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Ziemlich zuständigSeptember 24, 202631:06

Philipp Stolz, Bürgermeister Reichenau

OKRs im Rathaus

Kurz gesagt

Live vom KGSt-Forum in Leipzig: Philipp Stolz, Bürgermeister der Gemeinde Reichenau, erzählt, wie sich seine Führung seit der Stabsstelle Digitalisierung in Schorndorf verändert hat. Peter und Philipp sprechen über Ziele ohne Kennzahlen-Fixierung, OKRs im Rathaus und warum Philipp im Wahlkampf so blieb, wie er ist.

Live vom KGSt-Forum in Leipzig: Philipp Stolz, Bürgermeister der Gemeinde Reichenau.

Erst Stabsstelle Digitalisierung in Schorndorf, jetzt 5.500 Einwohner und 140 Menschen im Team. Philipp erzählt, was sich an seiner Führung verändert hat und warum er sich im Wahlkampf bewusst nicht verstellt hat.

Bild: © KGSt

Kernaussagen

  • Als Bürgermeister wirst du vom Spielertrainer zum Coach. In einer kleinen Kommune kann Philipp nicht in jedem Fachgebiet tief drin sein und räumt stattdessen Wege frei. „Das sind einfach zu viele Hüte.“ (Philipp, ca. 7:00)
  • Wer gewählt wurde, darf so bleiben, wie er ist. Philipp hat sich im Wahlkampf nicht verstellt und zieht daraus sein Mandat. „okay, die haben mich gewählt, wie ich bin. Ich darf also sein, wie ich bin.“ (Philipp, ca. 12:00)
  • Manche Mitarbeitende brauchen einen deutlichen Stubser. Philipp setzt auf Begeisterung und merkt, dass er als Rathauschef manchmal klarer werden muss. „Und da bin ich manchmal einfach noch zu sanft und zu weich.“ (Philipp, ca. 20:00)
  • Kennzahlen verleiten dazu, nur die Zahl zu jagen. Philipp ist kein Fan von KPIs, weil Leute dann die Zahl statt den Wert dahinter verfolgen. „Also KPIs, also so Kennzahlen, bin ich persönlich gar kein Fan davon“ (Philipp, ca. 22:00)
  • OKRs wirken nur, wenn alle Ebenen sie haben. Peter erklärt: Objectives sind grobe Ziele, Key Results zeigen, dass ein Ziel erreicht ist. „der Bürgermeister hat genauso OKRs wie die Sachbearbeiterin, wie die Azubi, alle.“ (Peter, ca. 25:00)

Kapitel

  1. ca. 0:00 · Ein wildes erstes Jahr
  2. ca. 4:00 · Was ein Bürgermeister den ganzen Tag macht
  3. ca. 7:00 · Führung in der kleinen Gemeinde
  4. ca. 11:00 · Im Amt man selbst bleiben
  5. ca. 15:00 · Kommt drauf an und Alter Verwalter
  6. ca. 19:00 · Wofür Philipp ziemlich zuständig ist
  7. ca. 22:00 · Ziele, Kennzahlen und OKRs
  8. ca. 29:00 · Was Philipp optimistisch macht

Fragen zur Folge

Was macht ein Bürgermeister den ganzen Tag?

Philipp sitzt nach eigener Aussage vor allem in Besprechungen, hört Menschen zu und räumt Wege frei, damit sein Team leichter arbeiten kann. Fest im Kalender steht ein Block am frühen Morgen für E-Mails. Sein großes Ziel: Den Menschen in der Gemeinde soll es morgen ein bisschen besser gehen als gestern.

Was sind OKRs und wie passen sie in die Verwaltung?

OKRs bestehen aus Objectives und Key Results. Objectives sind grobe Ziele, Key Results zeigen, dass ein Ziel erreicht ist. Peter nennt als Beispiel das Ziel, der beste Arbeitgeber im Bodenseekreis zu werden, mit Bewerberzahlen oder Zufriedenheitsraten als Key Results. Wirksam werden OKRs, wenn alle Ebenen sie transparent haben, vom Bürgermeister bis zu den Azubis.

Wie lernt man als neue Führungskraft die Verwaltungssprache?

Philipp kannte viele Begriffe schon, weil sein Vater Bürgermeister war und die Kommunalverwaltung in der Familie nah war. Die Abkürzungen lernt man laut ihm schnell. Nicht jede muss man kennen. Für alles Unklare verweist Peter auf das Glossar mit Behördenbegriffen.

Transkript

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Ehrenbehörde: als ich Radio DJ, oder? Junge, Junge, Junge. Philipp Stoltz, schön, dass du da bist. Peter, vielen Dank, dass ich da sein darf. Ich freue mich sehr. Wir machen das erste sofort, nämlich... allen erklären, dass es jetzt Capri Sun heißt. Mir wurde gerade noch gesagt, dass ich die Toilettenschlange mit entertainen darf. Hallo Toilettenschlange. Hallo Toilettenschlange. Hallo, sehr gut. Aber positive Vibes. Positive Vibes, nur positive Vibes. Viel Erfolg, liebe Grüße. Capri Sun heißt es jetzt, nicht mehr Capri Sonne. Das wusste Philipp noch nicht. Ja, ich bin so ein Boomer. hab das irgendwie. Das war bestimmt in letzten ein, zwei Wochen. Ja, in den letzten ein, zwei Dekaden war es bestimmt irgendwann. Also wir gönnen uns jetzt eine Capri Sun.

Weil wir haben natürlich ein bisschen Getränke dabei. So ist ja nicht. Aber das Gute ist ja, uns in so einer, wir haben ja jetzt so eine kleine Wohlfühle-Oase geschaffen. Und das machen wir unter anderem, damit man auch mal so einen Rückzugsort hat. Und ich sag mal, der positive Nebeneffekt, die Leute gehen jetzt gerne auf Toilette, dann können sie nebenbei ein bisschen Podcasts hören, auch nicht schlecht. Philipp, mein Lieber, ich hatte schon in meinem Kopf noch, ... Gott, was ist denn hier in Schorndorf? Und es ist ja mal ein bisschen was passiert. Ja, tatsächlich, ja. Du bist Bürgermeister geworden. War ein wildes letztes Jahr, muss ich sagen, Wildes letztes Jahr, oder? Was war dein Highlight?

