Ziemlich Zuständig
Kurz gesagt
Janika ist Social Media Managerin einer Stadtverwaltung und war die erste Gästin dieses Podcasts. Mit Peter und Luisa spricht sie über Kommentare statt Reichweite, das Duzen auf Instagram und TikTok und eine Auszubildende, die sie zuerst aus TikTok-Kommentaren kannte. Zum Schluss verrät Peter den neuen Namen des Podcasts: Ziemlich zuständig.
Unser neuer alter Podcast hat endlich einen Namen und wir sprechen nach 2,5 Jahren mit unser allerersten Podcastgästin überhaupt: Janika Mägerle, Social Media Managerin der Stadt Tuttlingen!
Warum ihr fünf gute Kommentare lieber sind als 50.000 Views, wie aus TikTok-Kommentaren echte Azubis werden und was passiert, wenn man in der Behörde einfach mal anfängt zu duzen.
Kernaussagen
- Gute Kommentare zählen mehr als Reichweite. Konstruktive Rückmeldungen zeigen Janika, was die Menschen in der Stadt denken, und helfen bei Bürgerbeteiligung. „lieber fünf Superkommentare sein wie 50.000 Views“ (Janika, ca. 1:00)
- Duzen macht die Stadt nahbar. Auf Instagram und TikTok duzt Janika, Beschwerden darüber bekommt sie selten. „die meisten das auch sympathisch finden, wenn wir die direkt ansprechen“ (Janika, ca. 3:00)
- Eine Person braucht den Überblick. Wie groß das Team sein muss, hängt von Zielen und Kanälen ab, die Verantwortung liegt aber bei einer Person. „es braucht auf jeden Fall eine Person, die das ganze federführend in der Hand hat“ (Janika, ca. 8:00)
- Erst die Pressemitteilung, dann die Kanäle. In Janikas Stadt startet jedes Thema mit einer klassischen Meldung, danach entscheidet das Team, welcher Kanal passt. „Wir fangen immer mit einer normalen Pressemitteilung an“ (Janika, ca. 13:00)
- TikTok baut Beziehungen vor dem ersten Arbeitstag auf. Jugendliche erkennen das Team auf Ausbildungsmessen, eine Auszubildende kannte Janika schon aus den Kommentaren. „ich kenne dich doch von TikTok“ (Janika, ca. 15:00)
Kapitel
- ca. 0:00 · Wiedersehen mit der ersten Gästin
- ca. 1:00 · Entweder oder: Kommentare, Duzen, Trends
- ca. 7:00 · Grundsatzfragen zu Social Media in der Stadtverwaltung
- ca. 9:00 · Austausch mit anderen Social-Media-Teams
- ca. 12:00 · Widerstände im Haus und Freigaben
- ca. 14:00 · Was TikTok für die Ausbildung bringt
- ca. 18:00 · Was Janika optimistisch macht
- ca. 22:00 · Smart Country Convention, Jugendwort und neuer Name
Fragen zur Folge
Warum braucht eine Stadtverwaltung Social Media?
Janika sieht Social Media als erweiterten Bürgerservice. Die Stadt informiert schnell über ihre Themen und erfährt gleichzeitig, wie diese bei den Menschen ankommen. Ohne eigene Kanäle erreicht eine Behörde viele Leute kaum noch. Mehr zur Behördenkommunikation findest du im Fachbereich Kommunikation.
Sollen Behörden auf Social Media duzen?
Janika duzt auf Instagram und TikTok und erlebt das als nahbar. Sie achtet darauf, wie die Leute die Stadt selbst ansprechen. Als Zwischenlösung zwischen Siezen und Duzen nennt sie das Ihrzen.
Bringt TikTok einer Stadt mehr Bewerbungen?
Eine genaue Zahl kann Janika nicht nennen. Sie merkt aber, dass Jugendliche die Stadt auf Ausbildungsmessen von TikTok kennen und viele neue Auszubildende den Kanälen folgen. Peter ergänzt, dass es vor allem um Bewerbungen von Leuten geht, die wirklich zur Stadt passen. Mehr zur Personalgewinnung im Fachbereich Personal.
Transkript
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Peter: Happy Dienstag, es geht heute Social Media, Kommunikation, Vorbereitung und dann doch irgendwie Realität. Und wir sind nicht alleine, Luisa, sondern wir haben uns die wunderbare Janika mitgebracht aus Tudkling. Und damit gehen wir heute in den Dienstag. Also kommt gut mit uns in den Morgen. Weil, Janika, du musst wissen, das ist jetzt hier, wir machen nur noch Morningshows und wir machen Kaffee-Witze und im Hintergrund läuft die Kaffeemaschine und so. Wir lehnen uns da jetzt richtig rein. Hallo, Janika, schön, dass du da bist. Hallo, guten Morgen.
Luisa: Jetzt muss man ja sagen, Janika kennt die Entwicklung von unserem Podcast ja auch wirklich von Tag eins.
Peter: Im wahrsten Sinne. Ja, tatsächlich war
Luisa: spoiler spoiler
Peter: ich ja glaube ich damals eure erste Gästin. Und du bist noch da. Wir können keine komplett furchtbaren Menschen sein. Auf gar keinen Fall. Doch guckt in die erste Folge
Luisa: Bitte nicht in die erste Folge reingucken. Man findet sie zwar noch, aber doch.
Peter: rein, weil auch hier geht es darum, wie sich Dinge entwickeln. Dinge sind nie direkt perfekt. Es dauert und wir waren halt am Anfang richtig schlecht. Es gibt zum Beispiel auch noch Ganz viele, also richtig schlecht auch nicht. Aber es gibt noch ganz andere Podcasts, weil wir haben jetzt irgendwie den, weiß nicht wie viel, den Drölften Podcast. Es gibt noch Podcasts, wo wir gar nicht darüber reden, sondern wo wir über Führung reden und JNZ Sachen. Also insofern, feel free, das Internet ist ein freier Platz.
