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Ziemlich zuständigOctober 18, 202630:39

Büroklammern-Motivation

Motivationsmontag mit Luisa

Kurz gesagt

Peter und Luisa starten mit dem Motivationsmontag in die Woche. Sie sprechen über Wertschätzung im Alltag, Lob im Team und ein Lob an Behördenmenschen in Sachsen-Anhalt, die sie auf der Smart Country Convention getroffen haben. Dazu kommt ein einfacher Trick: ein Glas, in das für jede erledigte Aufgabe eine Büroklammer wandert.

Montags-Motivation mit Ehrenbehörde.

Warum Büroklammern für mehr Selbst-Wertschätzung sorgen.

Mehr zur Smart-Country-Convention.

Und ein Lob an Behördenmenschen in Sachsen-Anhalt.

Kernaussagen

  • Anerkennung im Alltag zählt neben der Besoldung. Gute Bezahlung bleibt wichtig, motiviert aber nur kurz. „mehr Besoldung, da freust du dich genau zweimal drüber“ (Peter, ca. 7:00)
  • Geld verhindert Unzufriedenheit, mehr nicht. Luisa verweist auf Herzbergs Unterscheidung von Hygiene- und Motivationsfaktoren. „Geld ist ja nur Hygienefaktor“ (Luisa, ca. 8:00)
  • Lob gehört vor das Team, Kritik ins Vier-Augen-Gespräch. Offenes Lob steckt an und bringt das Team dazu, sich auch untereinander zu loben. „Lob vor allen, Kritik im Stillen“ (Peter, ca. 10:00)
  • Erledigtes sichtbar machen stärkt die Selbstwertschätzung. Ein Glas füllt sich mit einer Büroklammer pro erledigter Aufgabe. „immer, wenn man was gemacht hat, irgendeine Aufgabe erledigt hat, eine Büroklammer da rein“ (Peter, ca. 26:00)
  • Schwere Tage brauchen einen anderen Maßstab. Wer mit viel Ballast in den Tag startet, muss keine Höchstleistung bringen. „ist es in Ordnung, wenn du keine Bestzeit rennst“ (Peter, ca. 27:00)

Kapitel

  1. ca. 0:00 · Rückfahrt von der Smart Country Convention
  2. ca. 1:00 · Lob an Behördenmenschen in Sachsen-Anhalt
  3. ca. 6:00 · Das kommt drauf an: Besoldung oder Anerkennung
  4. ca. 9:00 · Lob vor dem Team oder unter vier Augen
  5. ca. 12:00 · Schwere Nachrichten überbringen
  6. ca. 14:00 · Idee: anonyme Sprachnachrichten aus Behörden
  7. ca. 20:00 · Sabbatical oder Viertagewoche
  8. ca. 24:00 · Grundsatzfrage: sich selbst wertschätzen

Fragen zur Folge

Was motiviert mehr: mehr Besoldung oder mehr Anerkennung?

Luisa entscheidet sich für Anerkennung, sinnvolle Arbeit und ein positives Arbeitsumfeld. Peter hält eine vernünftige Bezahlung für notwendig, die Freude über mehr Geld verfliegt aber schnell. Für ihn gehören beide zusammen.

Sollte eine Führungskraft vor dem ganzen Team loben?

Peter folgt der Regel, vor allen zu loben und im Stillen zu kritisieren. Luisa schätzt offenes Lob, weil daraus eine Kultur entsteht, in der sich auch das Team gegenseitig lobt. Fehler, die das ganze Team betreffen, spricht Peter zuerst unter vier Augen an und fragt, ob eine offene Besprechung in Ordnung ist. Mehr zu Führungsthemen findest du im Fachbereich Führung.

Wie kann ich mich selbst wertschätzen, ohne dass es peinlich wird?

Schreib am Ende des Tages auf, was du geschafft hast, oder leg für jede erledigte Aufgabe eine Büroklammer in ein Glas. An schweren Tagen zählt, dass du drangeblieben bist. Hintergründe liefert der Beitrag Wertschätzung im öffentlichen Dienst.

Transkript

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Peter: Guck mal, Birgit, das ist richtig schönes Tampasgras. Das hab ich gehört auf der Rückfahrt von der Sonestum-Arkantik-Convention. damit Happy Motivationsmonstag. Und guckt mal, Birgit, was ihr für ein schönes Tampasgras habt. Das sind doch die Sachen, die Leute glücklich machen. Die Kleinigkeiten, die einen so ein bisschen Freude bereiten. Und diese Kleinigkeit, das ist das hier, der Motivationsmonstag mit Ehrenbehörde. Einen wunderschönen guten Montag. Wertschätzung für Behörden. Das sind wir, Luisa.

