Sondern ist es halt ja so viel früher. Und ich glaube, es hilft allen zu verstehen, dass das ein so großes Prioritäteninstrument ist, dass eigentlich das Wichtigste ist, zu verstehen, was die eigene Kommune im Haushalt macht. Weil es ist ja alles. Absolut. Ja, also man muss, du sagst ja richtig genau, wir müssen die Planung früh einsteigen. Ich vergleiche das gerne, weil wir das mal im Vorgespräch haben mit Fußball. Wenn Transfers gemacht werden im Sommer, die sind nicht erst im Sommer, sondern die sind weit, weit im Vorfeld vorbereitet worden. Ja, schon im Frühjahr. Und hier ist es im Haushalt auch so. wie gesagt, ist halt, daran kann man sich arbeiten.
Das ist ja so ein Prinzip ein Commitment. Darauf haben wir uns verständigt. So wollen wir es machen. Das sind die Sachen, die wir leisten wollen für die Bürgerinnen und Bürger oder was wir generell machen müssen. Und insofern, klar, hat der Haushalt eine gewisse Macht und sagt auch, in welche Richtung es gehen soll. Ist aber nicht immer für alles verständlich, weil nicht alle Begriffe immer so sind, dass jeder weiß, aha, das geht es. Ja, genau. Und deswegen sagen wir auch diese Grundsatzfragen. Ich finde es einfach so wichtig, dass die Leute verstehen, was dieses Instrumentarium kann und dass es kein Selbstzweck sondern das Zweite, warum. Also ja, wir haben einen Haushalt, zu wissen, was wir machen.
Aber warum machen wir denn das? Und das finde ich einfach eine schöne Sache. Und auch die Fußballmetapher finde ich gut. Gerade, wir wollen ja die Leute da abholen, wo sie sind. Und wenn man das dann so vergleicht mit Sachen, die sie kennen, ist halt einfach... Ja, also ich sage mal so, wenn man... Eine Schule ist nicht plötzlich renovierungsbedürftig oder sanierungsbedürftig. Auch eine Schultoilette ist nicht plötzlich defekt, sondern das weiß man im Vorfeld. Das kennt man auch jeder privat, wenn man einen Handwerker braucht. Man kann einen anrufen, wenn man Glück hat, kriegt man einen schnell oder man muss ein paar Monate warten. Und so ist das ja auch für die Kommunen. Also auch da stehen ja nicht alle und warten, dass die Kommunen anrufen und da muss man auch viel Vorfeld planen und überlegen und dann natürlich auch Kosten schätzen.
Das ist auch immer so eine Herausforderung. Ja, Kosten schätzen, das ja sowieso. haben bei uns in Olbenburg gibt es wieder so ein Ding. Es gibt ja überall immer solche Dinge. Großes Bad, quasi Freizeitbad, was ja für Kommunen immer so ein Ding ist. Wir müssen das irgendwie anbieten. Wir wollen das auch anbieten. Aber wir wissen alle, es gibt einen Grund, warum das nicht privat gemacht wird. Ja, definitiv. Nicht das beste Geschäftsmodell aller Zeiten. Und da auch geschätzt irgendwie mit 15. Jetzt sind wir bei über 30 und so. es ist ein Bild. Ja, definitiv, weil das hängt ja auch bisschen mit Fördergeldern schon mal zusammen, dann werden Baukosten geschätzt. naja, wir schätzen erstmal immer, wird oft sehr niedrig geschätzt, damit es auch gut aussieht, und plötzlich wird es dann teuer, es gibt genügend Projekte in Deutschland, große wie kleine.
genau. Vielleicht nochmal quasi drei Schritte zurück. Woher bekommt dann, wir haben gesagt, das Einkommen von Leuten, wir vergleichen das damit. Die bekommen die Arbeiten und bekommen Geld dafür, die meisten. und hier erben auch. Woher bekommt denn die Stadt ihr Geld? Ja, es gibt mehrere Möglichkeiten. Also die Haupteinnahme sind natürlich Steuererträge. Die Grundsteuer, zahlt ja jeder, sei es jetzt Eigentümer, die muss man bezahlen oder als Mieter durch die Umlage. Dann gibt es Gewerbesteuer, also die kriegen auch die Kommunen. Dann gibt es noch Anteile an der Einkommenssteuer und so weiter. Das sind so die Haupterträge der Kommunen. Das ist auch immer schön im Haushaltsplan, wenn man die Erträge hat. Das sind ein, zwei Seiten. Und die ganzen Ausgaben sind ungefähr gefühlt 500 Seiten.