Luisa: Boah... Es gibt Untiefen,
Peter: Und Janik, schön, dass du wieder da bist. Es war ja ein bisschen bewegt in den letzten Tagen. Umso besser, dass du quasi hier bist, wir über Social Media reden können. ich würde einfach mal ... Luisa hat ja wieder alles vorbereitet. Ich bin ja nur dafür da, die Pausen zu füllen.
Luisa: Ja, Peter, und die Buttons zu drücken. Deswegen kommt drauf an. Wir starten direkt rein, Jannecke.
Peter: Das äh... Kommt drauf an!
Luisa: gebe dir jetzt zwei Begriffe und das ist wie entweder oder und du sagst, welchen du davon bevorzugst. Also Nummer
Peter: Alles klar.
Luisa: eins, Reichweite oder Kommentare.
Peter: Kommentare würde ich sagen, ich finde, dass wir super viel aus Kommentaren zum Thema Meinungen in der Bevölkerung oder Meinungen in unserer Community ablesen können. Und dann, wenn ich gerade irgendwie eine Frage stelle oder auf Rückmeldung auf Bürgerbeteiligung hoffe, finde ich es wichtiger, dass da einfach konstruktive Kommentare kommen, mit denen wir dann auch wirklich was anfangen können. Dann können das lieber fünf Superkommentare sein wie 50.000 Views auf dem Beitrag.
Luisa: Ich bin voll bei dir. glaube, da geht auch manchmal so bisschen diese Diskussion in die falsche Richtung. Dann next one, bin ich mal gespannt. Dutzen oder Sietzen?
Peter: Ganz klar, duzen. Also bin ich auf jeden Fall da dabei. Wir müssen natürlich immer so bisschen gucken, wie die Leute uns ansprechen und ob die uns sitzen oder duzen. Gerade vielleicht auch auf Plattformen wie Facebook oder so. Aber gerade bei Instagram oder TikTok auf jeden Fall bin ich auf jeden Fall beim Duzen. Ich habe immer da noch neue Kategorien. Im Zweifel kann man auch irzen. wenn gerade bei... Ja, ist ja so. Die gerade, weil die Fragen kriegt man ja bei... Behörden Instagram und bei Behörden Social Media ganz, ganz häufig. Wir machen das denn und wir sollen ja irgendwie nahbar sein. Und Irzen ist immer noch eine gute Zwischenlösung zwischen Siezen und Duchsen. Ja, das stimmt.
Luisa: Und es ist ja so ein Ding, es ist ja plattformabhängig. Also nur weil ich auf einer Plattform dutz, ist es ja nicht, dass ich auf einmal alle wegdutze. ja, wir vielleicht.
Peter: Obwohl das, das können dir vielleicht die, das wissen und Janneka, kennst das auch, obwohl das die Leute anders sehen. die Professor Doktor, häufig sind es Professor Doktorern, die
Luisa: Mhm.
Peter: dann Leserbriefe oder wie sie es, nee, die dann Nachrichten oder wie sie es in den Leserbriefe schreiben. Und sie dann doch deutlich lautstark schriftlich äußern. Hast du
Luisa: Yes.
Peter: solche Nachrichten auch schon bekommen, Janne? Ja, es geht tatsächlich. Also es gibt wenige, die sich davon angegriffen fühlen. Wenn wir sie duzen, wirklich kann ich mich jetzt in letzten acht Jahren, seitdem ich das jetzt auch schon mache, nicht viele Nachrichten dazu erinnern, sondern ich habe schon das Gefühl, dass die meisten das auch sympathisch finden, wenn wir die direkt ansprechen. Also wenn die mit ihrem Namen antworten und man geht halt da direkt drauf ein zum Beispiel, dann weiß ich nicht, also hatte ich jetzt das Gefühl, dass viele das wirklich als als nahbarer empfinden auch. Ja, ich hatte irgendwie bei den da hatten wir die Bürgerbeteiligungspartform in Olmburg eingeführt und da habe ich halt entschieden, dass wir duzen auf der Bürgerbeteiligungsplattform und da kamen die Briefe
Luisa: Waaah!
Peter: ins Rathaus, ob ich sie noch alle hätte und was ich mir erlauben würde und mich hätte man nicht danach gefragt, ob ich jetzt geduzt werden möchte und ich würde auch immer verneinen. Aber ja, es ebbt dann ab. Irgendwann haben sich, glaube ich, die Leute auch dran gewöhnt. Ja, das glaube ich auch.
Luisa: Ayayay. Trend mitmachen oder seriös bleiben?
Peter: kommt aufs Thema an, finde ich. ich finde, gibt... Kommt drauf an. Ich finde, es gibt super
Luisa: Hehehehehe
Peter: Themen, bei denen man mega gut auf die Trends eingehen kann und wo es auch super passt. Und ich finde, es gibt einfach auch Themen, wo man sagt, okay, da ist es einfach wichtig, dass die Informationen gut rüberkommen. Und da würde ich vielleicht eher auf ein Trendformat verzichten. Ja, ich glaube auch, dass es auch ein deutliches Kommt drauf an, weil Trends mitmachen heißt ja nicht... Nur Trends mitmachen würde ich doof finden. Ja. Gibt's ja auch ein paar Behördenkanäle, quasi einfach aus Mangel an, wir wissen nicht so richtig, was wir jetzt hier machen sollen, und dann machen wir halt erst mal die Trends. Oder je nachdem, man irgendwie, sag ich mal, den Azubis das gibt, dann ist das natürlich auch das, womit sie sich erst mal am Anfang wohlfühlen, was ja auch völlig okay ist.
