Laura Elena Strack, KGSt
Kurz gesagt
Live vom KGSt-Forum in Leipzig spricht Peter mit Laura Elena Strack, digitale Kommunikationsmanagerin bei der KGSt. Sie erzählt, wie sie vom Projektbüro zu Content, Podcast und Kommunikationsstrategie kam, warum Mut zählt und wie viel von sich selbst sie bei der Arbeit zeigt.
Live vom KGSt-Forum in Leipzig: Laura Elena Strack, digitale Kommunikationsmanagerin bei der KGSt.
Angefangen hat sie im Projektbüro, fotografiert hat sie privat. Heute macht sie Content, Podcast und Kommunikationsstrategie. Laura erzählt, warum Mut wichtiger ist als ein Prozess und welche Ideen sie sich trotzdem verkneift.
Bild: © KGSt
Kernaussagen
- Machen bringt die Wertschätzung zurück. Laura probiert Formate aus und merkt an den Reaktionen, was ankommt. „Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man einfach macht.“ (Laura Elena Strack, ca. 9:00)
- Geschmack lässt sich trainieren. Peter vergleicht den Blick für gute Bilder mit der Ausbildung zum Sommelier, bei der man den Geruchssinn übt. „dass man Geschmack trainieren kann“ (Peter, ca. 7:00)
- Authentizität steckt das Team an. Laura musste erst lernen, sich zu zeigen. Seitdem sieht sie, dass die KGSt menschlicher auftritt. „Aber man kann andere inspirieren, wenn man einfach man selbst ist.“ (Laura Elena Strack, ca. 12:00)
- Erst ausprobieren, dann nachsteuern. Größere Kampagnen spricht Laura ab, kleinere Ideen setzt sie direkt um. „Tatsächlich mache ich einfach und wenn irgendwas nicht passt, dann wird mir das gesagt und dann passe ich an.“ (Laura Elena Strack, ca. 14:00)
- Social Media braucht ein dickes Fell. Niemand kann allen gefallen, Rückhalt kommt aus dem Team und von privat. „Ich glaube, was aber auch wichtig ist, dass man ein relativ dickes Fell hat, wenn man Social Media macht“ (Laura Elena Strack, ca. 20:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Der Morgen nach dem KGSt-Abend
- ca. 1:00 · Vom Projektbüro zu Social Media
- ca. 3:00 · Wie sich die Arbeit verändert hat
- ca. 4:00 · Geschmack als unterschätzter Skill
- ca. 8:00 · Kreativität in der Verwaltung
- ca. 11:00 · Man selbst sein im Job
- ca. 14:00 · Ideen, die noch warten müssen
- ca. 19:00 · Bauchgefühl und dickes Fell
Fragen zur Folge
Wie wird man Social-Media-Managerin in einer Verwaltungsorganisation?
Laura hat bei der KGSt im Projektbüro angefangen und privat fotografiert. Ihre Kolleginnen und Kollegen sahen ihre Bilder und baten sie, das auch für die KGSt zu machen. Mit Corona wurde Social Media wichtiger. Ihre Stelle wuchs mit. Heute macht sie Content, Podcast und Kommunikationsstrategie. Mehr Wissen für deine Arbeit findest du im Fachbereich Kommunikation.
Wie kreativ darf Kommunikation in einer Behörde sein?
Laura setzt kleine Ideen direkt um und spricht größere Kampagnen vorher ab. Sie braucht dafür ein Gespür, was gerade passt. Peter sieht keinen Widerspruch zwischen Kreativität und Professionalität, beide können sich gegenseitig befruchten. Grenzen ergeben sich aus den Prioritäten der Organisation.
Wie gehe ich mit Kritik an Social-Media-Beiträgen um?
Laura sagt offen, dass man mit Social Media nicht allen gefallen kann. Sie lässt ihren eigenen Geschmack einfließen und lebt damit, dass manche Beiträge nicht jedem gefallen. Rückhalt findet sie in ihrem Team und in ihrem privaten Umfeld.