Also in diesem Jahr? In diesem Jahr? Also tatsächlich, das wird schon bisschen Realtalk. Ich hatte eine Krebsdiagnose am Arbeitstag 5. Und dann sag ich mal ... schon die erste Woche. War eine wilde erste Woche. Also würde ich jetzt nicht so weiter empfehlen, aber für Priorities und Motivation ... war das schon ziemlich gut und Prost. Dankeschön. Dann haben wir eine Kaffeesonne. Aber eben Highlight war dann, sag ich mal, ... Operation Kaffeesun. Kaffeesun. Ja. Gut, darf ich? Ja, klar. Okay, f***. okay. Hier davon machen, was man will. Das ist in Ordnung. Wir trinken auch einfach Capri-Sond. Wir müssen es nicht abkleben. Ja, es ist nicht Funk und öffentlicher Rundfunk finanziert leider. Wir müssen noch strugglen. Also wenn Funk zuhört, wenn ihr Geld habt, dann können wir auch das abkleben gerne.

Ich mach das. Das mach ich wohl. Also erster Tag, du hattest quasi noch nicht mal deine Zugangsdaten. Da hattest du die Krebsdiagnose. Also Arbeitstag 4 war es. Da bin ich am Donnerstag abends, sag ich mal, dann nach dem letzten Termin in die Notaufnahme und hab dann gesagt, du solltest mal zum Arzt gucken und gucken, ob da vielleicht was drin ist, schlummert, bin am nächsten Morgen dahin und dann war das halt ein Krebsgespür, sag ich mal. Und dann war das eine knackige erste Woche. Also war nicht die beste Autofahrt zurück von dem Doc, aber mittlerweile, das Ding ist draußen, alles ist gut und... Das ist das wichtigste und das freut uns wirklich sehr. Es ist richtig, richtig toll.

Deswegen ist Philipp ja bei uns quasi schon Dauergast, weil Philipp so eine witzige Verwaltungsfamilie hat. sage nicht der Hauptgrund. Ihr seid unkreativ, aber witzig. Also ich meine, wir haben auch Raufasertapete. Ich weiß nicht, wie kreativ das ist, aber es ist cute. Unkreativ, aber witzig, lasse ich mir glaube ich detaillieren. Das finde ich nicht fair. Ja, oder? Ja, finde ich gut. Ja, Das spricht jemand, wo andere so Familie haben. Weißt du so? Auf jeden Fall so Familie. Genau. Verwaltung. Unkreativ, aber witzig. Und zwar sind bei dir so ziemlich alle Leute in irgendwelchen Verwaltungen. Jetzt die wichtigste Frage, weil dein Zwillingsbruder, was auch schon witzig ist, auch Bürgermeister ist. Ja, genau. Jetzt die Familien zerschneidende Frage.

Wer ist der bessere Bürgermeister und warum? du Hater. Also ich muss natürlich meinem Bruder hier den Vorzug geben. Der ist natürlich deutlich mehr Fahrung gesegnert als ich. Der ist jetzt seit dreieinhalb Jahren Bürgermeister und deutlich versierter. Der macht das mit zwei Autos weiter in Bodmann-Lubikshafen. Wir sind von der Bodenseeregion. Wir haben so bisschen die Sehenden, sage ich mal, aufgeteilt. Ich habe eine kleine Inselgemeinde mit Festland. er hat eine Zwillingsgemeinde Burg und Mögshafen. Nach der der See auch benannt wurde, Bodmann, kommt der Bodensee. Und der macht es schon besser als ich, das muss ich sagen. Noch, noch. Wir kommen. We come for you. kriege kriege We come for you. Ich sage mal so rein medientechnisch, bist du ganz stark.

Also ich kenne nicht mal sein Gesicht, aber ich denke, es ist so ähnlich. Ja, also du verpasst nichts. Du sag mal, wir haben so paar Grundsatz Sachen vorbereitet und wir haben uns tatsächlich auch für diese ganze KGST Forum und dann auch den Podcast so bisschen was überlegt, damit es bisschen entertaining für alle wird, aber dass es auch lehrreich wird. Also es ist ja hier Arbeitsalltag, der schöner und leichter werden sollte. Insofern werden wir immer schön Behördensachen mit so witzigen Sachen und einfach, wir sind ja alles Menschen. Das wird man hier auf dem KGST Forum auch. Also alles Menschen, nicht immer nur so was die Gesellschaft denkt, so irgendwelche faule Beamte und so, sondern es sind ja vernünftige Leute hier.

Ach, wir mit Fanclub. Ich sehe schon. Man kennt ja immer die. Man kennt sich, man grüßt sich. Ich verstehe das. Wir sind ja alle hier am Arbeiten. Alle Wir müssen irgendwie Klassen treffen. Das darf ja auch mal Spaß machen. Von daher, Peter, bin ich sehr froh. Ja, natürlich. Klar, klar. Über diesen Impuls, ich mal. Es auch Bilder gemacht. Genau. Ihr könnt gerne Fotos machen. Ihr könnt euch das Ganze auch live angucken. Wir sind auf... Warum bin ich eigentlich nicht zu sehen? Kannst mal gucken. Kannst mal die Kamera so bisschen drehen? Hallo. Guck mal, hier ist er. Sehr schön. Ist natürlich nicht besser geworden jetzt. So ist deutlich besser. Auf dich selbst nicht zu appreciaten.

Danke schön. Wirklich. Wir müssen auch mal zu selbst singen jetzt nicht, aber gut genug nicht trotzdem. Genau. Und deswegen ist unsere erste Sache, immer, wir haben noch den Jingle, ist noch nicht fertig. Aber so roundabout heißt der, nein das geht nicht. Geht das? Nein, das geht nicht. Heißt Grundsatzfragen. Okay. Behörden. Und Grundsatzfragen bedeutet, dass wir so ein paar Fragen vorbereitet haben, die vielleicht Leute, die nicht so jeden Tag mit Behörden und Verwaltung zu tun haben, vielleicht interessiert. Und deswegen habe ich eine. Und das ist immer die, die kriegst wahrscheinlich auch in diesen ganzen Lokalpresse Sachen immer. Was macht denn der Bürgermeister eigentlich den ganzen Tag? Und die darf ich jetzt beantworten? Ja, bitte. Also tatsächlich, man sitzt.

