Stadt Castrop-Rauxel

Behörde
Stadt Castrop-Rauxel
Ausgangslage
Um virale Trends mitzugestalten, muss man schnell reagieren: eine Herausforderung für viele Behörden. Interne Prozesse bremsen oft das Tempo. Gleichzeitig fällt es schwer, die humorvolle und informelle Sprache der digitalen Plattformen zu adaptieren. Sich von der formellen Amtssprache zu lösen, ist für viele Verwaltungen ein großes Hindernis.
Das wurde gemacht
Alles begann mit einer ironischen TikTok-Kampagne des Influencers Levi Penell, der Castrop-Rauxel kurzerhand zur „schönsten Stadt der Welt“ erklärte. Pinke Plakate, jede Menge Humor und die Community machten die Aktion schnell viral. Anstatt nur zuzusehen, reagierte die Stadtverwaltung clever: Sie zogen den Start ihres eigenen TikTok-Kanals vor und antworteten im gleichen Stil. Der Bürgermeister selbst veröffentlichte ein TikTok-Video, das den lockeren, humorvollen Ton der Kampagne perfekt aufgriff. Als Höhepunkt lud die Stadt den Influencer und seine Community ins Rathaus ein, kürte ihn zum Ehrenbotschafter und schaffte es, authentisch und ohne peinliche Berührungen mitzuspielen.
Ergebnis
Das Beispiel von Castrop-Rauxel zeigt, dass Behörden auch in der digitalen Welt erfolgreich sein können. Schnelligkeit, Selbstironie und eine passende Ansprache der Zielgruppe sind der Schlüssel. Wenn Verwaltungen lernen, diese Elemente zu nutzen, können sie kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen und auch langfristig Vertrauen aufbauen, so wie Castrop-Rauxel es geschafft hat.
Zum Hören
Im Podcast „Ziemlich zuständig“ erzählen die Leute aus dieser Behörde selbst, wie es gelaufen ist:
Castrop-Rauxel: Wie eine Stadt zur TikTok-Legende wurdeEs ist Zeit für ein Neues:
Das war hier schon immer so.
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