Aber nur so ein Behördenaccount mit nur Memes, weiß ich nicht. Also ich
Luisa: Ja, also...
Peter: liebe es, wenn man es schafft, beides zu kombinieren. Also wenn man es
Luisa: Das sind ja auch keine Behörden.
Peter: schafft, irgendwie einen Trend so umzusetzen, dass es trotzdem nicht nur dieser Trend ist und nicht einfach nur wir machen jetzt diesen Trend nach, sondern wenn man den irgendwie für sich selbst nutzen kann, für das Thema,
Luisa: Genau.
Peter: dass es gerade passt. Also wenn es so Trends gibt und wenn ich so Videos sehe, dann denke ich immer so, ja das ist quasi dann die 10 von 10. Ja und es ist ja auch nicht jeder Trend, der mitnehmbar ist. Also so ein, ich weiß nicht, Conny-Buch-Trend ist ja deutlich einfacher mitnehmbar als ein... Gott, das fällt mir kein vernünftiger ein. Das ist denn so einer, die man gar nicht mitnehmen sollte als Behörde.
Luisa: So ist es.
Peter: Ich finde immer so Trends, wo man sich über Personen lustig macht. Also wenn, dann kann das so selbstironisch
Luisa: Mh.
Peter: sein, aber so sich über die, ich sag mal Bürger und Bürgerin zum Beispiel in unserem Fall wirklich lustig zu machen und so über die herzuziehen, finde ich irgendwie immer ein bisschen schwierig. Ich finde es übrigens auch andersrum
Luisa: Boah, ja, ich finde es...
Peter: auch schwierig. Also wenn Behörden dann zu
Luisa: Absolut. finde, auch ... Also, das hab ich manchmal so bisschen so ein Cringe-Gefühl, weil so ein ganz bisschen ist funny, aber wenn das zu viel wird, nur mit Haarbeamten arbeiten nicht, dann denk ich mir so ... Ja, so bisschen Selbstironie ist ganz cool, aber das ist manchmal auch bisschen zu doll. Da braucht man ...
Peter: Ja. ist auch schwierig, wenn das das erste Video einfach ist. Das ist bei manchen Behördenkanälen so, weißt du, siehst du das erste Video und dann ist es so, ha, Freitag ab eins. Ja, das stimmt schon. Deswegen so eine gute Mischung, glaube ich, macht es einfach irgendwie dann nachher ja auch interessant und bietet ja dann auch so den Mehrwert, den die Leute vielleicht suchen, dass man sagt, wir wollen ja trotzdem seriös informiert werden, aber so bisschen Unterhaltung ist ja eigentlich auch ganz cool. Ja, das finde ich
Luisa: Auf jeden Fall. Es ist Zeit für fünf schnelle Fragen und Alter Verwalter Ranking. Genau. Janika,
Peter: Was ist denn jetzt? Ach so, hier. Grundsatzfragen. Wir machen Grundsatzfragen.
Luisa: ist unsere Kategorie, wo man die Basic-Basic-Fragen aus dem jeweiligen Bereich klärt. Deswegen Grundsatzfragen. Wir fanden es einfach funny, das so zu nennen. Du antwortest möglichst schnell. Deswegen. Erste Frage. Warum braucht eine Stadtverwaltung überhaupt Social Media?
Peter: weil wir es so schaffen, der Lebensrealität von den Bürgern wirklich anzukommen und halt die wichtigen Themen, die wir ja haben und die vielseitigen Themen gut und schnell zu kommunizieren.
Luisa: Was sagst du jemandem, der findet dafür sei kein Steuergeld da?
Peter: Wir haben ja den Auftrag, die Personen zu informieren, die Bürger und Bürgerinnen. Und genau das machen wir ja damit. Es ist ja eigentlich nichts anderes wie ein erweiteter Bürgerservice, den wir da bieten, nicht nur in die eine Richtung, sondern auch in die andere Richtung zurück Themen wiederzuspiegeln im Rathaus und zu sagen, wie das denn draußen ankommt. Deswegen finde ich es schon sehr wichtig.
Luisa: Für Zeitungsanzeigen ist ja auch sehr viel Geld da. Wie viele Leute braucht es mindestens, damit es funktioniert? Also, ja, Social-Media-Auftritt einer Behörde.
Peter: Ich würde sagen, es braucht auf jeden Fall eine Person, die das ganze federführend in der Hand hat. Und dann kommt es eben natürlich darauf an, was man sich als Ziel setzt, was man machen möchte. Ich sage mal, wie viele Kanäle man bespielen will, wie aufwendig. Aber ich glaube, es braucht eine Person, die das Ganze so bisschen in der Hand hat und den Überblick über alles hat.
Luisa: Woran merkst du, dass ein Postgut war?
Peter: An den Interaktionen vor allem, also wie mit dem Beitrag interagiert wird. Ich finde es immer super, natürlich wenn viele Kommentare kommen, aber auch wenn der oft weitergeleitet wird, ich das Gefühl, der muss ja interessant gewesen sein, dass ihn viele Leute weiterleiten. Und was natürlich am schönsten ist, natürlich wenn man für den Post selber Lob bekommt, nicht nur online, sondern auch in der Realität.
Luisa: Und jetzt die letzte Frage. Was passiert, wenn eine Behörde kein Social Media macht?
Peter: Das ist eine gute Frage. Also man verschenkt natürlich das Potenzial, das man in Social Media hat einfach. Und ich habe wirklich das Gefühl, dass man einfach nicht mehr so wirklich die Leute erreicht. Dass man, wenn man Social Media hat, sei es jetzt, ob es eine ältere oder eine jüngere Zielgruppe ist, dass man da einfach die gut informiert und auf dem Laufenden hält, was so passiert. Und wenn man jetzt natürlich sagt, wir haben kein Social Media, geht das, glaube ich, Stück. Ich glaube auch nicht, dass sich das in Zukunft ändern wird oder wieder zurückgehen wird.