Es gibt schon mal noch Zuweisungen oder Zuschüsse, aber die Haupteinnahmen sind halt die Steuern für die Kunden. Ja, ist ja bei uns aber auch so. Also bei mir ist auch Einnahme, Gehalt, Ausgabe. Kaffee hier, Kaffee da, Kaffee hier. Ja, es summiert sich. Mir ist immer früher so, die Sendung kennen vielleicht noch so ein paar ältere so Peter Zvegas mit seiner Flipchart. Dann war die Einnahmenseite, zwei Positionen, die Ausnahmenseite, drei Flipcharts später. Geil, Peter Zvegas auch richtig. Man muss sagen, Behördenbeherren ist auch nicht so weit weg von PNetz, ... ist auch nicht so weit. Aber der hängen geblieben irgendwie. Es ist egal, was war, aber den kannte irgendwie doch dann jeder. Ich finde das so geil.
Es gibt ja bei diesen ganzen Finanzgurus immer diesen, ... es gibt auch in Amerika Dave Ramsey und wie sie alle heißen, ... es gibt immer diesen Finanzgurus. ich bin ja durch dieses, wenn man ein Unternehmen gründet, ist man plötzlich in so einer Unternehmer CEO, ... Geschäftsführer, bubble irgendwie. dann sagt der eine, es gibt ja manchmal dieses, ... voll der Sidequest by the way, also ist okay, hat nichts mehr mit Behörden zu tun. Ich komme da wieder hin. Aber da wird dann immer gesagt, weil viele Leute, wenn sie ein Unternehmen machen, ja dann immer so kommen mit, ja wir brauchen das noch ... und wir müssen hier noch gucken und welches Produkt und so. Und der Typ sagt dann so, eigentlich musst du gucken, ...
ist dieses Core Ding und dann geht es nicht darum immer neu, neu, neu, ... sondern mehr und besser. Und dann nimmt er das Beispiel Dave Ramsey. Dave Ramsey sagt seit 30 Jahren, ... bei jedem Telefonanruf, der macht 4 Stunden am Tag Live-Calls ... und sagt bei jedem, okay ... gib doch weniger aus und spar ein bisschen mehr. Das so ein Literally, ... seit 30 Jahren die Message. Wenn es so einfach wäre, ja. Ja, aber grundsätzlich, ne? Grundsätzlich hat recht, ja. Sieht mir nicht einfach. Ja, aber ... gibt schon mehr, per Mehrfaktor, Ja, ja, genau. Es ist komplexer als das. Aber am Ende boltest du darauf zu Er hat natürlich recht, klar. Ich meine, man kann ...
wir kennen ja selber, ne? Wir kriegen unser Gehalt. Da kann man wenig dran machen. Vielleicht, als wenn man Unternehmer ist oder so. Da hat man vielleicht noch Möglichkeiten, ... aber dann steigen auch Kosten. Aber ... die meisten ... sage ich mal Möglichkeiten, hat man immer in der Ausgabenwahl. So ist das. Was macht ein Camera den ganzen Tag? Also erstmal der Begriff ... Kamera ist ja vielleicht nicht jeden Begriff. Also hier hoffentlich schon. Das hoffe ich doch stark. Kleiner Test. Nein, aber ... was sind die Leute, was machen die den ganzen Tag? Ja, also im Prinzip ist das derjenige, ... bei dem alle Fäden zusammenlaufen, was das Thema Finanzen angeht. So im privaten Haushalt auch, ...
