Matthias Hörmeyer & Marc Groß, KGSt
Kurz gesagt
Live vom KGSt-Forum in Leipzig sprechen Marc Groß und Matthias Hörmeyer von der KGSt über KI in Kommunen. Du erfährst, warum oft schon einfache Automation reicht, wie die Stadt Hamm mehrere KI-Systeme hintereinanderschaltet und warum Umsetzung und Regeln parallel laufen müssen.
Live vom KGSt-Forum in Leipzig: Themenstunde KI mit Matthias Hörmeyer und Marc Groß von der KGSt.
KI läuft in den meisten Kommunen bisher punktuell. Die beiden erklären, wie die Stadt Hamm mehrere KI-Systeme hintereinanderschaltet und warum Umsetzung und Regeln parallel laufen müssen.
Bild: © KGSt
Kernaussagen
- KI ist ein Werkzeug unter mehreren. Die KGSt trennt KI und Automation, weil oft schon eine einfache Automation den Prozess verschlankt. „KI ist in meiner Sicht erstmal Hilfsmittel.“ (Marc Groß, ca. 6:00)
- Weder Verbot noch Wegschauen hilft. Kommunen reichen von KI-Verboten bis zu gar keiner Regel. Marc wirbt für Experimentierräume dazwischen. „Beide Extreme sind schwierig tatsächlich.“ (Marc Groß, ca. 8:00)
- Die nächste Stufe sind KI-Ketten. In Hamm arbeiten mehrere KI-Systeme in einem Prozess zusammen, vom Scannen bis zur Ablage in der E-Personalakte. „Ich glaube über diesen Punkt KI ist neu sind wir hinweg auch in den Kommunen.“ (Matthias Hörmeyer, ca. 13:00)
- Sprint und Marathon gehören zusammen. Umsetzungsprojekte sind der Sprint, Regeln für Daten und verantwortungsvollen Einsatz der Marathon. „Und wir sagen immer, stoßt beide Geschwindigkeiten an.“ (Matthias Hörmeyer, ca. 15:00)
- Gute Beispiele überzeugen am meisten. Vorreiterkommunen und engagierte Leute vor Ort ziehen andere mit. „Also in erster Linie die guten Beispiele.“ (Matthias Hörmeyer, ca. 16:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Begrüßung und Messe-Spiel
- ca. 4:00 · Was Staatsmodernisierung bedeutet
- ca. 6:00 · KI als Hilfsmittel
- ca. 8:00 · Stolpersteine beim KI-Einsatz
- ca. 12:00 · KI-Ketten am Beispiel Hamm
- ca. 14:00 · Sprint und Marathon
- ca. 16:00 · Warum sich der Aufwand lohnt
- ca. 18:00 · Was beide optimistisch macht
Fragen zur Folge
Wann braucht eine Kommune KI und wann reicht Automation?
Die KGSt unterscheidet bewusst zwischen KI und Automation. Häufig hilft schon eine einfache Automation, einen Prozess schlanker und schneller zu machen. KI lohnt sich vor allem dort, wo sie bei qualitativen Aufgaben unterstützt. Mehr dazu findest du im Fachbereich Digitalisierung und KI.
Wie setzt die Stadt Hamm KI in der Personalverwaltung ein?
Hamm ordnet Fortbildungsnachweise mit mehreren KI-Systemen zu, die aneinandergekettet sind. Ein eingescannter Nachweis wird ausgelesen, zugeordnet und direkt in der E-Personalakte veraktet. Ohne KI müsste ein Mensch jeden Tag 100 Nachweise von Hand zuordnen.
Wie sollte eine Kommune KI-Projekte und KI-Regeln angehen?
Matthias Hörmeyer empfiehlt zwei Geschwindigkeiten gleichzeitig. Der Sprint sind konkrete Umsetzungsprojekte. Der Marathon sind die Fragen zu Regulierung, Daten und verantwortungsvollem Einsatz, die nie ganz abgeschlossen sind. Wer nur eines davon angeht, wiederholt laut KGSt einen Fehler der Vergangenheit.
Transkript
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