Transkript
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Ehrenbehörde: Die Kamera hat sich verschoben. Da sollte Peter doch sitzen. Jetzt sieht es gut aus. Schon besser. Sieht super aus. Kagis Tifo. Dritter Tag. So sieht es aus. Laura ist bei uns. Hello. Laura, wie geht es dir heute? Gut. Wir fangen mit den entspannten Fragen an. Gut. Relativ wenig Schlaf gehabt, aber gut. Bisschen müde. Wie kommt es? Wo wart ihr gestern? Was habt ihr noch gemacht? Naja, der Kagis-T-Abend war gestern. Wir waren erstmal im Paulinum der Universität Leipzig und danach ging es in die Mozart-Bastei. Ja und war wild, würde ich sagen. Für die, die das nicht wissen, also weil sie den noch nicht waren, probieren wir den Raum zu beschreiben. beide, erstmal den einen. Okay, Paulinum.
Weil Paulinum klingt für Leute, die das nicht wissen, so bisschen wie Paulanergaben. Sehr imposant. Wie soll ich es beschreiben? Ich hab's Social Media geteilt. Ich hab's sehr gut. Guck halt auf Social, ey. Guck auf Social, doch. Guggel doch, ey. Dafür bin ich doch da, die Leute mitzunehmen. Genau. Weil du bist bei der KGST Social Media Managerin. Oder wie beschreibst du intern deinen Job? Mein Job ist digitale Kommunikations Managerin. Besser. Ja. Klingt doch nach mehr. Ist so. Ist es auch. Ja, ja. mein. Bei Social Media Managerin wird dann ja gerne mal so, ja... Paar Büchchen machen. Ja, Das unsere Social Media Managerin. Die macht ein bisschen. Die ist auch dabei. Die macht so bisschen Bildchen und Videokirchen.
Genau. Bei der KSC, seit wann bist du eigentlich da? Das hab ich dich gestern noch gar nicht gefragt. Seit siebeneinhalb Jahren. Also fast acht. Ich bin gefühlt ein Urgestein. Krass. Wie waren die letzten acht Jahre dann für dich? Ich meine, muss ja gerade in diesem ... Warst du von Anfang an in dem Bereich? Nee, gar nicht. Da bin ich so total reingerutscht. Reingerutscht. Wie bist du denn da reingekommen? Wie bin ich da reingekommen? Also ich glaube, weil es auch meine private Leidenschaft ist, also ich fotografiere auch nebenbei, Und angefangen habe ich im Projektbüro bei Organisations- und Informationsmanagement und dann bin ich, ich habe dann, ich denke meine... Kollegen haben gesehen, was ich so privat auch mache.
Und dann haben sie gesagt, komm, mach das doch mal für uns. Und durch Corona wurde Social Media irgendwie immer wichtiger. Und dann kam eins zum so passiert? Es ist so passiert. Also im Grunde genommen ist die Stelle dann gewachsen mit der Zeit. dadurch, dass Social Media wichtiger für uns wurde, wurde das auch wichtiger. Und wie würdest du sagen, ist denn jetzt so deine ... Dein Aufgabenportfolio, aber wie gesagt, Social Media Managerin, das trifft ja nicht ansatzweise das, was das alles beinhaltet. Das ist richtig. Was mache ich? Ich mache den Content für uns. Ich mache Podcasts, aber auch Kommunikationsstrategie. Also alles, was so drumherum ist mit meinen Kolleginnen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Wie viele Leute seid ihr da, wenn ich da fragen habe?