gibt es auch in der Familie immer einen, ... der sich die Finanzen kümmert, ... der alles so im Griff hat. Da läuft alles zusammen. Da wird alles zusammengeführt. Er ja meistens immer ein großes Team, ... die ihm auch zuarbeiten und er ist halt verantwortlich für die Finanzen. Er muss das alles erklären, er muss alles regeln, er muss sagen, Leute, so das steht Daten da, ... das haben wir so und so gemacht. Er spricht mit allen Bereichen, ... wie viel Geld zur Verfügung steht, klärt das alles ab und dann wird alles zusammengefügt, quasi wo wir wieder hinkommen ... in den Haushaltsplan. Also man hat früher schon mal der Kümmerer gesagt, ... letztlich derjenige, ... für den wirklich die Fäden da zusammenlaufen.
Ja. Und damit quasi so ein Stück weit den, wo alle auch nach Taschengeld fragen. Ja, natürlich. Also entweder ist er sehr beliebt, wenn es gute Zeiten sind, dann gern gesehener Gast, wenn es finanziell schwierige Zeiten sind. Und es geht Kürzungen immer mit einem Bein in der Tür. Ja, also gerade nicht so eine gute Zeit, Kamera. Schwierig halt. Also kommt drauf an, zumindest eine herausfordernde. Ja, herausfordernd. Also ich glaube, die aktuelle Situation in den Kommunen ist jetzt weniger ausgemacht als allgemeine Begleitumstände, strukturelle Probleme, die da sind. Aber ... So ein Camera, also wie gesagt, guten Zeiten ist das immer ganz gut. Ich war früher auch mal Kamera. Als es dann gut lief, war es wunderbar.
Als es dann Steuererhöhungen ging, die unvermeidbar waren und man hatte so 500 Leute da sitzen, bei einem öffentlichen Haushalt, wo man darüber diskutiert hat. Es gibt schönere Momente, aber man kann es versuchen sachlich zu erklären, aber die Emotion bleibt halt und das kann ich auch verstehen. Es geht ums Geld. Ja, ich wollte ganz sagen, es können ja auch zwei Sachen ... gleichzeitig wahr sein, so häufig. Und man kann sich genauso gut, ... man ärgert sich ja selber auch, ... also man möchte ja auch selbst nicht ... unendlich viele Steuern erhöhen ... oder auf der anderen Seite so, ja, ... I get it, aber ... Ich habe auch in der Stadt gewohnt, ... also ich habe auch mich selber erhöht, ...
also es jetzt nicht so, ich da, aber trotzdem, ... das gehört halt dazu, ... aber im Nachhinein war das verständlich, ... war auch erträglich, glaube ich. Ganz gut ist der Übergang, ... weil die nächste Frage wäre bei mir, warum sind so viele Kommunen gerade knapp, bei Kasse? Also was ist gerade so der, ... was ist der Grund dahinter? Die Gründe. Da haben wir ein bisschen mehr Zeit. Ja, den ganzen Tag. Da ich bisschen ausführlicher werden. Also grundsätzlich die Situation ist, dass wir ja, ich das kriegen wir alle mit, dass die wirtschaftliche Situation insgesamt in Deutschland schwieriger geworden ist. Dann sputeln auch nicht mehr so viele Einnahmen, Gewerbesteuereinnahmen und die Kosten explodieren halt. Ich versuche nochmal den privaten Vergleich.
Früher hat man sich vielleicht die gute Milch, das gute Gemüse, das Bio-Gemüse gekauft und das ist alles so teuer geworden, dass man irgendwann sagt, ich nehme nur noch schlechtere Produkte. Und bei den Kommunen Insbesondere auch das Thema Sozialaufwendungen, also die Kosten. Wir haben tolle Standards in Deutschland. Wir haben ein tolles Sozialsystem, auch wenn das viele kritisieren. Aber ich glaube, in anderen Ländern wären sie sehr stolz, wenn sie das alles so hätten. Das kostet auch alles sehr viel Geld und die Leistungen steigen immer mehr und die Kommunen bekommen da immer mehr obendrauf. Aber keine Gegenfinanzierung. Also früher war es so, Bund und Land haben sich dann auch mehr beteiligt. ist das Geld auch knapp. Dann fließt weniger Geld und es bleibt mehr bei den Kommunen hängen.