Luisa: Ja, und auf der Rückfahrt von der Smart Country Convention, da müsste ich jetzt einen deiner Charaktere einfügen. Habe ich gehört, die neue KFC-Sauce ist aber köstlich. Jetzt bitte mit einem deiner Dialekte. Ja, Peter, ich habe einen Grund für dich, warum du wieder mehr Bahn fahren solltest.

Peter: Da bin ich gespannt.

Luisa: weil du auf jeder Bahnfahrt quasi so eine Sitcom erlebst. Und gestern hatte ich die KFC-essende Familie hinter mir. Aber wirklich, also diese, das kann man nicht nachmachen. Das war besser als jedes Comedy-Format. Du hättest es wahrscheinlich nachmachen können.

Peter: Ich finde es und das zeigt ja auch wieder, es ist schön, sich die Kleinigkeiten zu nehmen. Und bei diesen Kleinigkeiten kommen wir, glaube ich, gut in den Montag und auch in diesen Motivationsmontag wieder rein. Weil wir haben uns gedacht, diesen Motivationsmontag soll ja nicht einfach nur so ein komisches, sondern es soll ja auch was, also nicht so was, einfach nur so ein Wort und Name, sondern es soll ja auch passieren. Insofern haben wir uns gedacht, stellen wir uns mal gegenseitig so ein bisschen die Frage, was gerade irgendwie motivieren könnte, weil sonst bei vielen sind ja die montage grau es wird jetzt auch schlimmer so oktober november die wird dunkler und so die montage streng noch mal ein bisschen mehr an haut alles noch ein bisschen mehr rein krankheitswelle kommt auch was soll die leute motivieren was motiviert dich denn

Luisa: Ich würde, glaube ich, direkt auf etwas von der Smart Country Convention gehen. und auch, also, wir hatten die Frage ja irgendwie letzte Woche schon kurz, die Menschen, und dort haben wir halt wieder irgendwie so besonders coole, nette, motivierende Behördenmenschen wieder getroffen, und zwar die vom Ministerium Digitales und Infrastruktur von Sachsen-Anhalt. Und Sachsen-Anhalt, die haben es jetzt ja gerade wahrlich nicht einfach, würde ich mal sagen, wenn man so in die News guckt und generell. Aber was die halt einfach weiter vorantreiben und auch irgendwie in sich haben an Erzers Recht, das war einfach so mega motivierend. Jedenfalls für mich, würde ich sagen.

Peter: Ja, und vielleicht kann man ein kleines... kann es entpersonalisieren, anonymisieren, könnte man fast sagen. Und zwar haben wir die gleichen Leute aus Sachsen-Anhalt beim KGST-Forum auch gesehen. Und da war das alles noch frisch mit der Landtagswahl und wie die Ergebnisse sind, wie sie sind. Und die hatten alle ein bisschen Sorge, auch blau zu tragen. So eigentlich wollten sie einen Preis bekommen, weil Sachsen-Anhalt auch Thema Digitalisierung viele, viele Sachen wirklich gut macht. Die haben halt den Vorteil, die sind ein kleines Land. In Digitalisierung hat das ja manchmal einen richtigen Vorteil. Die machen ganz, ganz viel, sind super engagiert, haben Digitalozen mit als erstes in Deutschland gemacht. Die machen... Man kann gar nicht aufzählen.

Luisa: glaube jetzt gerade der neustes Projekt, was die ja auch meinten, ist, dass die als erstes Bundesland die E-Akte mit KI verknüpfen, dass die jetzt gerade so ein mega Projekt vorantreiben, wo die auch schon so meinten, das wird uns, also, wird mir so viele schlaflose Nächte kosten, aber machs halt trotzdem.

Peter: Ja, mit dem Hinweis, der IT-Siebe sitzt mir jetzt schon im Nacken. Mit der Idee alleine, lass mal die E-Akte mit KI verbringen, hat er den IT-Siebe quasi direkt schon instant am Hals gehabt.

Luisa: Ich muss... IT Siebe ist damit IT-Sicherheitsbeauftragter benannt. Ich war gestern, ich wollte nicht zugeben in dem Gespräch, dass ich nicht jede Behördenabkürzung kenne. IT Siebe. Nice.