Am meisten sitzt man in der Gegend und hört Menschen zu und versucht den Leuten die Wege freizumachen, dass sie leichter arbeiten können. Zumindest ist so aktuell mein Alltag. Du meistens in Besprechungen oder erfährst Informationen und versuchst, wie kann ich den Leuten helfen, dass sie dazu ein Ziel, das man sich bestenfalls schon mal vorhin so recht gelegt hat, gemeinsam finden kann. Und das ganz große Ziel ist, dass du halt eigentlich überlegst, wie kannst du denn morgen den Leuten in meiner Kommune bisschen besser gehen, als es eben gestern ging. Sind deine Tage gleich? Also es gibt ja... ist denn an deinen Tagen immer gleich? Ich komme immer... Die einzige Konstante ist, dass ich mir von morgens 7.

30 Uhr bis 9 Uhr eine Blocker reingesetzt habe, E-Mails zu beantworten, weil dann immer was über Nacht Das klingt kacke. Das ist die beste Zeit eigentlich, weil dann das und dann kommt nicht alles zusammen. Ich kann das gar nicht. Morgens E-Mails krieg ich direkt... Was? Du bist so ein Abend... Ich möchte einfach... Ich mag E-Mails gar nicht. Am besten natürlich, wenn da alles schon gelebt wird. Aber manchmal parkt jemand falsch und möchte den Bürgermeister auch schreiben, warum das falsch parken meine Schuld ist. Die Geschichte. Gibt es euch eigentlich so alle großen Inseln in Deutschland haben ja so extra Auto Aufkleber. Habt ihr auch eine? Nee, wir sind sehr bescheiden. Noch nicht. Wir sind eine Südseeinsel.

Eine Südseeinsel. Das ist gut. In der aktuellen wir sehr bescheiden. Es gibt die Aufkleber. Aktuell sind wir bescheiden. Finde ich auch schön. Wartet mal bis nächstes Jahr. die nächste Titelierung. Das ist fast aktuell bescheiden. Unnötig witzig und aktuell bescheiden. Wie viele Menschen hast du gerade unter dir? nicht unter dir, sondern was ist dein Team? Wie groß ist dein Team? Im Rathaus sind wir, also wenn wir Kita, Bauhofen, so weiter zusammen sind wir bei ungefähr 130, 140 Personen, die dann alles an einem Team reichen aus sind. Crazy. Ja, wunderbare, kleine, aber feine Verwaltung ... ungefähr 5500 Menschen. liebe ja, ich liebe bei kleinen Gemeinden ... immer diese Türschilder. Also nur, weil ich Türschilder insgesamt ...

ich auch schön finde. Aber das, was auf den Türschildern drauf steht, ... dieses, guten Tag, ich bin Frau Schmidt, ich bin verantwortlich für. Geburt und Friedhöfe, Grünpflege, Bodensee, Wasserqualität und Kitas. dann so, okay, interessante Aufgabenmix. Du bist dann ja jetzt Führungskraft. Du warst vorher Führungskraft, jetzt anders. Wo hat sich quasi dieses, warst erst Stabsternleiter in Schorndorf, bisschen größer, jetzt in so einer kleinen Gemeinde Führungskraft. Was heißt für dich, also wo sind die Unterschiede bei dir in dieser Führungsaufgabe? Also was sich da stark verändert hat, früher war ich in der Strafstelle Digitalisierung in Schaundorf, das war ein deutlicher Fachbezug einfach da. ging digitale Transformation, es ging IT, dabei war auch die Sache-Ebene noch oder die Fach-Ebene deutlich stärkere.

Jetzt als Bürgermeister einer kleinen Kommune, da bist du halt für alles irgendwo auch zuständig, aber kannst nicht gleichzeitig im Baurecht tief drin sein, wissen wie du Pädagoge in der Kita bist oder wie der Hafen mit den Touristen am besten läuft. Das sind einfach zu viele Hüte. Also du gehst raus aus dieser fachlichen sachlichen Begleitung und bist halt noch mehr sagt, ich, ich sagen, nach meiner Auffassung, Bereich, wie kann ich den Leuten den Weg vermachen, dass sie in ihren einzelnen Bereichen gut schaffen können und dass die Schnittstellen zusammen funktionieren. Du bist dann eher, sagen wir, Beobachter und Coach von der Seitengenie und der sich freut, wenn das Team gut läuft. Und davor war man eher so immer einer, mit auf dem Spiel, so ein Spielertrainer vielleicht eher der Mitte laufend.

mitgeschafft hat. das ist so die größte Veränderung, die ich so bisschen bemerken würde nach dem ersten Mal. Findest du die Veränderung positiv? Also ist das was, dir mehr Spaß macht oder kann man das gar nicht so sagen und ist einfach komplett anders? Das ist mega gute Frage. Also ich muss sagen, ich fand die Zeit in Schaunloch wunderschön, aber ich war noch nie happier als jetzt im Arbeitsalltag, muss ich tatsächlich sagen. Also es macht wahnsinnig viel Spaß. Natürlich ist es manchmal auch bequem zu sagen, ja, das ist eine fachliche Frage, das muss jetzt dann die Fachbereich klären. Aber einfach richtig zu merken, wenn man jemandem geholfen hat, einen Schritt weiterzukommen oder ein Projekt in Meilenstein reicht, das ist schon sehr, befriedigend und das muss sich im Digitalisierungsbereich sein.

