
Social Media mit einer Stelle – und vielen Ideen
Viele Behörden kämpfen mit knappen Ressourcen. Wenn du im Social-Media-Bereich arbeitest, kennst du das bestimmt: „Mach mal Insta – und bitte professionell.“ Diensthandy? Vielleicht noch. Mikro? Braucht man doch nicht. Und für alles gibt’s dann eine Viertelstelle – weil „das bisschen Social Media“ ja schnell gemacht ist. Dass es trotzdem geht, zeigt eine Stadt, die mit einer Viertelstelle mehr erreicht als andere mit einem ganzen Team.
In Tuttlingen macht eine Person Social Media für rund 900 Mitarbeitende – aber eben doch nicht allein. Social Media Managerin Janika hat ein kleines Netzwerk aufgebaut: „Ich hab mir ein Azubi-Team zusammengestellt, die helfen bei TikTok – und machen das richtig gut.“ Für Instagram kommt eine lokale Creatorin dazu, die die Stadt mit eigenen Formaten sichtbar macht. Technik? Ein Diensthandy, ein Mikro, Canva-Vorlagen. Planung läuft über den Outlook-Kalender, abgesprochen wird in kurzen Runden mit dem Team. Das zeigt: Man muss nicht alles selbst können – nur wissen, wen man ins Boot holt.
Wir wissen, wie sich das anfühlt. Social Media in der Behörde heißt oft: viele Erwartungen, wenig Zeit, kaum Budget – und trotzdem soll’s modern, schnell und rechtssicher sein. Wir haben das selbst erlebt. Umso beeindruckender ist, was Tuttlingen geschafft hat. Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Man muss nicht alles allein können. Man muss nur anfangen – und andere mitnehmen.

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