Es ist wie so eine Kette, geht, das schwächste Glied. oder das Untersteglied. Und das sind sehr viele strukturelle Probleme. Also die Wirtschaft stagniert, Einnahmen stagnieren, Ausgaben steigen. das führt zu Problemen. Wir hatten gute Jahre. Das muss man auch sagen. So bis vor Corona waren es viele gute Jahre. Die Wirtschaft hat auch geboomt. Das muss man sagen. Dann kam der Knick. Und seitdem mit vielen Krisen, Angriffskrieg in der Ukraine und so weiter. Wer heute tanken fährt, sieht das, glaube ich, auch. Ja, ich war gerade hier den Transporter tanken. Das war auch kein schöner Anblick. So, und das sind ja auch Kosten, auch auf Kommunen zukommen. Bauhoffahrzeuge, ETC, steigert das alles. Und ja, wenn das Geld nicht mehr so reinkommt, man kennt's ja privat.
Wenn man mehr ausgibt, man hat, droht die Insolvenz. Das kann Kommunen nicht passieren. Aber da sind unheimlich viele Probleme, die perspektivisch gelöst werden müssen. Ja, weil, also ich kriege in der, sagen wir mal eher gesellschaftlichen Debatte dann ja eher das Ding, ja, weil so viele Beamte sind und alle kriegen zu viel Geld und so. Das ist ja durchaus was, was man hört. Wie viel ist daran, bzw. was ist überhaupt der Anteil von den Kosten? Hast du da so einen Goben? Also, die Debatte ist natürlich bekannt und natürlich ist es dann immer gerne so der populistische Vergleich für jemand, der, weiß ich nicht, dann studiert hat, einen Staatsexamen hat oder einen Masterabschluss und der wird dann mit anderen Berufsgruppen verglichen.
Das hinkt natürlich dann immer klar. Natürlich sind auch Pensionslasten und so, die auch die Kommune belasten. Das ist auch ein Teil der Wahrheit, aber es ist nicht ursächlich dafür. Das würde ich jetzt nicht so stehen lassen. Wie gesagt, sind so viele Bausteine, zusammenführen. Der größte Teil von Kommunalhaushalten sind nicht unbedingt die Personalauswendungen, die tragen auch einen großen Teil dazu bei. Es sind einfach diese ganzen Umlagen, die an Kreise und so gezahlt werden müssen und natürlich auch die Sozialaufwendungen. Das sind so die größten Kostenblöcke. ja, sind ja nicht nur die Beamten, es sind ja auch Angestellte, die kosten ja auch Geld. Also die verdienen ja auch ihr Geld. Ich finde, das ist immer so eine Debatte, die...
Die finde ich nicht mal ganz fair, weil das ist einfach nur populistisch und das führt ja auch nicht zum Ziel. Man braucht ja auch die Leute. Also so ist es ja nicht. Das ist so geil. Ja, ja, ich bin da absolut auf deiner Seite. Es ist ja auch immer dieses, ja, was wollen wir, keine Behördenmenschen mehr? Also viel Spaß damit und dann, also, hä? Also, denkt das bitte weiter. Was ist das, sollen wir die streichen und dann? Ja, wir können das ja auch weiter fortführen. Also wenn man ja eine Behörde geht, man möchte ja auch kompetente Beratung haben. genau. Die gibt es auch. Klar, man hört immer nur die schlechteren Beispiele. Nicht hier. Nicht hier.