Presse? Vier Leute. Mediengestalterin. ist für das Portal zuständig, eine für unser Newsletter, also für unser Journal. Und ich mache Social Media federführend. Habt ihr noch so eine klassische, also hat die KGC so eine klassische Pressesprecherin, Pressesprecher? Macht ihr das immer mal so oder machst du das hauptsächlich oder wie läuft das? Oder macht das Klaus? Das macht Klaus, würde ich sagen. Der macht das so mit. Genau. Klaus, Maximilian, Marc, ich denke, die sind da alle ganz gut drin. Ja, habt ihr genug Leute. Ja, das Ihr seid ja auch ein sympathischer Haufen. hier. Ja, ihr seid ja auch ein sympathischer Haufen. Da geht das. Wie würdest du sagen, hat sich denn da, also wenn du sagst, seit Corona sind wir so im Jahr, was sind wir jetzt, im Jahr ...
sechs nach Corona oder sagen wir mal im Jahr vier nach Corona, also so fünf, sechs Jahre, ... wir mal, du das, wo du das Social Media für machst, wie hat sich dein Job verändert? Das ist eine gute Frage. Wie hat er sich verändert? ich glaube dadurch, dass wir auf LinkedIn gewachsen sind, wurde der Content immer wichtiger. Also was sind wir raus? Und viel mehr aus Sicht der Zielgruppe zu denken beispielsweise. Also alles viel strategischer zu machen. Anfangs haben wir mal ein Bildchen gepostet. Immer so Beweisfotos. Klaus war bei einer Veranstaltung. Genau. Klaus war noch bei einer anderen Veranstaltung. Richtig, genau das. und das ist einfach total gewachsen, weil wir Social Media immer mehr verstehen und uns als KGS hier auch mehr präsent machen wollen, die Menschen dahinter zeigen wollen, aber auch vor allem in unser Wissen, weil das macht uns ja aus.
Also wir sind ja im Grunde genommen, wir profitieren von dem ganzen Netzwerk und das Wissen. fließt bei uns ein und das wollen wir nach draußen streuen. Und Social Media ist natürlich dafür genau wichtig. wie hat dein Hobby, was sehr offensichtlich, das Hobby klingt immer so, in so einem beruflichen Kontext, klingt Hobby immer voll abwertend. Ist dir das auch schon mal aufgefallen? Absolut. Verstehe ich gar nicht. Also ich meine das anders. Deine Leidenschaft, guck mal hier, besseres Wort. Danke. Wie hilft dir das in deinem Job? Dass das auch quasi Bilder, Fotos ... Habe ich das verstanden? Du müsstest vielleicht noch mal ausführen, ... die Leidenschaft eigentlich ist. Was ist Hobby? Was ist ein Scheißwort? Der hat ein Hobby.
Fotografieren. Aber ich mache privat halt auch Content. für Freunde und so. Und ich würde sagen, dadurch, dass ich ... auch oft hinter der Kamera stand, ... habe ich einen guten Blick ... für Ästhetik. Und ... sehr Menschenhut. Also, sehe, was Menschen ausmacht und so. Und schaue dann auch manchmal genauer hin. Das ist so witzig. Das sind so Skills, die kann man ganz schlecht in eine Excel-Tabelle und in ein Bewerbungsformular bringen. Richtig. Sie sind Blick, Geschmack, finde ich auch. Das so total underrated Skill, den gerade Kreative ja durchaus haben, wo man dann immer, wenn man das quasi, nicht wenn man das nicht hat, aber wenn man der Typ nicht dafür ist oder anderen Geschmack hat oder so, dann ...
wertschätzt man das kaum, dass zum Beispiel jemand, sich seit 10, 15, 20 Jahren mit zum Beispiel Fotografie, mit Content, Design auseinandersetzt, so auf Einblick sagen kann, ob das gut ist oder nicht. Und Leute sagen so, hä? Ich habe das doch aber mit Chechipiti gemacht, das ist doch super. Und mit einem Designergeschmack, einfach mit, nicht mit Geschmack an sich, weil das klingt auch so, als hätten die anderen keinen Geschmack, mit geschultem Geschmack. Geschmack ist übrigens auch so eine Sache, da habe ich letztens noch mit meiner Mama darüber gesprochen. wenn man sagt, der hat keinen Geschmack, aber es ist halt sein Geschmack oder sie, wie auch immer. Ja, das ist bei Design immer schwierig. Im Prinzip geht es ja darum, genau das Geschmack zu entwickeln.