Luisa: sich ja viel weiterentwickeln. Danke, danke dir.
Peter: Megagute. Sehr, gute, sehr, gute Antworten. Kann ich so... Also man merkt scheinbar, Janika macht das schon ein paar Jahrchen. Ja, aber ich glaube auch,
Luisa: Ja, man ist so wie aus der Maschine geschossen, ist echt so... Richtig gut.
Peter: ich glaube auch, ist, also ich weiß nicht, bei mir war das so, Janika, war das bei dir auch so, dass man, während man das macht, natürlich diese Gedanken hat, aber in dem Moment, wo man das quasi versucht, anderen Leuten beizubringen, dann kommen eigentlich die richtigen Erkenntnisse. Ja. Finde ich schon auch. Also gerade auch, weil man dann noch mal merkt, man irgendwie mit Leuten ins Gespräch geht, so was, was sind denn die Themen, die viele beschäftigen? Was haben denn viele für Probleme oder für Gedanken zu verschiedenen Themen? Wir haben immer zweimal im Jahr vom Städtetag Baden-Württemberg so eine Arbeitsgruppe Social Media, mit der wir uns treffen und quasi alle Leute, die das Gleiche machen wie ich aus anderen Städten, treffen sich dann.
Und da gibt es dann immer verschiedene Vorträge. Und man hat wirklich das Gefühl, wenn da vorne jemand steht und irgendwie erklärt, haben das und das Problem, dass so das Gefühl der ganze Raum nickt. Also es gibt natürlich immer die eine oder andere Ausnahme. so ich glaube, diese konkreten Dinge haben wirklich dann alle irgendwie sind alle derselben Meinung oder haben alle irgendwie selbe Ansichten, selbe Erfahrungen gemacht. Und das dann noch mal zu sehen bei jemand, vielleicht noch nicht so weit ist, wie wir es jetzt sind, oder jemand, der das Ganze vielleicht schon durchgelebt hat. Wenn man jetzt sagt, man führt eine neue Plattform ein und dann zu wissen, okay, der hatte die und die und er hat die so und so gelöst, ist dann natürlich auch immer super spannend.
Deswegen habe ich, wie du auch gesagt hast, das Gefühl, irgendwie man lernt dann noch mal mehr über generell die Social Media Arbeit von Behörden, aber man reflektiert auch sich selber noch mal sehr. Ja, das stimmt. Also ich finde auch dieses, was mir ganz häufig einfach hilft, wenn man das mit Leuten bespricht, merkt man ja auch, welche von seinen eigenen Theorien wirklich stimmen. Also weißt wenn du dann sagst, naja, Es ist halt schon intern schwierig, wenn wir nicht, keine Ahnung, genaue, was heißt Regelung, aber zumindest einen genauen Ablauf davon haben, wie wir Freigaben bekommen. Und wenn man dann sieht, okay, die einen nicken, die anderen sagen, ja, wir haben gar keinen Freigabenprozess und es ist absoluter Terror.
Das sind so Kleinigkeiten, wo du dann merkst, na ja, siehst du, es nehme ich schon was dran. Weil, das darf man ja auch nicht vergessen, in der eigenen Behörde, gerade wenn man anfängt, ist es ja selten so, dass alle hurra schreien. Und dann ist man manchmal ganz schön alleine.
Luisa: Also das Gefühl, es kann Janika wahrscheinlich besser spiegeln als wir jetzt, ich hab sehr viele Stimmen von Social Media Managerin einfach über unsere Plattform, auch über unsere Community. Und das ist halt dieses Ding, dass man das Gefühl hat, man, gerade wenn man alleine ist, dieser Kanarienvogel ist, der dann auch noch Themen voranbringen muss, die nicht immer ganz so mit Begeisterung aufgenommen werden.
Peter: glaube, im ersten Moment wirkt es halt für viele wie ein Mehraufwand. wie vorher in den Fragen ja schon drin war so dieses Thema, so warum macht man das jetzt, was bringt uns das jetzt? Und das sehen glaube ich viele am Anfang nicht so ganz, wenn man sich noch nicht viel mit dem Thema beschäftigt hat. Und wenn man dann aber mal merkt und einmal die Erfahrung hatte, cool, wir haben da was auf Social Media kommuniziert und Janika hat uns dabei geholfen und wir haben dann einen Output davon, sei es jetzt... ist denn zum Beispiel mehr Leute zur Veranstaltung gekommen oder wir kriegen bestimmte Fragen einfach nicht mehr, weil wir die einmal geklärt haben oder wir kriegen positives Feedback auf irgendwie was, wo dann Leute sagen, wir haben das auch auf Social Media gesehen.
Und wenn man glaube ich einmal diese Erfahrung hatte und weiß, was bringt uns das denn oder das von anderen Kolleginnen und Kollegen mitbekommt, das ist glaube ich schon was, wo es dann so Klick bei den Leuten macht. Und wie gesagt, inzwischen ist das glaube ich bei uns schon sehr etabliert und sehr angekommen, dass Leute schreiben manchmal, dass sie ein Thema das sie auf Social Media kommunizieren Sie die erst mal wieder zurückholen und sagen, dass sie mit einer normalen Pressemitteilung starten. So ist das Konzept. Wir fangen immer mit einer normalen Pressemitteilung an und überlegen dann, wie oder wo, auf welchen Kanälen passt das denn. Und noch mal die Zurückzuholende zu sagen, wir machen erst mal diese Pressemitteilung, schickt uns mal Basic-Informationen und dann schauen wir, was wir dazu machen.