Geil, hier sowieso nicht. Aber ich sag mal, wenn ich operiert werden möchte, möchte ich auch, dass das zumindest jemand ist, mal... Wie viel kriegt der? Ich nehme den günstigen. Genau, der sollte mal Medizin studiert haben und auch bisschen Ahnung haben. Das wäre schon schön bei einer Operation. Es wäre schon gut, wenn es quasi nicht der... Also nichts gegen Metzger, Gottes Willen. Ich meine nur, du möchtest ja, also den Punkt, den greife ich absolut auf, du möchtest ja gute Leute haben. Weil bei größeren Problemen, gute Leute, die Probleme tendenziell besser lösen. Ja und die gibt es auch. Und auch schlecht bezahlte, gute Leute gibt es. Die gibt es überall, aber natürlich der Mensch ist ja so gepot, man greift sich lieber die Negativbeispiele aus.
Wenn etwas gut läuft, nicht gelobt oder nicht geschimpft ist, genug gelobt ungefähr. deswegen, da muss man schon mal eine Lanze brechen, weil diese öffentliche Diskussion ist ja eine Scheindiskussion. Hört ja von der Realität vorbei. Absolut, sehr, schön. Was bost du eigentlich, wenn eine Stadt kein Geld mehr hat? Gibt es schon. es schon. Also eine Kommune kann per se nicht insolvent gehen. Das ist rechtlich sogar nicht möglich. Am Ende der Kette, das vorwegzunehmen, kommt halt jemand, ein Sparkommissar, und der streicht rigoros zusammen. Also das ist jemand, der hat dann keine Restriktion mehr, der darf den Rat alles aussetzen und der entscheidet dann, was gemacht wird. Das ist ja witzig. Ernsthaft? Das ist die absolute letzte Konsequenz.
die gab es schon mal. es sowas? Wie werden die eingesetzt? Wo kommen die her? Gibt es einen Pool? Ja, also das ist dann übergeordnete Behörde. Nee, gibt es nicht, aber die Bezirksregierung oder die übergeordnete Behörde kann jemanden bestimmen dann. Also wenn die Kommune ihre Probleme hat. Wir sind da wirklich ganz am Ende einer langen Kette. Aber die Kommune kriegt dann jemanden von der Bezirksregierung oder von der Aufsichtsbehörde oder wem geschickt und der Peter Zwegert. Beispiel, ne, und der streicht dann zusammen. Wobei es gibt ja auch Pflichtige Ausgaben, so nennt man das, also Ausgaben, man tätigen muss. Kennen wir selber, wir müssen schon die Versicherung bezahlen, ne? Also sonst nicht. Wir müssten auch Steuern bezahlen, sonst kriegen wir den ganzen Apparat zu spüren.
Da kann man wenig machen, aber wenn sich Rat und Verwaltung nicht einig sind, dann ist das das Glied der Kette. Aber wenn eine Kommune pleite ist, wird erstmal alles zusammengestrichen, geht. Also dann nichts mehr, was irgendwie noch besonders wäre, wobei das fatal ist. Gerade beim Thema Freiwillige-Ausgaben bin ich immer sehr skeptisch. Ich gebe lieber einem Dorfverein 5.000 oder 10.000 Euro, die sich den Platz kümmern und alles machen, als dass ich für 30.000 Euro ein Unternehmen beschäftige, der den Spielplatz sauber macht. Das ist oft unterschätzt gerade im ländlichen Raum. Und im Zweifel müssen dann massiv die Steuern erhöht werden. Das ist auch ein Stück der Wahrheit. Gab es das schon? Ja, also ich komme ursprünglich aus dem Oberbergischen, aus der Bergneustadt.
Und da ist der Hebesatz schon über 1000. Also, oder an die 1000 will ich jetzt nicht lügen. Im Normalfall waren die Kommunen bei 5, 600 oder so, 400 Hebesatz. Und da ist nach oben tendenziell offen. Also irgendwie muss die Kommune dann es zusehen und dann kommt es da rüber. Ja, das ist ja wild. Das ist ja wild. Das nächste Spielhaus, haben es Alterverwalter. Das machen wir noch. Wir gehen so Richtung Ende schon zu, weil wir bei den Grundsatzfragen, finde ich, aber sehr, viele gute Punkte gehabt haben. Alterverwalter ist so bisschen ein, ist für dich wichtig? Also die Wichtigkeit sollst du jetzt ranken in deinem Behördenalt. Also in deinem Alltag. bist ja nicht in einer Behörde.