Geschmack ist ja nicht unbedingt nur, hat man oder hat man nicht, sondern ist ja auch eine Skala. Und ich finde, das ist zum Beispiel bei völliger Sidequest, aber ich war mal in so einem Punkt, als ich eigentlich von der Stadt weg wollte, war ich in so einem Selbstfindungstrip. und hab eine Ausbildung in der Fernuni angefangen zum Sommelier. I know! Side quest, oder? Und auf jeden Fall war eines dieser Hauptsachen. Ich war da irgendwie into wine in dem Moment und fand das gut. Und eine Sache, die mich da voll geprägt hat, war darüber nachzudenken, dass man Geschmack trainieren kann. man eben zum Beispiel bei wine ist jetzt, da gibt's so ein Buch, das hab ich noch, so ein rotes Buch.
Es ist wie so ein Aufklappding. Es hat auch einen ganz französischen Namen und so. So ein richtig rotes, schweres Buch kostet ungefähr 400, 500 Euro. Und das macht man auf. Und da sind so kleine Flaschen drin, so 60 Stück oder so. Und dann hast du so einen Guide. Und dann kannst du die quasi aufmachen und riechen. Und kannst quasi deinen Geruchssinn trainieren und sagen, riecht das nach Pfirsich, riecht das nach das, riecht das nach dem, riecht das nach dem. Damit du Wein beschreiben kannst, weil Wein beschreiben halt nicht nur subjektiv ist, sondern ist objektiv. objektive Sachen daran gibt. Und das meine ich mit Content und Fotografie und so. Es ist ja ähnlich. Es gibt halt, keine Ahnung, goldener Schnitt.
Ist ja etwas, wenn man das verstanden hat, kann man halt sehen, ist es cool oder ist es nicht cool. Und man kann natürlich auch dagegen gehen und künstlerisch sein und so. Aber ich finde, diesen Geschmack zu haben, ist ein so wichtiger Punkt. Ja, es hilft auf jeden Fall auch gut Ja, und was ich total schön finde, und ich meine, du bist ja ein schönes Beispiel dafür, dass dieses Geschmack und ich habe persönlich eine Leidenschaft, die ich in den Beruf bringe, auch in so scheinbar langweiligen Berufen wie Behörden und ... Fuß fassen kann. Also wie ist dein durchaus, deine kreative Leidenschaft, wie bringst du das mit dem von außen betrachtet trockenen Thema Behördenverwaltung und KGST zusammen?
Wie bringe ich das zusammen? Also ich glaube, ich einfach ... weil ich ein super cooles Team habe und das dann mit denen besprechen kann. Ich denke, das wird auch echt gewertschätzt. Und ich mache halt einfach. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man einfach macht. Und dann merkt man ja auch oft... dass die Wertschätzung zurückkommt. Also ich glaube, das ist bei uns ganz wichtig, weil wir haben ja sonst auch niemanden, der Social Media macht und da auch einfach mutig zu sein. Also Mut ist ganz, ganz wichtig. Wir haben gestern so, da würde ich gerne nochmal drüber reden, weil ich das gestern voll, voll wholesome und schön fand, gerade du das Gefühl hast, also ich paraphrasiere, du darfst gerne nochmal deine eigenen Worte dazu packen.
dass du in den letzten Wochen und Monaten oder in den letzten Monaten und Jahren immer mehr auch ein Stück weit dich Sachen trauen darfst, die vorher noch nicht so waren. Genau. Wie würdest du das beschreiben, hat sich das entwickelt, auch in dem Social Media Bereich und in deiner Arbeit? Ich glaube, weil man mit der Zeit gesehen hat, wie wertvoll das ist. Also wir wachsen ja sowohl auf LinkedIn als auch auf Instagram mehr LinkedIn, aber man sieht ja, wie das ... Netzwerk wächst. das Forum ist das größte Beispiel mit den Sharepicks und so weiter. So viele haben die genutzt und die Leute können sich vernetzen. sieht die Gesichter, dadurch wirkt alles viel vertrauter, wenn man die Gesichter einmal gesehen hat.
