Zum Inhalt

GlossarSoziales

Nichterreichbarkeitsfiktion

Amtliche Definition

Rechtliche Vermutung, dass eine Person über einen bestimmten Zeitraum nicht erreichbar ist.

In Alltagssprache

Ghosten, aber mit Rechtsfolge

Was ist die Nichterreichbarkeitsfiktion?

Rechtliche Vermutung, dass eine Person nicht erreichbar ist, wenn sie über einen bestimmten Zeitraum nicht auf Post oder Kontaktversuche einer Behörde reagiert.

Nerd-Wissen

Wenn du zu lange die Behörde ghostest, wird angenommen, dass du nicht erreichbar bist, mit entsprechenden Folgen für dein Verfahren.

Was passiert, wenn die Nichterreichbarkeitsfiktion greift?

Die Behörde geht dann davon aus, dass du nicht erreichbar bist. In bestimmten Fällen kann sie so weiterarbeiten, als hättest du nicht reagiert.

Wie kann ich das vermeiden?

Am einfachsten, indem man auf Post und Nachrichten von Behörden zeitnah reagiert oder Bescheid gibt, wenn man länger nicht erreichbar ist.

Wo begegnet einem das im Alltag?

Vor allem bei laufenden Verfahren, in denen die Behörde auf eine Rückmeldung wartet, etwa bei Anträgen oder Mitwirkungsaufforderungen.

Verwandte Begriffe

Soziales

Mitwirkungspflicht

DIY, aber gesetzlich verpflichtet

Lesen
Soziales

Arbeitsmarkt

Angebot und Nachfrage, aber mit Lebenslauf und Obstkorb

Lesen
Soziales

Bedarfsgemeinschaft

Liebe ist schön. Ihr werdet auch finanziell zu einer Einheit

Lesen

Es ist Zeit für ein Neues:
Das war hier schon immer so.

Kostenlos starten