Also in einer behördenähnlichen Organisation, sagen wir mal so. Und einer Behördennahen vor allem. Ich sag dir drei Sachen und du rankst, was für dich am wichtigsten ist. Stempel. Aktenzeichen und Terminkalender. Stempel, Aktenzeichen, Terminkalender. Stempel brauche ich gar nicht, wäre ganz weit unten. Aktenzeichen bei uns auch nicht, wäre wenn auf zwei und Terminkalender ist schon auf eins, sehr wichtig. Bist du Team physischer Kalender oder digitaler Kalender? Tatsächlich digitaler Kalender. Früher war es mal physisch, aber digitaler ist einfacher mittlerweile, weil die Erinnerungen helfen unglaublich. Ja, die helfen, das stimmt. Auch bei Geburtstag. Ja, ich merke das auch bei diesen Familienkalendersachen einfach. Wir haben noch einen physischen für wir können da drauf gucken und wissen, was ist, aber dieses Hin und Hergetrage.
Nein, also im beruflichen Kontext, das ist aber auch privat. Also das ist schon eher digital. Ja, das verstehe ich völlig. Wofür in deinem Job bei der KGST fühlst du dich ziemlich zuständig? Was ist dein Herzensthema? Was machst du gerne und wo möchtest du mehr von machen quasi? Also wie gesagt, wir sind ja das Team Finanzmanagement. Wir sind ja ein sehr kleines Team in der KGST, aber das sind Auch für viele ist das trocken. Ich kenne das so. Viele sagen, Finanzen direkt mit Mathe. Und dann ist schon Schluss, weil man nicht so gute Erfahrungen in der Studie gemacht hat. Aber ich finde schon ein wichtiges Thema. Da gab man ein schönes Zitat, das sind so die tiefen Strömungen, an denen sich alles ausrichtet.
Das ist irgendwie so bisschen hängen geblieben. Oder einfach übersetzt, ohne Moos nichts los. Und beschäftigt habe ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Haushaltskonsolidierung. Haben wir auch einen Bericht zu rausgebracht letztes Jahr. Wird auch dieses Jahr noch mal so eine Praxisbeispiel kommen? Das ist schon so Thema, was uns sehr umtreibt, weil wir da den Kommunen helfen wollen. Ich glaube, da drängt es dann auch sehr an. Also dafür stehe ich dann schon. Wir haben uns als Team toll aufgeteilt mit anderen Finanzthemen, aber so für mich selber ist das so ein Thema, was momentan mich sehr, umtreibt. Und ja, wir wollen den Kommunen ja auch ein bisschen helfen. Wir haben keine Musterlösung. Wir können auch nicht Geld herbeizaubern.
So realistisch muss man sein. Aber ich glaube, da haben wir schon zumindest ein paar Ansätze geliefert. Hilfe zur Selbsthilfe. Das ist ja auch sehr wichtig und das meintest du, ja auch das Thema der Stunde bei vielen, ... ich meine, du in dem Bereich bist, dann ist ja auch wirklich Feuer. Ja, auch die Kollegen von unserem Beratungsbereich, ... also wir sind ja mal in guten Austausch, aber auch die haben genügend Aufträge, da zu unterstützen, ... aber wir sagen noch immer, ... die Leute müssen auch tatsächlich ... am Ende selber wollen. Also, ... am Anfang sind immer alle begeistert, ... ja, machen wir, sind wir dabei, ... dann gibt es die Maßnahmen, ... das sieht aber nicht gut aus in meinem Bezirk, ...