Das macht genauso Spaß, wenn du die Kita-Kräfte was erreichen konnten oder wenn die für sich selbst was erreichen konnten. Das gibt einem breiteres Gefühl für den Impact deiner Gemeinde und es gibt mir noch mal mehr intrinsische Motivation. Weil davor war eine digitale Transformation, das merkt vor allem die Verwaltung selbst. Aber jetzt halt mal zu sehen, hey, wir haben es geschafft, dass da eine wunderbare Betreuungskraft dazu kommt. sind die Kids betreut im Mittag... Ist einfach geil. Hast du das Gefühl, ist das dann mehr Selbstwirksamkeit? Ich war mal bei der Marine, da war die Selbstwirksamkeit durchaus auch da. Das große Schiff macht Sachen, bist der Wachoffizier, machst Sachen, das ist cool. Aber die Wirksamkeit von dem Gesamtschiff war cool, aber die von mir war zu, sagen wir mal, ein Plus.

Ich habe geadded. Und dann in der Stadtverwaltung war es wieder bisschen anders bei mir, weil es nicht so sichtbar und nicht so tagesaktuell war. Da habe ich keinen Einsatz gefahren, sondern war Beteiligung gemacht. Social Media und Und jetzt ist es halt so, wenn ich möchte, das ist ja alles grün, dann mache ich das grün. Und wenn ich meine, das muss jetzt hier Rauhfaser sein, dann mache das halt. Und wir haben halt quasi durch dieses kleine Team auch die Hebel sind viel länger. Und mir macht das halt viel mehr Spaß. Also ich glaube, die Selbstwirksamkeit von mir persönlich ist tatsächlich zurückgegangen. Also davor war es halt einer, der auf dem Spielfeld stand und das mitgemacht hat.

Es ist nicht so, dass man eben nichts tut, aber ich selbst merke das, was ich tue, seltener. Ich merke vor allem, glaube ich, eher nicht das, ich tue, sondern das, wie ich mich verhalte oder was ich... Ausstrahlung zurückgebe. Das merke ich dafür wiederum stärker. Das war davor, wenn du ein Stabstellenleiter warst, warst du auch in Führungskraft, aber man merkt schon, dass wenn du dann Bürgermeisterin oder Bürgermeister bist, du hast einfach eine deutlich größere Strahlwirkung und das, du machst, wie du denkst, wie du tickst, wirkt sich passiver aus und das ist vielleicht keine direkte Selbstwirksamkeit, aber auch eine schöne Art der Wirkung, ich sie finde. Ja, richtig cool. Hast du bei dieser neuen Art, also ich beobachte bei Führungskräften häufig ein je nachdem wie gefestigt sie in ihrer Führungsposition sind oder auch wie viele Führungspositionen sie schon hatten, häufig so ein, naja, diese bekannten 100 Tage, ersten Sachen, dann hattest du ja auch noch mal einen heftigen Einstieg so.

Wie kriegt man das hin, gerade in so einer neuen Führungsposition, gerade auch mit dem Alter? Man selbst zu bleiben. wie machst du das für dich? Wie groundest du dich, dass du das behältst? Ich hoffe, dass es wahrscheinlich sehr unseparat ist. Also ich glaube halt mir hat dann mit dem Wahl geholfen, dass ich sagen kann, da hat sich jetzt wirklich jemand demokratisch und gemeint, demokratisch entschieden, dass die Art und Weise, wie ich bin, diejenige ist, die sich für die Gemeinde wünscht. Das war auch mir im Wahlkampf wichtig, dass ich mich nicht verstellt habe, sondern ich habe die Themen wie ich ticke und denke, habe ich transparent dargestellt. Und es war in einer kleineren Kommune die UNESCO-Welterbe ist wegen Kirchen im Hintergrund sehr kritisch, als ich gesagt habe, Leute, ich bin aus der Kirche ausgetreten.

Das ist nicht mein Thema. Aber trotzdem einfach so zu wissen, okay, die haben mich gewählt, wie ich bin. Ich darf also sein, wie ich bin. Ich habe auch das Mandat, ehrlicherweise, weil so habe ich mich den Leuten dargestellt. Also muss ich auch so sein. Das hilft natürlich auch, man in der Ansicht ist, man mag sich selbst. Das war jetzt mit bisschen Arroganz, aber wenn du nicht grundsätzlich ein gewisses Selbstvertrauen hast, dann würde ich wahrscheinlich da noch bisschen umkippen. Ich bin sehr froh, dass ich da vor schon im Führungskraft war, weil ich glaube, da wäre ich vielleicht hier und da noch bisschen umgefestiger gewesen. ist schon was, wenn man da hier und da mal bisschen drin schnuppern konnte, da einfach schon in Verantwortung stand, zu wissen, ich muss auch mal zu was stehen, das ich auch wirklich denke und glaube.

Jetzt sind ja häufig, bei Bürgermeistern geht es vielleicht gerade noch so, aber gerade wenn es Richtung Oberbürgermeister, Landräter, also die, sag ich mal, deutlich politischere Sachen, wo es eher politische Zusammenhänge geht. Ich weiß, was man jetzt Die sind ja häufig in so, dann, ich bin plötzlich Head of Verwaltung, sehr mit Behörden, wir haben hier so eine Wand, ihr seht die nicht, aber ich zeige euch die irgendwann mal, oder bei Insta könnt ihr mal sehen, mit 1000 Behördenbegriffen, die wir von euch haben. ein bisschen ja zeigt von wir sprechen hier eine eigene Sprache. Wie viel hat dir das geholfen, dass du 80 Prozent schon kanntest? 100 Prozent kennen niemand. Ich muss sagen, ich denke auch immer wieder so Dinge, wo ich mir gesehe.

Ich erkenne an dieser Wand, denke mir so, was war das? Ich frage mich auch, ob es auch so Kürze gibt, die so in manchen Bundesländern voll verbreitet sind und andere wiederum. Das sind noch unterschiedliche Behörden, Deutsch, Behörden, Stäbisch. Fangespielen. Kennst du diese Karte? Ja, ich liebe Diese Karte ist so geil. das Ding ist, also es gibt eine Karte für die, die das nicht wissen. Es gibt so eine Karte von, wie heißt Fangespielen in den jeweiligen Regionen. Und bei mir Fangspielen und das Ding heißt Haus. So. Und es ist super verbreitet. Das Ding ist, bei euch auch? Nee, Fange. Fange, klar. Ihr seid ja auch süß. Ja, ja, ihr seid ja auch süß. Und das Ding ist, jetzt kommt mein Sohn, der jetzt in Oldenburg ist und kommt mit Begriffen, wo ich mir denke so, ne, das heißt nicht...