ja, denke, wenn man sieht, was das ausmacht, dann ... sieht man den Wert und dann kann man weitermachen. Hast du das Gefühl, dass es ein Widerspruch ist als kreativer Mensch in einer, sagen wir mal, eher... Nein. Nein, denke, ich weiß. Nein, ich denke, ich weiß. Nein, ich denke, es ist ein Vorteil. Ich glaube immer weniger. Oder? Ich glaube gar nicht, dass es ja oder nein. Ich glaube, es ist immer weniger. immer weniger. Man braucht man. Man muss ein bisschen sensibel oder sensitiv sein, abzuschätzen, was kann man jetzt machen und was nicht. Ich glaube, hilft natürlich auch, weil man nicht so vorpreschen kann und manche Sachen einfach absprechen muss. Aber ich glaube, profitiert auf jeden Fall, oder beide Seiten profitieren davon, wenn man sich gegenseitig inspirieren kann und dann nach vorne geht und schaut, was...
Also man sieht ja am Ende das Ergebnis und das ist das Wichtigste. Ich finde total cool. Ich meine, das geht ja bei eurem Content auch, aber ich finde für uns ist es auch immer so voll die Herausforderung und das, ich daran so toll finde, dass die beiden Sachen, Kreativität und Professionalität, sich nicht ausschließen im Gegenteil, sondern total befruchten können. Also, dass wir hier auch bei uns so ganz, tiefe Fachgespräche führen können und dann ist es trotzdem halt mal irgendein Dead Joke dabei. Das geht halt zusammen und kreative Formate können genauso sehr professionell sein und wissen vermitteln wie das reine bis format quasi machen können genau das würdest du sagen hast du vielleicht auch an dein team wo hast du auf dein team abgefärbt wo habe ich auch mein team abgefärbt ich glaube dass wir immer menschlicher zeigen authentischer weil Ich habe Angst, mich zu zeigen.
Also ich hatte Angst, zu zeigen. Ich musste da auf jeden Fall erstmal raus wachsen. Das ist die ehrliche Antwort. Aber man kann andere inspirieren, wenn man einfach man selbst ist. Ich glaube, ist ganz, ganz wichtig. Wie ist dann dein Weg gewesen zu, du darfst du selbst sein? Viel innere Arbeit. Wie sieht die für dich aus? Selbstreflektion, einfach ... Für mich ist es Freiheit, ich selbst zu sein und ich möchte mich frei fühlen. So und das nehme ich auch mit in den Arbeitsalltag und ich glaube, wenn man das selber macht, dann kann man auch andere damit anstecken. Aber ist ja bestimmt nicht einfach. auch nochmal, will nicht immer so tun, als würde die Karriere voll der konservative Haufen.
Nur konservativ, weil es stimmt ja gar nicht. Stimmt auch nicht. In jedem Arbeitsumfeld ist man ja sind ziemlich cool. Ja, das unterschreibe ich so. Ich meine nur, trotzdem ist es ja schwer, weil man muss sich ja auch, also auch seine eigene Persönlichkeit ist ja immer... ein, nicht ein Abwägen, aber zumindest ein Verhandeln mit anderen. Man kann ja nicht immer nur, gerade im Arbeitskontext, nicht so 300 Prozent man selbst sein, weil es scheinbar nicht okay ist, nur in Unterhose ins Büro zu kommen. Das wäre sehr wild. Nur für mich. Es ist ja mal ein Verhandeln. gibt ja auch quasi in Behördenbereichen, durch das konservative Anzug, gibt eine gewisse Professionalität, wird dann immer gesagt. Also ist quasi die Frage, wie verhandelst du das regelmäßig für dich auch neu und auch mit anderen?