Weil einfach dieses Thema schon so gesehen wird von vielen Kolleginnen und Kollegen bei uns, was dann natürlich auch wieder schön ist für mich so zu merken. Jetzt verstehen alle, warum wir das eigentlich machen. Ja, it's a process. Ja, sehr cool.
Luisa: Ich habe übrigens in unser erster Podcast-Folge rein gehört und da eine Frage rausgeholt, weil da hat ihr gerade mit TikTok angefangen. da war so bisschen das Ding ja, wie bewegt sich das überhaupt auf die Bewerbung aus, weil es ja ein Miteingrund ist. Und jetzt sind ja zweieinhalb Jahre vergangen. würde ich dir gerne die Frage stellen, ob ihr die Auswirkungen merkt von den Aktivitäten, die ihr auf TikTok macht.
Peter: gibt tatsächlich immer mal wieder so kleine Momente, wir merken, okay, das kommt doch an. Und es gibt wirklich viele Leute, irgendwie diesem Account folgen, gerade in unserer Zielgruppe, die wir da erreichen wollen. habe mit einer Auszubildenden, jetzt zum Beispiel schon, ist jetzt im dritten Lehrjahr und mit der hatte ich vorher immer mal wieder in Kommentaren auf TikTok Kontakt. Also sei es, dass sie irgendwann mal geschrieben hat so, voll cool, ja, ich bewerbe mich jetzt auch bei euch. Und dann irgendwann hatte sie geschrieben, cool, ja, ich fange jetzt auch im September an. Und dann irgendwann stand sie halt vor mir und ich war so, ja cool, wir kennen uns ja eigentlich schon. das war dann irgendwie witzig,
Luisa: Ja.
Peter: dass man schon so eine Verbindung hatte und dass die glaube ich auch schon eine krasse Verbindung zu uns als Stadt hatte, weil sie halt schon so viel über uns kannte und gesehen hat. dass Jugendliche dann auf der Ausbildungsmesse am Stand vorbeilaufen und entweder halt die Leute ansprechen gezielt und sagen so, hey, ich kenne dich doch von TikTok. Oder halt einfach nur am Stand vorbeilaufen und sagen, ja, die Stadt ist doch auch auf TikTok oder so. Das sind so kleine Momente. Wo jetzt nicht mal nur ist ja unsere Bewerbungsanzahl oder die Anfragen von Bewerbungen haben sich jetzt gesteigert oder so, dieses, man ist so in den Köpfen von dieser Zielgruppe drinne und das ist schon irgendwie cool zu merken.
Auch jetzt bei den neuen Auszubildenden, die jetzt im September bei uns angefangen haben, hat man das wieder gemerkt, dass glaube ich doch viele dann so mich wiedererkannt haben und auch wenn ich dann, als ich dann gefragt hatte, so ja wer folgt uns denn irgendwie auf verschiedenen Kanälen, sind auch super viele Hände hochgegangen. Deswegen das war schon, ist schon cool zu merken, auch wenn man jetzt nicht genau sagen kann, es bewerben sich jetzt 25 Prozent mehr Leute, aber so dieses Gefühl zu haben, die wissen, dass wir da sind und wo sie uns finden, finde ich schon cool.
Luisa: Ja, mega, mega schön. Also, ich finde, das ist mehr als Proof.
Peter: Ja, es ist halt auch schwer, das, also tatsächlich, wenn man jetzt versucht, das irgendwie in KPIs runterzudrücken, ist das halt auch schwer. Weil am Ende ist ja das Ziel auch von Social Media, neben dem Informieren Richtung Personalmarketing, ja nicht unbedingt, dass wir kriegen mehr Bewerber in, sondern es geht ja mehr darum, kriegen wir quasi die, also bessere im Sinne von bessere Fits, also kriegen wir eher die Leute, die auch tatsächlich zu uns passen. Und damit geht es ja eher darum, schon bevor das überhaupt ... das Arbeitsfeld, das anfängt, eine Beziehung aufzubauen, damit man dann weiß, Push- und Pull-Faktoren. Also so ist es übrigens bei der Stadt zu arbeiten. So ist es übrigens nicht bei der Stadt zu arbeiten.
Und damit bewerben sich ja auch andere Leute, beziehungsweise perspektivisch sogar die, bei denen das eher passt. Und damit ist ja wahrscheinlich auch der Churn, also die Leute, die irgendwann dann gehen, weil sie sagen, nee, das ist nichts mehr für mich, der wird dann geringer. Und das kannst du niemals wieder auf Social Media zurückführen. Das seid ihr Ja, voll. Ach ja. Aber deswegen ist ja gut, dass das trotzdem auch quasi messbare Erfolge passieren, weil wie gesagt, da an Dritteffekten kommt, ist ja eigentlich der Hammer. Also wenn man überlegt, solche Leute wie, ja ich hab das auf TikTok gesehen und plötzlich stehst du, also drei, vier Jahre später steht man da neben einem, das ist ja so eine parasoziale Beziehung, die kann kein Werbeplakat und auch keine Stellenanzeige oder ein komm ins Team-Quatsch jemals bringen.
Ja.
Luisa: Nope.
Peter: Auf jeden Fall. Ich finde es auch nach wie vor schön, wenn dann die neuen Auszubildenden kommen und man dann eben weiß, die haben vielleicht eben schon diese kleine Beziehung, die schon da ist und die wissen schon, wie sieht es im Rathaus aus und wer sind vielleicht bestimmte Personen, die bei uns auf dem Kanal zu finden sind und so dieses, wie du sagst, das, man halt sonst nicht so hat. Vielleicht, wenn Social Media jetzt nicht da wäre, dann sind die mal im Bürgerbüro, aber die wissen nicht, wie sind die Auszubildenden. Was machen die so? Wie läuft unsere Rathausphasen ab? Wie läuft die Eingewöhnungswoche, die erste Woche ab, die wir immer sehr aktiv begleiten, gerade auf TikTok.
