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ErfolgsgeschichtePolizei BerlinMarch 18, 2024

Polizei Berlin

Die Vorreiter im Bereich des GenZ-Recruitings.

Polizei Berlin
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Behörde

Polizei Berlin

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Ausgangslage

Deutschlands Behörden stehen derzeit vor einer herausfordernden Situation: Einem akuten Fachkräftemangel. Junge Talente sind knapp. Ihre Erwartungen sowie die Art der Ansprache unterscheiden sich deutlich von den bisherigen Kommunikationsmethoden von Behörden.

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Das wurde gemacht

Die Berliner Polizei hat eine revolutionäre Herangehensweise an das Recruiting entwickelt, die sich deutlich von traditionellen Methoden abhebt. In einer Ära, in der junge Talente vermehrt über soziale Medien erreicht werden, hat die Polizei den Nerv der Zeit getroffen. Anstatt sich auf trockene, formale Rekrutierungskampagnen zu beschränken, bieten ihre Videos direkte Antworten auf die dringendsten Fragen potenzieller Bewerberinnen und Bewerber, und das auf Augenhöhe.

Sie gehen einen Schritt weiter, indem sie Informationen über Einstellungsvoraussetzungen direkt auf TikTok bereitstellen, anstatt auf verstaubte Webseiten zu verweisen. Junge Beamtinnen und Beamte klären dort unkompliziert über Kriterien wie Größe und Augenfarbe auf. Darüber hinaus adressieren sie das Thema des passenden Outfits für Bewerbungsgespräche mit Humor und Direktheit, was in einer Stadt, in der Individualität hochgeschätzt wird, besonders relevant ist.

Doch ihr innovativer Ansatz beschränkt sich nicht nur auf praktische Ratschläge. Die Berliner Polizei gewährt auch authentische Einblicke in den Polizeialltag der Hauptstadt. Von Einsätzen gegen den Abou-Chaker-Clan bis hin zu Drogenkontrollen am Görlitzer Park zeigen ihre Videos die Vielseitigkeit und Herausforderungen des Großstadtlebens als Polizist.

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Ergebnis

Die Berliner Polizei beweist, dass erfolgreiche Behördenkommunikation im digitalen Zeitalter mehr erfordert als nur eine Webseite im Windows XP-Look. Mit ihrer innovativen Nutzung von TikTok setzen die Hauptstadtbeamten neue Maßstäbe in Sachen Social-Media-Engagement und Personalmarketing. Sie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Behörden auch in Zukunft junge Menschen erreichen und für den öffentlichen Dienst begeistern können.

  • Gen Z direkt und humorvoll ansprechen: Die Polizei Berlin setzt bei der Ansprache junger Talente auf einen unkonventionellen, nahbaren Ton, das unterscheidet sie deutlich von klassischen Behörden. Wer authentisch kommuniziert, erreicht neue Zielgruppen schneller.
  • Mit Vorurteilen professionell umgehen: Statt sich hinter klassischen Bildern zu verstecken, geht die Polizei offensiv mit Klischees um und zeigt, dass Vielfalt und Teamgeist auch in Uniform möglich sind. So wird die Polizei als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.
  • Recruiting in Social Media verlagern: Die Polizei nutzt konsequent Social Media für das Recruiting: interaktive Formate, Einblicke hinter die Kulissen und echte Geschichten stehen im Mittelpunkt. Wer sich traut, neue Kanäle zu bespielen, gewinnt Nachwuchs auch ohne "langweilige" Beamten-Image.

Zum Hören

Im Podcast „Ziemlich zuständig“ erzählen die Leute aus dieser Behörde selbst, wie es gelaufen ist:

Polizei Berlin: Die Strategie hinter dem Social Recruiting

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