Also ist das ein, du machst das und redest dann über die Konsequenzen oder redest du aktiv mit Leuten oder wie ist das quasi? Dein Prozess. Tatsächlich mache ich einfach und wenn irgendwas nicht passt, dann wird mir das gesagt und dann passe ich an. Das ist schön. Einfach machen. Ja voll. Aber das leben wir ja auch und ich glaube das wird auch total geschätzt bei uns. Und ich bin da super dankbar für, also dass wir die Freiheit haben und wenn mal was nicht so gut läuft, dann sprechen wir drüber und passen uns an. hast du in deinem Arbeitsalltag häufig Ideen, wo du dann dich selbst bisschen bremsen musst und sagst, vielleicht noch nicht? Auf jeden Fall.
Hab ich schon paar Mal gedacht. Ja. Ja. Ja, absolut. Hab ich selbst bei uns? Ja. Ja? Ja, Erzähl. Jetzt bin ich auch neugierig. Es gibt einige Ideen. Wir hatten das gestern, die Sitcom. Also wir hatten die, wir haben gestern, ich hol euch kurz rein, wir haben gestern... Die, by the way, hatten Polizei Hannover war gerade mit da. Shout out auch nochmal an der Stelle. Liebe Grüße. Twitch Cup irgendwann im November. 6. November Twitch Cup. Grüße. Behörden Cup. Wir haben, ich habe gestern gezeigt, wie dieses Behördenbewerb gekommen ist. wir darauf gekommen sind. das solltest du nochmal zeigen. Machen wir bei Gelegenheit nochmal. Ansonsten ihr könnt bei Insta ein bisschen scrollen, dann seht ihr das. Und wir haben häufig Sachen ...
Also, tatsächlich ist das Hauptproblem ... wie viel Kreativität machst du, weil am Ende hast du ein Produkt, du verkaufen musst. Wertschätzung, Freigeistigkeit und cool sein ist wichtig. Und da haben wir auch total Bock drauf. Am Ende sind wir trotzdem ein Unternehmen, was Geld verdienen muss, damit Gehälter bezahlt werden. Und diese Balance zu finden, finde ich schwer. Und ich glaube, es ist eine ähnliche Balance zu finden aus, wir sind am Ende eine Behörde oder wir sind, die KGST ist ja quasi, sagen wir mal, ein Verband. Oder? Wie bezeichnet ihr euch selbst? Verband. Die ja auch auf der einen Seite natürlich coole Ideen umsetzen möchte, nach innen ganz viele Leute hat, nach vorne wollen und Sachen machen wollen.
Und trotzdem verhandelt ja auch dieser Verband mit seinen Mitgliedern, was akzeptabel ist und was nicht akzeptabel ist. Und würde jetzt ein Verband völlig out of place sein und die Mitglieder alle sagen, habt ihr sie noch alle, hättet ihr ja auch ein wirtschaftliches Problem. Und das ist bei uns quasi auch so, so dass ich sagen kann, natürlich, wir können uns ganze Menge trauen und wir können eine ganze viele machen, aber es gibt halt auch da Grenzen von was wir machen können und was wir machen sollten in der Prioritätensetzung. ist das, was ich meine. Verstehe. Das will. Das will. Und vor allem ist das finde ich wild, ich weiß nicht wie du das siehst, weil so viel möglich ist.
Also wie kriegst es quasi hin aus den ganzen Möglichkeiten, du bist ja sicherlich auch von ganz vielen Sachen inspiriert, das auszuwählen, wo du sagst, okay, ich glaube das geht noch. Boah, das ist tatsächlich schwer. Vor allem, wenn man selber viel guten Content sieht und überlegt, was kann ich vielleicht auch auf die KGST adaptieren. Wie die Frage war, wie finde ich raus? Kannst es bitte nochmal wiederholen? Gerne. Also wie du quasi, also ganz, ganz praktisch quasi. siehst was. Insta, TikTok, whatever. Was machst du so? Insta und LinkedIn. Ja, Insta und LinkedIn. Nein, aber du privat. Ach so, Insta. Nee, meinem Alter. Bist du bei LinkedIn? Ich bin bei LinkedIn. Privat? Also so. Privat nicht, I'm talking.