So Sachen, dann schon einfach schön, das Social Media so zu erleben.
Luisa: Megamegaschön. Ihr seid ja auch nicht umsonst Ehrenbehörde. Janika, wir haben eine Abschlussfrage oder Peter hast du noch einen? Ich wollte gerade sagen, ja, Abschlussfrage.
Peter: Wir müssen bisschen auf die Zeit gucken, glaube ich, oder? Ne, ne. Ich hab noch 17, aber, äh, ja, mach Abschluss.
Luisa: Janika, was macht dich optimistisch für die Zukunft?
Peter: Ich finde es mega spannend zu beobachten, was sich in den letzten paar Jahren, also wie gesagt acht Jahre, ist irgendwie auch schon eine krasse Zeit, wenn man da jetzt so drüber redet und zu sehen, wo ich angefangen habe, wie da die ganze Behörden-Social-Media-Welt aussah, also gerade weil du nochmal TikTok angesprochen hast, ich hatte damals auch gesagt, ja TikTok wäre eine coole Idee, glaube ich, und hatte geguckt, weil mein Chef dann Beispiele wollte und es gab einfach fast nichts. Also es war wirklich auf TikTok war das wirklich so, dass ich sagen konnte, ich kann dir kein Beispiel zeigen, weil es gibt nicht wirklich viele andere Beispiele. Und jetzt aber zu sehen, wie sich das alles so entwickelt hat, nicht nur auf TikTok, sondern auch auf allen Kanälen und auch wie qualitativ hochwertig viele Accounts sind und wie gut es so viele machen und auch, dass alle so bemüht sind, mit denen ich drüber spreche.
so jeder, der in derselben Position ist wie ich, hat da richtig Bock drauf. gibt nicht viele, mit denen ich spreche, sagen, ich muss das mitmachen. Viele sind so, hab da Bock darauf, das gut zu machen. Das ist was Schönes, weil man da merkt, wie viel Motivation und Leidenschaft dahintersteckt bei vielen. Das entwickelt sich in die Richtung weiter, dass es immer mehr Behörden gibt, die merken, was sie davon haben. Und hoffentlich dann dazukommen zu wissen und zu erfahren, wie sie es richtig machen. Mega gut.
Luisa: Megamegaschön. Danke dir, Janika, dass du bei uns warst und ich hoffe, oder ich weiß, das war nicht das letzte Mal, deswegen bis zum nächsten Mal. Ja.
Peter: Wir haben schon über so viele Sachen nicht geredet. Deswegen gibt es bestimmt noch mal ein Follow-up. Vielleicht so ein kleiner Output in deine Richtung noch mal. Was sind so Sachen, wenn man auch gucken möchte, was du so machst, wie man dich so verfolgen kann. Wo sollen die Leute am besten hingehen, wenn sie gucken wollen, was du machst? Jetzt haben wir ja über dich geredet. Wir haben dich gar nicht so richtig introduced, dass du die Social Media Managerin der Stadt Tudeling bist. Nicht so richtig, aber das ist halt so. Aber wo können die Leute gucken? Was sind so die Sachen, die du so raushaust und machst? Also ich bemühe mich sehr aktiv auf LinkedIn zu sein und da immer mal wieder über unsere Themen zu sprechen.
Also nicht nur über über Social Media in der Behörde, sondern auch einfach zu zeigen, wie ist so die Arbeit in einer Behörde, gerade als Quereinsteigerin, die ja nicht offiziell irgendwie was mit Amt studiert hat oder gelernt hat. Wie ist das so? Was machen wir so bei der Stadt? Was für neue Erkenntnisse habe ich da auch so da? Teile ich relativ viel und dann natürlich auf unseren sämtlichen Accounts, die wir von der Stadt betreuen, wo man einfach so gucken kann, was kommt denn dann nachher dabei raus. Mega gut. Dann guckt
Luisa: Seguen.
Peter: euch all das an und sagt gerne auch, wenn ihr Fragen an Janika habt, dann können wir die natürlich so weiterleiten. Oder ihr fragt sie direkt, geht ja auch. Das ist ja das Schöne an Social Media. Geht ja auch direkt, wenn man möchte. Insofern, vielen Dank Janika, dass du da warst und ich sag mal, bis zum nächsten Mal. Danke euch, bis zum nächsten Mal.
Luisa: Ciao, kakao!
Peter: Soli, jetzt sind wir wieder alleine.
Luisa: Boots abgesetzt? Okay.
Peter: Boots abgesetzt. Ja, weil, also, oder? Weil wir schreiben gleich nochmal. Wir sind ja lieb. Wir schreiben gleich nochmal.
Luisa: Ja, ja, alles gut.
Peter: Ja, Social Media. Ging wieder schnell so ein Interview, ne?
Luisa: Ja, ist crazy. Auf jeden Fall. Ich hab da eigentlich noch für heute, und ich weiß nicht, ob du schon reingeguckt hast, die Jugendwörter oder das Jugendwort des Dingens...
Peter: Das Jugendwort, Das müssen wir und wir müssen tatsächlich auch noch darüber reden, weil wir ja quasi gerade, also es ist jetzt Mittwoch früh, wir sind also quasi auf dem Sprung Richtung Berlin. Ne, Dienstag, Entschuldigung. Dienstag früh. Dienstag entschuldigung. bin schon
Luisa: Ich weiß schon, wo ist Peter denn schon wieder?
Peter: wieder zwei Tage weiter. Dienstag früh und wir sind ja quasi gleich, also wenn wir hier absetzen auf dem Sprung nach Berlin. Und darüber müssen wir
Luisa: Das verrückt.
Peter: natürlich auch noch reden. Ja, ja, ja, genau. Darüber müssen wir auch noch reden. Insofern, ich glaube Berlin ist eine...
