Stadt Marburg

Behörde
Stadt Marburg
Ausgangslage
Obwohl Behörden vermehrt auf Social Media vertreten sind, schaffen sie es oft nicht, die Gen Z anzusprechen. Denn wenn in altmodischem Stil kommuniziert wird, bleibt die junge Zielgruppe auf Abstand. Dadurch verpassen sie die Chance, mit ihren Botschaften auch jüngere Genernationen zu erreichen. Den richtigen Ton zu treffen ist ein schmaler Grat, insbesondere für Entscheidungsträger*innen anderer Generationen, die jedoch häufig über die Kommunikationsstrategie bestimmen.
Das wurde gemacht
Startmarketing Marburg versteht es, Ironie als Kommunikationsmittel zu nutzen, um die junge Zielgruppe anzusprechen. Statt aufgesetzt jugendlich zu wirken, setzt es auf authentische Inhalte, die von Werkstudierenden selbst erstellt werden. Dieser Ansatz fördert die Glaubwürdigkeit und steigert auch die Reichweite in den sozialen Medien. So gelingt es, auf kreative Weise das Interesse Menschen aller Generationen zu wecken.
Ergebnis
Marburg zeigt, dass humorvolle Kommunikation für Behörden erlaubt und sogar äußerst effektiv sein kann. Kreative Lösungen wie das Einbeziehen junger Menschen bringen frischen Wind in die Ansprache. Es lohnt sich, einfach mal etwas auszuprobieren, statt nur auf traditionelle Wege zu setzen.
- Künstle keine Jugendsprache: Die Stadt Marburg bleibt authentisch in der Ansprache und versucht nicht, zwanghaft Jugendsprache zu verwenden. Das wirkt glaubwürdig und vermeidet peinliche Situationen. Andere Verwaltungen können daraus lernen: Die eigene Sprache reicht. Echte Kommunikation kommt besser an als gekünstelte Trends.
- Nutze Ironie für Viralität: Mit selbstironischen und humorvollen Inhalten gelingt es Marburg, viral zu gehen und Aufmerksamkeit weit über die Stadtgrenzen zu erreichen. Ironie ist dabei kein Risiko, sondern öffnet Türen zu neuen Zielgruppen. Mut zu Selbstironie lohnt sich, gerade auf Social Media.
- Hol dir Gen Z als Content-Experten: Marburg bindet junge Menschen aktiv in die Content-Erstellung ein und trifft so genau den Ton der Zielgruppe. Das Ergebnis sind Inhalte, die gesehen werden, auch bei schwierigen Themen. Der Impuls: Vertraut auf die Kompetenzen der jungen Generation und lasst sie Social Media für euch mitgestalten!
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