Peter: Ja. Ja, Nee, sehr gut. Genau, der Sicherheitsbeauftragte, der quasi dafür sorgt, dass es auch alles läuft. genau, also in Sachsen-Anhalt passiert ganz viel, wollte ich sagen. Und es sind ganz, ganz viele tolle Menschen. Und wir haben zum Beispiel auf der Smart Country Convention, die Gegenseite kann man ja auch mal sagen, durchaus auch eine gewisse Skepsis gegenüber insgesamt Sachsen-Anhalt gehört. Also wenn Dienstleister, DienstleisterInnen da irgendwie sagen, ja, weiß ich nicht, ob ich mit denen was machen kann. Also wir können nur sagen, wir kennen aus Sachsen-Anhalt ganz, ganz viele, ganz, ganz tolle Behördenmenschen. Shout out an alle von euch. Und wenn jetzt irgendwer in Sachsen-Anhalt sitzt und sagt, ich weiß auch nicht, wie es weitergeht, das wissen wir ja auch nur nicht.

Wir wissen nur, es wird nicht

Luisa: Mmh.

Peter: besser, wenn alle gehen und vor allem, wenn alle guten gehen. Es werden

Luisa: Und wenn...

Peter: sicherlich Sachen passieren, aber Motivationsmontag, es gibt ganz, ganz viele Leute, die hart dran arbeiten, dass in Sachsen-Anhalt und für die Menschen in Sachsen-Anhalt und für die Behördenmenschen in Sachsen-Anhalt Dinge weitergehen. Wir werden sicherlich eher die Schierlieder am Rand und in der Mitte sein, als diejenigen, die irgendwie den Abgesang auf einem Bundesland mitmachen. Und eben diese Leute haben beim KGST-Forum noch gesagt, weiß nicht, blau tragen bei einer Preisverleihung ist grad schwierig. Und jetzt bei der Smart Country Convention waren sie da und waren in blau und haben gesagt, nee, das tragen wir mit Stolz. Und da möchte ich nur sagen, guck mal hier, wir sind ja auch alle immer in blau.

Luisa: Lass uns das nicht nehmen.

Peter: Wir sind ja alle blau.

Luisa: Ich fand, diesen Spirit einmal aufzunehmen, kennen sie ja schon länger, aber das so, was, wenn nicht das, was soll motivieren.

Peter: Genau das ist es. Und ich muss mal gucken. Es gibt, ich erinnere mich wieder mal, Peter erzählt Kriegsgeschichten, es gibt einen Song, den haben wir an Bord häufig gesungen. Und zwar von Mr. Hurley und die Pulveraffen. Kann man sich mal machen. Blau

Luisa: Gott, was kommt denn jetzt?

Peter: wie das Meer. Sehr schönes Sauflied. Also ich trinke kein Alkohol mehr,

Luisa: Okay, okay.

Peter: aber ich muss, ich kann ja trotzdem appreciaten, wenn Dinge gute Sauflieder

Luisa: Kaffee zu trinken.

Peter: sind. Genau. Nein, auch wir können bei Ehrenbehörde uns anhören, wir sind blau wie das Meer. Und dann gibt es noch ein paar mehr Strophen, die ich jetzt hier so nicht zitiere. Aber das ist es. Also motivieren tut uns, tut, tut, tun uns Menschen. Menschen sind toll und es gibt ganz, ganz viele tolle Menschen überall. Und wenn ihr das hört, seid ihr wahrscheinlich sogar Teil davon. Insofern, wenn ihr irgendwie einen Motivationsschub braucht, guckt mal eine Runde in den Spiegel, weil ihr seid ja jetzt am Montag sechs und hört irgendwie ... Ehrenbehördepodcast auf dem Weg zur Arbeit, dann Behörden besser zu machen. mein, Hallöchen! Besser geht's doch nicht. Und das ist guter Übergang. Das kommt drauf an.

Luisa, wir zocken. Das kommt drauf an.

Luisa: Wir zocken.

Peter: Wir zocken. Und ich hab mir gedacht, momentan steht bei mir hoch im Kurs bei einem Motivationsmontag das Thema Wertschätzung. Wirksame Wertschätzung ist ja sowieso so mein Thema für die nächsten wahrscheinlich fünf Jahre. Wirksame Wertschätzung. Und ich dachte mir, dass der es kommt drauf an, heute im Zuge beziehungsweise im Stern von Wertschätzung steckt. Soll ich anfangen? Ach so, sorry, ich wollte dich nicht. Ja, okay. Let's go.