Luisa: Ja, lass gerne damit starten und dann Jugendwort rausgehen.
Peter: Berlin ist die schlimmste Hauptstadt der Welt.
Luisa: Einfach so Sachen rausholen, damit man so bisschen direkt, ein bisschen am Dienstagmorgen bisschen... Ragebait.
Peter: Nee, das ist meine Überleitung zum Jugendwort des Jahres.
Luisa: Ich dachte du willst erst mal über Berlin reden. Okay, ja. Und was führt sich
Peter: Na mach ich ja. Mach ich ja. Nee, nee, also Rageband ist das Jugendwort des Jahres.
Luisa: in die schlimmste Hauptstadt des Jahres? Ja, das ist... das ist... tabett.
Peter: Genau. Ja, die Smart Country Convention. Und also eigentlich fühlt mich in die Hauptstadt, dass wir gemeinsam, also du und Carlotta und ich, nach Berlin fahren und da zur Smart Country Convention fahren. Weil ich bin ganz ehrlich, ich bin ein bisschen messemüde. Es war zwar eine Messe nur, aber die hat ganz schön reingehauen. Insofern, ich freue mich hauptsächlich auf, also wir sind jetzt die nächsten drei Tage in Berlin. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag. Wenn ihr das hier hört, dann schnackt einfach mal uns an, wenn ihr Bock habt. Es hat Luisa ja gestern schon im, genau, also ...
Luisa: auf jeden Fall erkennt und an den blauen Pullis.
Peter: Wir haben die Zeit, ist der Punkt. Wir haben uns extra Zeit genommen, dass wir nach der sehr aktiven Messe in Leipzig machen wir jetzt ein bisschen eine entspannter Messe bzw. eine für uns entspannter Messe, weil wir einfach nur rumlaufen, ein chillen, gucken was Cooles und versuchen euch so viel Mehrwert von der Messe zu geben, wenn ihr nicht da sein könnt. Oder wenn ihr da seid, dass wir euch mal kennenlernen, dass wir einfach bisschen schnacken, Kaffee trinken und so Sachen. Ja, insofern ist das auch... Worauf freust du dich?
Luisa: Das war letztes Jahr ja auch schon mega cool. Ich denke, ja vor allem die Menschen, also die Community zu treffen. Also ich finde es immer so cool,
Peter: die Menschen.
Luisa: den Menschen, naja so wirklich,
Peter: Nimm es!
Luisa: es war ja schon auf dem KGSD-Forum so, also man hat dann irgendwie auf Insta hier mal einen Kontakt, da mal einen Kontakt und aber es ist halt alles irgendwie digital, aber dann halt face to face zu stehen und dann halt wirklich zu reden, ich finde es normal, also mag ich voll gerne, finde ich voll schön.
Peter: Ja, auch. Ja, finde ich auch. Ich finde es auch sehr gut.
Luisa: Darauf freue ich mich ja meistens. Deswegen sprecht uns echt an. Ich glaube manchmal denkt man sich so, hä, die Reden sind in irgendeinem Gespräch. Kann man die ansprechen? So, yes.
Peter: werdet ihr spätestens hinterher merken, dass man uns einfach ansprechen kann, weil... ist doch doof, das zu sagen,
Luisa: Und
Peter: oder? Manchmal fühlt sich das weird an, das zu sagen.
Luisa: Ja, ist 40 Meter. Ja, Hashtag
Peter: zur parasoziale Beziehung mäßig.
Luisa: parasozialer Beziehung. Und hier, haben ja auch ein Community-Event. Am Donnerstag. Von acht bis zehn machen wir Podcast. Aber ab neun Uhr kann die Community dazu kommen. Das heißt, ist recht früh. Könnt ihr machen, bevor ihr alles andere macht. Ist in der Community-Area. Ich glaube, ich weiß jetzt grad nicht die Halle, weißt du, Dieter? Aber ich würde einfach ...
Peter: Dabus letztem Aufwahr hinten links.
Luisa: Ich glaub, da, wo es das Essen gibt.
Peter: Davos so, beim Food Court in der Nähe. Hm. Zeigen wir euch auch noch und selbst ganz ehrlich, wenn ihr es nicht schafft,
Luisa: Da... Genau. Da könnt ihr sehr, sehr gerne vorbeikommen. Ja.
Peter: schafft es nicht. Also wir sind erkennbar, wir haben blaue Pullover an, wenn ihr kommen wollt, sehr, sehr gerne. Und dann kommt einfach ran, Also ganz entspannt. Ganz entspannt. Ich bin auch, ich bin auch ehrlich gesagt total tief entspannt, was auch das angeht, weil ich mir dachte, so ist das sowieso komischer Slot. Dann machen wir da irgendwie unsere Morning Show, ja. Ja, mal gucken. Wir haben übrigens auch, ich weiß auch noch nicht, ob wir nicht eventuell, also wir sind natürlich die nächsten Tage dann in Berlin, müssen mal gucken, wie wir das mit der Morning Show, also mit dem Podcast hier machen. Aber eigentlich hatte ich vor, dass wir es trotzdem irgendwie hinkriegen, damit ihr jeden Morgen weiterhin 6 euren Shit bekommt hier.
Weil ist das ja quatschig sonst. Oder?
Luisa: Das ist das Ziel, So, und haben wir auch schon...
Peter: Genau. Und im Zweifel können wir die ja auch abends aufnehmen. Abends aufnehmen morgens. Äh, senden. Mal gucken. Wir machen das schon. Wolltest du noch auf Rage-Bad gehen?