I'm talking. Man hat sich entspannt eine Badewanne eingelassen und will mal bisschen chillen. Was denn? Nein, LinkedIn nicht. Das ist mein Punkt. Insta. Ja, das meine ich damit. Aber TikTok. du quasi... Dafür bin ich zu alt. Ich auch. Ich auch. Ich bin YouTube Shorts. das war ich auch. Ja, weil bei LinkedIn, sowieso nicht, aber bei Insta ist mir das real Gedönse, vielleicht ist es meine Bubble. Ich habe halt so eine Behörden CEO Creative Bubble und das ist sehr guru lastig teilweise. Und wenn ich chillen will, will ich halt nicht Guru Zeug haben. Deswegen ist irgendwie mein YouTube-Algorithmus besser auf das trainiert, was ich zum Abschalten möchte. Verstehe. Und wenn du das quasi bei Insta siehst und dir denkst, das ist cool, wie ist quasi für dich so der Prozess und vielleicht wie ist der Prozess von, ich das machen, kann ich das nicht?
Ist das so eine, du viel Bauch oder machst du viel, ich überlege mal Kommunikationsstrategie oder wie ist so dein Prozess quasi dahin? Ich sehe was oder überlege mir was. Wenn es jetzt eine Kampagne was größeres ist, dann spreche ich das schon ab. Andere Sachen mache ich einfach. Und mein Prozess ist, mir zu überlegen, wie können wir das auf unsere Zielgruppe übertragen und auf unsere Themen. wenn es einfach was Größeres ist, dann spreche ich es ab. Aber es ist schon viel Feeling. Ja, absolut. Das ist wieder bei Geschmack. Der Punkt, den ich vor allem machen möchte, bzw. den ich wenn wir mit... mit so Zochmialeuten, was ich immer wieder höre, ist so, ganz viele wollen halt so ein Prozess, ein Prozess, ein Prozess.
Und das Problem ist, dass es diesen Prozess dafür, glaube ich, nicht gibt. Das ist Kreativität. Kreativität. Und Kreativität ist halt natürlich ganz viel Input. Aber ein Stück weit auch zu wissen, sich den Geschmack ganz bewusst zu entwickeln, damit das dann zum ... Gefühl wird. Weißt ich meine, es klingt so hokus pokus, aber am Ende ist es ja auch Berater, wo gerade Maximilian hier mit Popcorn die Ecke kommt, so sind Berater ja auch. Ich kann etwas und kann dann, weil ich so viel schon gesehen habe, relativ schnell erkennen, was ist es. Und es ist ja mit Design nichts anderes. Es ist einfach, ich habe schon viel gesehen, ich habe mir ganz viele Gedanken darüber gemacht.
Und wenn ich dann etwas Neues sehe, kann ich relativ schnell entscheiden und sage, ja, nein, hier sind Tweaks. Ich glaube, was aber auch wichtig ist, dass man ein relativ dickes Fell hat, wenn man Social Media macht, weil man kann einfach nicht allen gefallen. Das muss dich auch hart lernen. Also es funktioniert einfach nicht. Und deswegen, ja, ich lasse meinen eigenen Geschmack einfließen und muss auch damit leben, dass das manchen vielleicht nicht gefällt. Was ist dir da sau wichtig? ist es dir wichtig, dann bist du dann eher so, sag ich mal, nicht den Trost, das ist falsche Wort, aber den Rückhalt. Findest du den eher privat oder eher in deinem beruflichen Umfeld? Beides. Ja. Ja.
Ich hab ein paar Team, das stützt mich auf jeden Fall. Aber auch privat. Bin ich gut aufgestellt, würde ich sagen. Das hilft, Das hilft. Hilft richtig. Ich finde, das ist halt fast das Schwerste. Wir hatten ja gestern ganz kurz darüber gesprochen, so von ich sein, ich selbst sein. Und es wirkt halt immer, wenn man an einem gewissen Punkt ist, so leicht. Aber ist es ja alles gar nicht. Also selbst in dem Moment nicht. Ich hatte heute Morgen, so eine Geschichte schon wieder. Ich war heute Morgen, ich hatte die Stimme noch kratziger. bin ins Hotel zum Frühstück. Und wir haben in dem Hotel jetzt den dritten Tag Frühstück. Und ich habe gedacht, ich hätte Frühstück mitgebucht.