Luisa: Yes, let's go, please, sorry. Ich dachte jetzt kommt ihr irgendwie so, ja let's go.

Peter: das erste kommt drauf an. Mehr Besoldung oder mehr Anerkennung im Alltag?

Luisa: Ich würde eher auf Letzteres Tatsächlich. Einfach wieder, weil ich glaube, wenn ich eine sinnvolle Arbeit habe und ein positives Arbeitsumfeld, beziehungsweise das glaube ich nicht nur, das ist ja der Fakt. Ich habe das ja eingetauscht. Also kann man ja real life sehen. Also würde ich jetzt in der Behörde arbeiten, würde ich sehr viel mehr Geld bekommen, als würde ich jetzt bei uns arbeiten. Deswegen habe ich mich ja schon für entschieden, weil mir ein positives Arbeitsumfeld und der Sinn in der Arbeit viel wichtiger ist als mehr Geld. Und ich glaube, das

Peter: Ja, ich glaube, ist

Luisa: macht glücklicher und zufriedener. Sorry. Ich Also klar braucht man ein

Peter: Ja, langfristig auf jeden Fall. Ich glaube, das ist so ein...

Luisa: bestimmtes Grundding an Geld, aber dann alles drüber so.

Peter: Es gab bei der, nach der Wehrpflicht, also nachdem die Wehrpflicht quasi ausgesetzt wurde, gab es innerhalb der Bundeswehr ganz, ganz häufig so Debatten von wie kriegt man das denn jetzt attraktiver, wie kriegt man Seefahrt attraktiver, wie kriegt man den Dienst attraktiver. Und da war natürlich irgendwie eine Sache immer ja, Besoldung, Besoldung, Besoldung. Und eines der Sachen, die ich immer fest von überzeugt war, ist mehr Besoldung, da freust du dich genau zweimal drüber. Nämlich einmal, wenn jemand sagt, es gibt mehr Besoldung. Und einmal, wenn es das erste Mal auf dem Konto ist. Und dann ist es für dich völlig normal. Und das heißt nicht, dass nicht mehr Besoldung gut ist. Und gerade jetzt in den Zeiten, es einfach, ne, also wo es einfach irgendwie alles teurer wird, sowieso schwierig, ist es ein absolut probates, sinnvolles und gutes Mittel.

Und ja, deine Arbeit muss vernünftig bezahlt werden. Gottes Himmels willen. Das ist aber nicht alles. Ich glaube, das ist kein oder, es ist ein und.

Luisa: Genau.

Peter: kann natürlich, das eine muss man immer im Blick behalten, aber man kann halt nicht sagen, wir machen einfach immer das Gehalt mehr und bei allem anderen lassen wir das. Und ich glaube, ist so bisschen das, ich deswegen sein unter.

Luisa: Es gibt doch diese schöne Theorie von Herzberg mit den Hygienefaktoren und den Motivationsfaktoren. Und Geld ist ja nur Hygienefaktor. von, das macht halt einfach nur, dass ich nicht unzufrieden bin. Aber es macht halt nicht, dass ich zufrieden bin. Das würde ich halt so maximal unterschreiben. Und ich meine, die Frage habe ich mir auch schon häufig gestellt. so genau aus diesem Grund von, ich kann nicht 1000 Euro im Monat weniger oder wie viel, so das... Aber trotzdem ist halt dieser Sinnfaktor und ich habe Bock auf meine Arbeit und ich sehe, was ich mache. Ich positives Arbeitsumfeld, Lob und sehe auch selbst meine Wirksamkeit in meiner Arbeit. glaube, das unterschätzen einfach so viele, wenn sie mal sagen, ja, hier Geld, Geld, Geld, weil das kann ich für mich persönlich jedenfalls nicht unterschreiben.

Peter: Lob vor versammeltem Team oder unter vier Augen.

Luisa: Kommt drauf an. Ich finde es manchmal unangenehm vom gesamten Team. Das natürlich auch cool, weil das zeigt, bin vor anderen, dann kriegen die das Lob mit. Aber ich brauche es nicht zwingend. Ich glaube, das ist mir relativ egal. Es kommt eher auf die Situation an, wo es passt.

Peter: glaube aus so einem Führungsding heißt es ja immer, Lob vor allen, Kritik im Stillen.

Luisa: Mhm.