Luisa: Ich sagen, dann erkläre ich noch mal. Ich erkläre noch einmal Ragebait auf behördisch und ich glaube dann... is, is, whatever. Also Ragebait auf behördisch heißt Beitrag mit vorsätzlicher Eskalationsabsicht. So, Anwendungsfall. Der neue Kollege fragt in die Runde, ob man das Fax wirklich braucht und du sagst, das ist Ragebait.
Peter: Das Rage-Bit. Ja, an sich guter Begriff, Also kann man die Jugend wieder mal, von wegen in der Jugend ist nichts los. Guter Begriff.
Luisa: Ich benutze den tatsächlich nicht so viel, aber vielleicht bin ich auch schon nicht mehr jung. Might be.
Peter: Ja, ich verstehe das Konzept gut. Weißt du, was ich meine? Ich muss es ja nicht benutzen, zu denken, ja, stimmt, dafür gibt es kein Wort.
Luisa: Ja, ja.
Peter: Weil das ist ja eigentlich das Coole an diesen neuen Wörtern und dass sich Sprache entwickelt, dass einfach gewisse Sachen so einen Begriff bekommen, den es dann nur da gibt. Und klar, es ist jetzt irgendwie wieder gedenglischt und so, aber ich finde es ziemlich cool. Zumal muss man auch sagen, es gibt ja so die Puristen, sagen, ja, es alles Quatsch und gibt nur was im Duden steht, es ist schön. Als wäre der Duden vom Himmel gefallen und seitdem gibt es die Wörter. Als hätte sich Sprache nicht entwickelt. Und es gibt total in verschiedenen Kulturen, was man gerade merkt, wenn man irgendwie Sprachen lernt, meine, du weißt das auch, gibt es Begriffe, die es im Deutschen nicht gibt und es gibt im Deutschen Begriffe, die es woanders nicht gibt und die aber total sinnvoll sind.
sowas weiß ich nicht. Im Deutschen gibt es Schadenfreude zum Beispiel. Es gibt es ja einfach nicht. Es gibt es nirgends woanders. Also zumindest nicht in der englschsprachigen Welt gibt es keinen. Es gibt Schadenfreude nicht. das irgendwie weird, dass es das nicht gibt, weil man sich denkt, ja, aber es ist doch total on point. Und es gibt halt, gerade japanisch hat ja auch so geile Begriffe.
Luisa: Ja, absolut. Aber ich find das auch cool, wenn man das teilweise übernimmt. mein, im Englischen haben
Peter: Ja, ich finde es.
Luisa: die ja teilweise auch deutsche Wörter, die sie einfach übernehmen. So Doppelgänger. Ja, ich find's immer richtig... Ich find's immer
Peter: Kindergarten zum Beispiel auch. Doppelgänge, Kindergarten auch. Weird. Alles.
Luisa: richtig funny, wenn die das so einbauen, dann so mit englischen Akzent das so aussprechen. Das ist so funny. Klingt gut.
Peter: Klingt weird. Ja, genau. Ansonsten so japanisch ist auch so wabi-sabi oder so. Hier gibt es auch tausend
Luisa: Mmh.
Peter: Begriffe, die dann so was ganz Spezielles meinen. Und so was find ich cool. Und Rage-Bate ist halt auch so was. Insofern, ich bin Team Jugendwörter und nächstes Jahr machen wir Team Behördenwörter, glaub ich. Mal gucken. Wenn ihr das wollt. Ist natürlich wieder viel langer.
Luisa: Genau.
Peter: Aber hey, ist auch alles viel Arbeit.
Luisa: Das scheuen wir ja nicht.
Peter: Hast du übrigens gesehen hier, für die, zugucken, weiß nicht ob ihr zuguckt, weil wir offensichtlich machen was trotz, wir haben zwar gesagt, was wir nicht machen, aber es gibt es jetzt auch auf YouTube. So wie es ist. Und es okay übrigens für mich, wollte ich nur gesagt haben. Ich hab hier angebaut, damit, weil... Ich musste quasi noch ein Regal oben drauflegen, weil sonst hättet ihr immer die weiße Wand gesehen, dann sieht das nicht so whole aus. Also whole im Sinne von ganzheitlich, gesamtheitlich oder...
Luisa: bin gespannt, wenn ich nächste Woche wieder in Wuruben. Keine Woche Wuppitte.
Peter: Du bist nächste Woche im Büro.
Luisa: Nächste Woche Montag? Ja? Vielleicht sogar länger.
Peter: Uuuuh, stimmt. Ja, nice.
Luisa: Alright, sehen wir uns morgen oder in Berlin.
Peter: Geil. Super. Dann wünsche ich... Genau, ihr könnt jetzt quasi, während ihr das hört, wenn ihr das am Dienstag früh direkt hört, also quasi heute früh direkt hört, dann könnt ihr mal auf Insta gucken heute im Laufe des Tages. Wir nehmen euch ein bisschen mit, aber halt nicht so langweilig offensichtlich, also nicht, guck mal, wir fahren nach Berlin, guck mal, wir sind in Berlin, guck mal, wir sind auf der Messe, guck mal, das war aber ein anstrengender Tag. Sondern... Also wir machen das bisschen anders.
Luisa: Yes.
Peter: Wie immer, immer ein bisschen anders. Insofern läuft das bei uns. Wir wünschen euch einen schönen Dienstag. Kommt mit uns nach Berlin, kommt gut in den Dienstag. Und wenn nicht, dann macht weiter Behörden schön, weil darum geht es hauptsächlich wirksame Behörden, die ist das, ist ja das Ziel. Das war und jetzt kommt der neue Titel für den Podcast. Ziemlich zuständig. So heißt nämlich auch der Folgtitel. Und jetzt wisst ihr warum, weil das ab sofort so heißt. Ziemlich zuständig. Der Die Morgenlage aus der Teelküche der Ehrenbehörde. Kommt gut in die Woche, Dienstag, wie auch immer. Schaut gekauft!
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