Das heißt aber Fange. Das heißt nicht Ticken. Ne ey, es heißt Fang spielen, komm mal runter. Also wir leben in der Demokratie, jede Meinung ist frei, aber das heißt echt Wir machen viel mit, aber es gibt Grenzen. Ne und Verwaltungsbegriffe, das heißt, es hat schon geholfen, dass du quasi so bisschen wusstest... Was die Umlaufmappe ist. Also ich sag mal auch, die Kommunalverwaltung war uns in der Familie nicht fern. Mein Dad war Bürgermeister und so weiter. Ich wollte auch immer schon in die Verwaltung auch rein. das habe ich, glaube ich, schon immer ein bisschen steig hoch gehabt. Und ich finde auch, es manchmal auch jeder Bereich hat seine eigenen Fragestellungen, seine eigene Redewendungen. Also da hatte ich jetzt keine Fremdwirkung und ich glaube aber auch.

Die ganzen Abkürzungen, lernt man sehr schnell oder vielleicht ist es gar nicht immer so wichtig zu wissen, was ZHDN oder sowas heißt. Ja, ist richtig. Und im Zweifel können wir einfach zu Ehrenbehörde gehen. Wir haben hier ganzes Glossar auf der Seite mit allen Behördenbegriffen. Kann man ja auch mal sagen. Ist ganz witzig. Und wir machen die natürlich auch immer so, dass man sie auch wirklich versteht. wir spielen das nächste Spiel. Also wir spielen, doch, spielen Spiele. Jetzt sind wir ehrlich, wir spielen Spiele. Und zwar haben wir uns gedacht, nach Grundsatzfragen, die wir jetzt so einigermaßen haben, spielen wir Alter Verwalter. Okay. So, Alter Verwalter ist unser Spiel für Ach nee. Ich hab gar nicht grund...

Ich hab völlig falsch gemacht. Eigentlich wollte ich Kommt drauf an erst spielen. Wir spielen Kommt drauf an, obwohl ich damit eigentlich anfangen wollte. Kommt drauf an, weil du kennst doch diese Spiele mit entweder oder. Was findest du besser? Ja. Und ich weiß halt, dass 18 Prozent der Leute sagen, Kommt drauf an. Deswegen heißt das Spiel Kommt drauf an. hasse das. Okay, aber gut. Wir spielen Kommt drauf an. Du darfst dich auch gerne einfach entscheiden. ich darf dich auch festlegen. Natürlich. Gut. Ich finde, das muss man ernst nehmen. Und alle die auch in der Schlange, ihr könnt auch immer überlegen Kommt drauf an, was was ihr geiler findet. Insofern. Erstens, Kugelschreiber oder Textmarker? Kugelschreiber. hier ist ja Quickfire.

Warum Kugelschreiber? Der Textmarker ist doch mega. Nein, also ich will eine deutliche Sache. Textmarker kannst du durchsehen. Da drück dich ganz vorderlich. Ich will eine klare Ansage, dass das, was ich jetzt hier drauf gedrückt habe, da ist eine Markierung und die nicht durch, die kann man durchstreichen, aber die zählt. Textmarker ist Hintergrund. Ist richtig. Kugelschreiberfarbe? Blau. Aber du dürftest anders jetzt. Ja, aber ich will aber blau. Ich bin Konfirmist. Du hast doch die Tür ausgehangen. Solche Sachen machst du. Was interessiert mich? Verwaltungsvorschriften mit euren Farben. Okay, Stempel oder Unterschrift? Unterschrift. Ich muss dir eins von beiden. Ich nehme entweder oder Ernst. nehme entweder oder Ernst. Ja, ja, ich finde das heißt aber kommt drauf an.

Wir haben das Spiel doch extra anders benannt. Okay, Stempel oder Unterschrift. Passt so. Passt so. Okay, ich muss ganz kurz mal, weil ich das hier gerade merke. Luisa. könnt ihr mal bitte, ich mach das hier mal so, dass es auch hört, einfach die Dinger rausstellen, dass es irgendwie so bisschen cosier wirkt. Es wirkt so bisschen, also die Dinger, das muss man vielleicht auch erklären. Bei mir ist alles Dings, Bums und je nach Größe Ding-si Bums-i und das Diminutiv auch noch. Also Ding-schen und Bums-chen, ne, das machen wir nicht. Aber bis dahin, ganz schwierig, Cancel Culture wieder. Genau. Also du hattest gesagt Unterschrift. Ja, wenn ich muss Unterschrift, ja. Ja, ich muss sagen, ich muss mal ein großes Shoutout an Luisa geben.

Luisa hat Verwaltungsding studiert. sie dich zum Stempeler gemacht? Viel geiler. Ne, ne, ne, ne, ne. Also ja. Ja. Aber Stempel ist auch einfach großartig. Ich könnte auch den ganzen Tag mit dem Stempel rumwenden. Ich schäme mich für Stempel, ehrlich Das ist in Ordnung für mich. Macht das. Wir haben nämlich, so wir machen so Karten. Wenn man uns was kauft, kriegt man so eine kleine Karte und das gestempelt hinten. Ach, kennst du? Ja, genau. So. Und das Geile ist, ich hab die so gestempelt und ... Nein. So und dann kommt Luisa. Ich dachte so, habt ihr das im Verwaltungsstudium? ist denn da los? Wer ist eine Power-Freundin? Sie zwei Semester lang, hat sie Power-Stempeln und hatte Unterarme entwickelt, die...

