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ErfolgsgeschichteStadt TroisdorfJuly 7, 2025

Stadt Troisdorf

Verwaltungswege digital gedacht: vom Pass bis zur App

Stadt Troisdorf
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Behörde

Stadt Troisdorf

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Ausgangslage

Digitalisierung? Gehört zu den härtesten Baustellen in der Verwaltung. Viel versprochen, wenig funktioniert wirklich. Zwischen Fachverfahren, Formularflut und Dauerprojekten bleibt selten Zeit, mal zu fragen: Muss das alles so kompliziert sein? Troisdorf zeigt, was passiert, wenn genau da angesetzt wird.

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Das wurde gemacht

In Troisdorf haben sie ein Projekt umgesetzt und gleich mehrere Alltagsprobleme digital entschärft. Wer einen Reisepass beantragt, bucht den Termin online, unterschreibt digital, bekommt eine Mail, wenn alles fertig ist, und holt ihn per smart:box ab, ganz ohne Schalterstress. Schäden im Stadtgebiet lassen sich direkt in der städtischen App melden, genauso wie Infos zur Müllabfuhr oder Veranstaltungen abrufen. Beratungsgespräche laufen auf Wunsch per Video, wer möchte, wird vom Chatbot durch einfache Fragen gelotst. Das Besondere: All das ist nicht vom Reißbrett gefallen, sondern mit Ideen aus der Bevölkerung entstanden, über 1.400 Rückmeldungen, 350 konkrete Projektvorschläge. Troisdorf zeigt, wie Digitalisierung funktioniert, wenn man nicht bei der Technik, sondern bei den Menschen anfängt.

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Ergebnis

Digitalisierung passiert nicht von allein. Sie passiert, wenn jemand sagt: „So wie’s läuft, hält es uns nur auf.“ In Troisdorf gab es genau diese Menschen, und deshalb läuft dort heute mehr digital, aber vor allem: einfacher. Das macht Mut. Und ist ein Zeichen an alle, die auch was drehen wollen. Ja, es geht. Auch bei euch.

  • Digitalisierung beginnt mit dem Nerv-Faktor: Troisdorf hat gefragt: Was nervt im Alltag und was lässt sich einfacher machen? So entstanden Lösungen wie die Ausgabebox oder eine digitale Passbeantragung. Wer Digitalisierung angehen will, sollte genau da starten, wo’s jeden Tag hakt.
  • Holt euch Vorschläge aus der Bevölkerung: Mehr als 1.000 Rückmeldungen aus der Stadt haben konkrete Projekte angestoßen, von App-Inhalten bis zu Abläufen. So wird das Angebot besser und auch die Nutzung. Wer früh fragt, kriegt gute Hinweise und auch mehr Rückhalt.
  • Eine gute App ersetzt zehn Portale: Troisdorf bündelt viele kleine Dinge des Verwaltungsalltags in einer App: Schadensmeldungen, Mülltermine, Veranstaltungen, Kontakt. Übersicht schlägt Vielfalt: Besser ein Zugang, der passt, als zehn, die überfordern.

Zum Hören

Im Podcast „Ziemlich zuständig“ erzählen die Leute aus dieser Behörde selbst, wie es gelaufen ist:

Smart City Troisdorf: 30 Projekte in 2 Jahren

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