nee, also in meinem Ort sei bitte nicht ... und dann wird es schon schwierig, ja. dann ist wieder, wenn bei mir das Windrad steht, habe ich was dagegen. Ansonsten finde ich das super. Ja, das ist immer so. Abschlussfrage. Was macht dich optimistisch bei all diesen Haushaltskonsolidierungen? Und hier ist schwierig und gesellschaftliches Klima und so. Was macht dich optimistisch? mehrere Themen, noch ein bisschen aufdifferenzieren. Also beim Thema Finanzen ist es so, wir sind ziemlich in Talsole. Ob wir schon ganz unten angekommen sind, weiß ich nicht, aber es wird auch irgendwann wieder bergauf gehen. Das muss irgendwann wieder bergauf gehen. Auch eine Wirtschaft wird sich erholen. sind ja in vielen Branchen auch im Umbruch. Insofern bin ich schon der Hoffnung, dass es besser wird.
Das muss man auch sein. sind auch Kommunen. Die Prognosen sind zwar so bis 2030 noch bisschen düster, aber es sind Prognosen, können sich auch mal ändern. ja, glaube, gesellschaftlich ist jetzt ein bisschen pathetisch, aber ich glaube, dass man so bisschen mehr Verständnis füreinander aufbringt. Auch für den Beamten oder für den Behördenbereich. auch ein positiver entgegentrickt. ist Fandom Nehmen, was wir auch alle kennen. Wir fahren an der Baustelle vorbei. Komischerweise immer, wenn man selber vorbeigeht, sieht man niemanden. Trotzdem arbeiten die ja. Das ist immer so falsch. Deswegen finde ich da schon bisschen mehr Respekt untereinander und so ein bisschen mehr Verständnis füreinander entwickeln. Ist schwierig, erfordert auch vielleicht eine Selbstreflektion. Genau so ist es Tobias.
Vielen Dank, dass du da warst. Sehr gerne. Danke Und woran freust du dich noch beim KGC Forum? Wir haben auch heute noch einen ganzen Tag, morgen noch einen halben. Ich freue mich ehrlicherweise gleich auf meinen nächsten Slot. Da geht es auch Haushaltskonsolidierung. Diesmal haben wir aber Gäste aus Österreich da, weil wir wollen mal den Blick über den Tellerrand wagen. da freue ich mich sehr drauf. Und morgen dann noch zum Thema Green Budgeting, also Klima Haushalt hier von der Stadt Leipzig. Das sind so die nächsten schönen Veranstaltungen und natürlich den Austausch. Also das macht es hier wirklich aus. Es ist schön, viele Leute zu treffen, mit denen man sonst vielleicht mal nur telefoniert hat. Also das ist wirklich so, was es für mich hier ausmacht.
Megaschön. Dann ganz viel Spaß noch im KGST-Forum Ehrenbehörde live vor Ort. Hier sind Geschichten aus dem Amt. Nicht nur Papier im Wort, Ulle Umlauf. Behörden Bern, Louisa lacht dazu. Peter Nick, Irta schützt die Daten. Und wir hören einfach zu. Ehrenbehörde live vor Ort. Für alle, die den Laden täglich liebevoll verwalten. Dann tolle Gäste, gute Fragen, keine Eile, kein Report. Ehrenbehörde. Nur man zieht Türen zu, doch dahinter schlägt ein Herz Zwischen Formular und Frist liegt auch Freude, manchmal Schmerz Wir sagen Danke laut ins Main Für jede stille Heldengestalt Heute gehören euch die Minuten, wir feiern euren Alltag Ganz entspannt, ganz allert Live vor Ort, live vor Ort, hey, hey, sind Geschichten aus dem Arm, nicht nur Papier im Wort, Uli Umlauf, Behördenband, Luisa lacht dazu, Peter, Nick, Jetta schützt die Daten und wir hören einfach zu, ihren Behörde live vor Ort, Tag für Tag, für alle die im Hintergrund die Welt zusammen tragen machen, tolle Gäste, leise Stärke, warmes Wort an jedem Ort, ihren Behörde live vor
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