Sie hat auch so richtig diesen Rhythmus, man aus dem Amt kennt, weil ich hab immer so... Und sie hat... Kennen die den Unterschied so? Ja, zum Beispiel, du so eine Bürgerin oder ein Bürger nimmst, ist der Stempel, der ist so richtig lahmarschig, geht nach. Die wollen ehrliches Handwerk, bam, bam. Ja, vor allem das Stempel auch viel besser. Also ist auch wirklich dafür gemacht. Ja. Verstehe ich. Und ein noch, Wartenummer ziehen oder Termin online rufen? Online direkt hermelden. Finde ich auch. Das ist sonst eigentlich eine No-Frage. manchmal, es gibt ja auch Leute, die immer wieder ins Bürgerbüro kommen und sagen, komm mal direkt. Ich verstehe es nicht. es muss natürlich für alle frei sein und so.

Aber ich persönlich würde es einfach gerne zwischendurch ein Angeln ohne machen, dass ich da irgendwo hinlaufen muss. ja, dafür sind wir auch sehr nett im Bürgerbüro. Das ist es wahrscheinlich. Das ist sehr, gut. So, wir gehen direkt in die nächste Kategorie. Das ist nämlich Alter Verwalter. Ich muss mir die Katarine irgendwie noch klar kommen hier. Und zwar haben wir Alterverwalter-Ranking. Und zwar ranken wir einfach Sachen nach Wichtigkeit im Behördenalltag. Du hast Kugelschreiber, Stempel, Locher. Kugelschreiber, Locher, Stempel. Kugelschreiber, erst wichtig, klar, Locher. Komm mal, wer locht denn noch? Ja, aber wer stempelt denn auch noch? Ja ich. Hier mal kurz auf Handzeichen. Wer stempelt täglich noch? Irgendjemand? Niemand? Versteh ich nicht. Also ist natürlich absolut repräsentativ, weil zwei Leute mitgemacht haben.

Einer ja, einer nein. Also 50 Prozent stempeln noch. Aber ich versteh nicht, was die da stempeln. Also ich find das wirklich so, es ist unbefriedigend. komm mir immer so vor... Wo ist denn stempeln? Oder? Nein, nein. Also Stempeln, wie gesagt, Meinungen sind frei, das liegt einfach falsch. Es gibt zwei plus zwei ist vier und Stempeln ist nicht witzig. das ist einfach... glaube, das ist Und das ist deine Meinung? Ja, genau. Und das ist deine Meinung? Solche Leute werden Bürgermeister. Da muss man echt... Was ist in Deutschland los? wirklich. Es ist wirklich so. Wir haben... Das ist für mich immer wichtig. noch eine Kategorie, die dann wieder bisschen tiefer geht und wo wir ein bisschen Zeit auch verbringen können, die heißt ziemlich zuständig.

Und im Prinzip ist die ganze Idee, dass das so bisschen in eine Richtung geht, in die du möchtest, weil ziemlich zuständig ist für mich immer ein, was ist dir eigentlich gerade wichtig? Wofür, und das ist wegen der Kategorie, wofür fühlst du dich in deinem Job, hier auf der Messe, in deinem Leben ziemlich zuständig? es, in erster Linie dafür, dass es den Menschen im Rathaus, in den Kitas, in den Eigenbetrieben, dass die gut schaffen können, dass die gerne schaffen gehen. Und dass die sich weiterentwickeln und dass die in zwei, drei Jahren ... cooleren Shit machen, als sie es heute finden. Das ist mein Job. Und natürlich, dass den 5500 Menschen in der Gemeinde Reichenau, ...

es denen morgen bisschen besser geht als heute. Das ist meine Aufgabe. Mega. Das ist cool. Bei dir ganz persönlich, also wir hatten ja auch über Führung ... oder sonst irgendwas geredet. Was gibt es für dich? Das ist ja nicht fertig, das ist ja immer ein Prozess. Gibt es das, woran du gerade arbeitest? Wo bei dir gerade Führung quasi was ist, wo du sagst, da möchtest du dich verbessern oder da möchtest du hinkommen? Also es gibt vieles. Also Himmels willen, ich am liebsten würde ich mir eigentlich mal so zwei Motive freinehmen und dann wirklich in so ein Cheat gehen und 24-7 das Ganze durchbauen. Ich als Führungskraftarbeiter muss ich noch deutlich besser darin werden, wirklich die Entwicklungspotenziale stärker anzutreiben.

Ich komme da aus einem Bereich, der das sage ich mal sehr, oder ich gehe da aktuell vor, dass ich das mit sehr viel... Bespräch mache und versuche, die Themen zu begeistern. Aber ich merke schon, dass man hier und da einfach, manche, nicht jeder, aber manche Leute brauchen einen Stubser. Und der Stubser darf auch mal deutlich gebracht werden. Und da bin ich manchmal einfach noch zu sanft und zu weich. sag so, ja, du kannst es ja machen, wie du willst. Aber eigentlich muss ich sagen, es ist meine Verantwortung. bin der Ratschef. Wenn ich sage, Leute, beim Thema KI, da gibt es dann einfach, das ist einfach im Bereich Digital Transformation. Es hat euch jetzt wichtig zu sein.

Einfach weil mir das wichtig ist und weil ich glaube, das ist der richtige Weg ist und da braucht es einen Stubser bei dem einen oder anderen und den noch richtig zu platzieren, der auch nicht wirklich wirkt, dass der auch einen Impact hat. Das finde ich noch schwierig und da gibt es noch viele andere Themen, also sicheres Verhandeln, wie kann ich denn Menschen in privaten Stresssituationen als Arbeitgeber weiterhelfen. Das finde ich mir auch sehr schwierig. Ist man nur derjenige, der ansprechbar ist oder wie kann man da für jemanden da sein? Da kommen immer wieder bunte Themen und man lernt da nie aus. Das Schöne ist aber auch, ... du gehst jeden Abend schlauer nach Hause, ...