habe Frühstück scheinbar nicht mitgebucht. Also habe ich am ersten Tag, als wir da angekommen sind, eingecheckt habe, gesagt, haben für alle drei, bitte alle drei Tage Frühstück. Ja, kein Thema, bezahlt, blablabla. Dann haben wir jeden fucking Tag noch mal sagen müssen, dass wir jetzt Frühstück dazugebucht haben. Und hat dann immer gesagt, so, welche Nummer sind sie denn? Haben sie jetzt Frühstück gerade erst gebucht? Oder wann haben sie denn dazugebucht? Das hat mich so genervt, dass ich heute gesagt habe, ich sag das jetzt den dritten Tag, wir haben alle drei Frühstück, ich kann's auch nicht mehr hören. Hast du so gesagt? Ja, ich hab einfach genervt. Und dann sagt der Typ, ja, ich könnte dir auch mal netter sagen, ja, es ist auch keine Einbahnstraße.
Das ist richtig, ja. Keine Ahnung, wir hatten dann irgendwie drüber geredet, so wo ist quasi der Moment von ich selbst sein und nett sein und sich alles gefallen lassen und so, es ist sau schwer. Es ist super schwer. Und das irgendwie mit sich zu verhandeln. Ja, immer. Also die Frage stelle ich mir auch immer wieder innerlich. Gerade eben habe ich noch ... Ich sitze hier und frage mich auch manchmal so, bin ich jetzt ich? Weil ich möchte ja ich sein, weil man ja trotzdem eine Anspannung auch hat, wenn man hier sitzt. Das ist einfach so. Und man weiß ja auch, dass man für die KGST spricht. Aber trotzdem möchte ich auch ich sein. Und die Frage stellt man sich, also man weckt immer ab.
Also oder das ist immer ein innerlicher Prozess. Und ich glaube, das ist die beste Message, die wir geben können, Absolut. Dass es dieses Fertig nicht gibt. gibt es nicht. Wir sind immer im Prozess. Das ist schön. Das ist schön. Also das, ja, fertig wird es niemals geben. Fertig wird es niemals geben. dann geht die Sonne wieder auf. Laura, wir haben noch eine Abschlussfrage für dich. Was macht dich so richtig optimistisch? Meine Lieblings-Abschlussfrage. Was macht mich so richtig optimistisch? die Menschen in Fertig. Reicht. Ich habe tolle Menschen. Dafür bin ich sehr dankbar. Das hast du schön gesagt. Laura, ganz lieben Dank, dass du da warst. Danke dir. Wir haben noch ein bisschen Programm vor uns.
Ja. Es kommen noch ein paar mehr. Und dann haben wir, glaube ich, nachher noch mal einen kurzen Break, wo wir bestimmt noch mal irgendwie alle zusammenkommen. Offline. Aber ich für den Moment bin sehr dankbar für euch. Ist cool. Macht bin auch sehr dankbar für euch und für die Zusammenarbeit. Macht richtig Spaß. auf dem Tisch. Akten mal zur Seite. Heute geht's Menschen. Und ihre Zeit, Ehrenbehörde live vor Ort. Wir reden klar, doch leise Wertschätzung im Alltag, in jeder kleinen Regelreise. Ehrenbehörde live vor Ort. Hier sind Geschichten aus dem Amt. Nicht nur Papier im Wort, Ulleumlauf. Behörden Bern, Louisa lacht dazu. Peter Nick, Irta schützt die Daten. Und wir hören einfach zu. Ehrenbehörde live vor Ort.
Für alle, die den Laden täglich liebevoll verwalten. Dann tolle Gäste, gute Fragen, keine Eile, kein Report. Ehrenbehörde.
Automatisch erstellt von Riverside, Zeitangaben in Kapiteln sind ungefähr.