du morgens reingegangen bist in den Job. Das ist halt schon geil. Bei dem, bei diesem Führungs- wie ... wie quasi setzt du denn deine Ziele? Also es gibt ja so ein ... viele, viele Möglichkeiten, diese Ziele zu setzen. Manche arbeiten mit Prioritäten, manche arbeiten mit, ach, das gibt's alles. Wir können über KPIs gehen, wir können über, ja, tausend Sachen gehen. Was ist so dein Go-To? Also KPIs, also so Kennzahlen, bin ich persönlich gar kein Fan davon, ich dann irgendwann das Gefühl hatte, in meiner bisherigen Lebenserfahrung, Leute dann darauf ziehen, Ziele und die Zahlen zu erreichen und nicht das, was hinter dieser Zahl eigentlich steckt, als eigentlicher Wert, als Impact. Ich hab's aktuell glaube ich so, ich hab nicht...

in allen Bereichen und bei jeder Person Ziele vorgegeben. ich sag mal, es gibt schon eben, ich hab bei den meisten Fachbereichen im Achtseben, okay, das sind die Dinge, von denen möchte ich, dass wir da in Eimer sind. Das musst du einfach wissen als Führungskraft, als Mitarbeitenden, da wollen wir hin. Dann gibt es bei einzelnen Mitarbeitenden, nicht bei allen. Ehrlicherweise sollte es bei allen sein. Auch das, man muss ja auch besser werden. Wo willst du denn hin? Und ist das ein Ziel, der wie ich sagen kann, er oder sagt, geh ich mit, dann gehen wir da gemeinsam den Weg mit rein. Das mache ich aktuell nicht bei vielen Mitarbeitern, aber bei einem, denen habe ich auch persönliche Ziele gegeben, dahin würde ich mit dir gerne kommen.

Und wenn ihr da mitgehen wollt, dann kriegen wir das hin und das sind wir offensichtlich auf einem guten Weg. Aber Kennzahlen fand ich nie stark, ehrlicherweise. Objective-Ski Results, so in die Ecke? Da musst du mir helfen, was das ist. Objective Key Results ist im Prinzip nicht viel was anderes, wenn du über Smart Ziele gehst. Das ist im Prinzip der Silicon Valley Shit. Also im Prinzip ist Smart ja so das, irgendwie immer überall die letzten 30 Jahre irgendwie das Ding war. Und Objective, so ein Key Result, okay, ist das quasi das, was das Ganze jetzt stetig ablöst, obwohl das auch schon wieder 25 Jahre alt ist. Kommt quasi aus dieser Google Sache von, wie kriegen wir es hin, quasi Start-up zu bleiben bei größerer Konzernstruktur.

Dann war es quasi die Idee. Und das Witzige ist, mittlerweile setzen das Leute meiner Ansicht nach völlig falsch rum, weil das nicht die Grundidee von OKA's war. Die Grundidee von OKA's ist, alle haben Objectives, also grob Ziele, die sie erreichen sollen und die werden nicht gemessen. Also die sind nicht smart, sondern es gibt Key Results, die zeigen, ich habe das Ziel erreicht. Das sind die Key Results. Meilensteine, sage ich Quasi, genau. Aber halt dieses mit dem Objective, wenn du sagst, wir sind ... Wie soll der beste Arbeitgeber für Öffentliche haben? Ja, genau. Das kann ein Objective sein. Und dann gibt es aber, weil das meistens, also wenn du Smart-Ziele hast, hast du ja immer das Problem, die Sätze werden sehr lang.

Von, bis, zum, das, von wieviel so. Und bei Objectives kannst du sagen, wir wollen der beste Arbeitgeber im Bodenseekreis für uns werden. Und dann die Key Resorts zeigen quasi, wann haben wir denn das erreicht. Und dann sagst du quasi, wir haben diese Bewerberzahlen, haben das, Zufriedenheitsraten, whatever. Und damit haben die Leute einen. Das ein großes, obergebeordnetes Ziel. Dann soll es die Quasi sagen, diese Richtung wollen wir. Es soll bisschen Gescham haben, dass das Ziel greifbarer ist und nicht dieser lange Satz, den ich nicht verinnerlichen kann. Niemand kann sich das ausdenken. Niemand hat das als Wert. Wir machen so was Ähnliches. Ich hab das insofern abgewandelt. Wir haben dieses große, wir wollen 100 Millionen Ehrenbehördemomente schaffen.

Das ist unsere ... Idee dahinter war, wenn wir Ehrenbehördemomente schaffen wollen, müssen wir erst mal definieren, was ist das überhaupt? Das kann ich in einem Smart-Satz nicht sagen, dann wird der Satz sehr lang. Aber das, du vor dir hast, das sind so Sachen. Das ist so ein Ehrenbehördermoment. Ja, wir wollen nicht... Ja. Also, ich meine damit kleine Aufmerksamkeiten, die den Alltag ein kleines bisschen schöner machen. Das ist mal eine Capri-San. Das sind einfach nette Gespräche. Das ist für den anderen mal den Geschirrspüler ausräumen, so Sachen. Und wir schaffen das nur deswegen die 100 Millionen. Wenn wir das so groß setzen, dass wir es alleine nicht erreichen können, weil nur dann... finden wir Lösungswege, weil wie kommen wir denn dahin?

Wir kommen da nicht hin, wenn wir allen Leuten Wertschätzungsmomente schaffen. Wenn du sagst, jeder schafft 1000 Wertschätzungsmomente, ist das halt auf die Person. Du brauchst ja andere Hebel. Und deswegen wirst du das große 100 Millionen Erdbehördemomente und dann kommen quasi so eine Art Key Results, quasi wie ein, wie kommen wir dahin oder was glauben wir? Und deswegen sind die Key Results darunter. Viele machen, sehe ich zumindestens das anders und machen OKRs so. Es gibt diese Objectives, es gibt die Key Results, aber nicht wie bei Google, nicht jeder hat OKRs. Und das ist eigentlich dann bisschen quatschig, weil eigentlich solltest du OKRs von oben transparent bis ganz unten haben. Das heißt, der CEO hat genauso OKRs oder der Bürgermeister hat genauso OKRs wie die Sachbearbeiterin, wie die Azubi, alle.

Und weil das transparent gemacht wird, können alle gucken, zum Beispiel, was sind denn die OKRs vom Bürgermeister? Weil dann weiß ich, wie ich vielleicht meine OKRs besser erarbeiten kann, beziehungsweise wenn ich weiß, dass Frau Schmidt in der Abteilung weiter die OKA's hat, die so in uns greifen, können wir ja auch zusammenarbeiten, beziehungsweise ich verstehe auch, was mein Philipp denn, wenn wir... Kann ich mir so mal ein Beispiel machen, dass es bisschen plastischer wird? Also als Bürgermeister mein OKA wäre... Keine Ahnung. Also machen wir es mal ganz klassisch. Gemeinwohlorientierte Verwaltung, digitale Verwaltung. Oder wir wollen, dass 80 Prozent unserer Vorlagen Gemeinderat einstimmig angenommen werden. Ist für mich ein Key Result. okay, okay. Genau, du brauchst quasi ein Warum.

Ist das wichtig? Und das wäre quasi das, okay, wir wollen bürgerfreundlich bürgern, aber es sind alle wollen. Warum? Ich möchte, dass die Verwaltung die Tätigkeit macht, die die Bürgerinnen und auch sich wirklich wünschen. Genau. Also das ist quasi die Idee von Leute sind mit der Verwaltung in irgendeiner Weise, kommen sie in Kontakt und sie sollen zum einen wissen, dass es die Verwaltung hat und warum das gut ist und idealerweise eine gute Experience haben. Und es soll ihnen auch was bringen, also nicht just for the sake of it, weil das ist ja ganz häufig, dass dann irgendwelche Verwaltungen, irgendwelche Digitaldienstleistungen machen und wenn jeder sich dran, warum eigentlich? Weil diese schönes Ding, er schaut dort an die Polizei Niedersachsen, die haben nämlich, da gibt es einen Prof, der ist bei dem, der ist jetzt glaube ich gerade raus, der hat die die Studis bei der Polizei Niedersachsen gemacht.

Und der hat mal gesagt, das zweite Warum. Es ging die Demokratieförderung und es ging quasi darum, wir als Polizei müssen ja Gesetze anwenden. Und wir wissen, warum darf der denn das E-Roller nicht klauen. Das wissen wir, weil es steht im Gesetz. Aber warum gibt es dieses Gesetz? Das ist zweite Warum. Und ich weiß nicht, wie ich dahingekommen bin. Das zweite Warum. Das ist zweite Warum. weil wir quasi auch einfach irgendwelche Dienstleistungen auf Leute werfen sollen, sondern es soll ja ein Warum dahinter geben und idealerweise auch noch ein zweites, nämlich nicht alles muss der Staat machen, nicht alles muss mit die Gemeinde machen, aber viele Sachen und vielleicht die gut. Das heißt, dieses Objective von, wo wollen wir überhaupt hin, ist genau das.

Und dann würdest du runterbrechen, entweder für die gesamte Gemeinde oder für dich per se. Also idealerweise hast du es einmal für die Gemeinde und dann jede. Strukturebene. Und dann hast du quasi, wenn du sagst, 80 Prozent unserer sollen XY werden. Dann nimmst du die Visis und dann gehst du quasi die Strukturen runter und besprichst mit allen ein, was ist denn dein Objective? Wenn du für Personal zuständig bist, wie kriegst du es hin, dass dein Objective zu dem Gesamtobjective passt? Das hat sau viel Arbeit. Ja, glaube ich dir. Das verhindert schon was, was mir gemacht war. Nee, es ist immer eine Teamaufgabe. Ich glaube aber gerade, ich kann mir vorstellen, dass es in so einer dass es in der Gemeinde einfacher ist, gerade wenn man erst mal mit einem kleinen Team anfängt.

auch bei größeren Abteilungen. Es gibt kein richtig und kein falsch, wie so häufig bei Führung. Und es gibt auch keinen, so macht man das. Ihr müsst alle euren eigenen Weg finden. Ich finde halt immer nur, auch da, man kann das ja mal probieren. Und gerade OKRs sind für mich so ein Ding. Ich finde auch die Lehrbuchmeinungen, wie Google das gemacht hat, nicht cool, aber ich merke halt häufig wie dieses runterbrechen auf Einzelresultate. funktioniert, wenn das ... Auch ja, hast noch nie gehört, ehrlicherweise. Da sieht man mal wieder, man immer in seiner Wappel ist und dass man nie auslernt. Ist schön, wenn man bei Ehrenbehörde mit dem Podcast sitzt. Ja, dafür sind wir ja unter anderem hier.

Meine Abschlusskategorie ist, was macht dich optimistisch? Für die Zukunft. Ich war immer schon optimistisch. Ich weiß nicht, ob das pragmatisch ist, aber am Ende wird alles gut. Also wir kriegen das alles hin. Es ist viel Herausforderung, aber wenn in die Vergangenheit gucken, kann man auf ganz viele Krisen, Herausforderungen, Katastrophen sehen, die auf die Menschheit, Deutschland, auf die Gemeinde Reichnord gepasst sind. man hat es immerhin bekommen. Wir werden es auch immerhin bekommen, wenn wir einfach aufeinander hören. werden aufeinander zuhören und einfach die M-Modem machen. Das wird schon. Das bin ich der festen Überzeugung. Das ist so schön. Ich finde, das ist auch der Grund, warum ich hier so häufig bist. glaube, das ist so ein Mindset-Ding.

Wo es schön ist, wenn es mal so bisschen alles optimistisch ist ... und nicht alles das ist kacke und deswegen brauchen wir das ... und das alles ein bisschen optimistischer ist. Weil ich sage ja immer, wenn die Welt untergehen sollte, ... bin ich trotzdem bis dahin lieber optimistisch, ... dann hatte ich es bis dahin ganz okay. Ja, ich mache da bisher einen guten Job bis dahin. Ist meine Richtung auch. Super. Philipp, vielen Dank, dass du da warst. Ich hoffe, wir sehen uns ja spätestens heute noch bei der Veranstaltung heute Abend. Ich fange mal ein bisschen schnacken, was noch so geht. Schön, du da warst. Richtig Ich freue mich, euch zu sein. Vielen Dank.

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Es ist Zeit für ein Neues:
Das war hier schon immer so.

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