Peter: Also das ein guter, ne? Kommt natürlich auch immer drauf an, aber so die grobe Idee, also besser als andersrum, Kritik vor allen und Lob nur im Stillen, funktioniert anders einfach insgesamt besser. Ich finde aber interessant, dass du sagst, das ist dir manchmal unangenehm. Warum ist dir das unangenehm? Deep Talk am Montag hier.

Luisa: Ja, ja, Wahrscheinlich einfach mit diesem im Mittelpunkt stehen oder von so... Ich glaube, ist das, dass ich das vielleicht nicht so gern mag. Aber genau begründen kann ich es dir gerade nicht. Es ist eher dieses Feeling von, es ist manchmal irgendwie so unangenehm.

Peter: Ja, du würdest wahrscheinlich... Du würdest wahrscheinlich trotzdem wählen zwischen, wenn ich dich vor allen kritisieren würde, würdest du lieber vor allen Lob nehmen, ne? Gut.

Luisa: Auf jeden Fall. Also glaube da bin ich absolut bei Vier-Augengespräch, weil ich glaube das einfach sinnvoller ist. Also klar kann man eine Sache gerne mal irgendwie im Team auch loswerden, kommt da auch wieder drauf an, was es ist, aber ich glaube, dass man auch besser daran arbeiten kann, wenn es dann ein Vier-Augengespräch ist.

Peter: Ja, was übrigens nicht heißt, manche Leute verwechseln das ein bisschen, was nicht heißt, dass man nicht offen mit Fehlern umgeht. Also das sind zwei verschiedene Sachen. Also ich kann...

Luisa: Genau, ich glaube da auch wieder, es kommt ein bisschen drauf an, was für Fehler es sind, weil ich glaube, es kann auch total hilfreich sein, im Team das zu besprechen, aber wenn es jetzt irgendwie was ist, wo... also was man irgendwie gar nicht cool... also wo man halt so weiß, okay, das ist sensiblere Kritik als... Ich glaube, wir müssen mal die Social-Media-Strategie umstellen, weil, weiß ich nicht, das Gefühl hat, dass du in eine falsche Richtung läufst oder sowas, weil das kann man ja auch... beziehungsweise...

Peter: Ja.

Luisa: Ja, ich glaube, da kommt es wirklich drauf an, was es ist. Finde aber, dass man

Peter: Ja ich würde halt...

Luisa: auch durchaus... das im ganzen Team besprechen kann.

Peter: Ja, ich würde immer, wenn ich versuche, etwas im ganzen Team zu machen, vorher einmal im Vier-Augengespräch abklären, ob das für alle okay ist. Also, ich würde dann im Zweifel dir sagen, so hier, das und das hat mir nicht gefallen, oder hier und da sind wir echt auf einem falschen Dampfer. Und wenn man darüber geredet hat, kann man sagen, ich finde, das ist eine Lesson oder ein Fehler, wir offen besprechen sollen, bist du okay damit, wenn wir das im Team machen. Ich glaube, das sind wieder so, eigentlich sind es so Basics, es ist so sackschwer, das zu machen. Aber eigentlich ist das basic und alle würden sich damit wohlfühlen. Die meisten würden sich sogar... es gibt ein schönes...

Kann ich kurz einpacken. Das passt nämlich auch gut insgesamt zum Motivationsmontag, weil... Vielleicht hören uns ein paar Polizistinnen und Polizisten zu. Und die können das ja mal zurückspiegeln. Ich habe gehört, es sind Secondhand-Informationen. Ich bin nicht hinterhergegangen und hab das groß recherchiert. Aber ich habe gehört, dass es in der Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten, die müssen ja mehr oder weniger... häufig auch schwere Nachrichten überbringen. also auch Tod von Familienangehörigen, schwere Unfälle, whatever. Und es scheint einen, ich habe ihn nicht parat, aber es scheint so einen psychologischen Effekt zu geben, dass wenn man Leuten sagt, dieses, was man so kennt, so setzen sie sich mal hin, jetzt kommt eine richtig schwere Nachricht. Das allein, dieses Ankündigen von, es wird gleich richtig eklig, den Leuten hilft, das besser zu verarbeiten, weil sie in dem Moment das nicht so völlig aus dem Kalten haben, sondern, Gott.

Okay. Also es ist so bisschen wie, wenn es irgendwo knallt. Wenn du sagst, es knallt gleich, und es knallt an, kann es sein, dass du dich trotzdem noch erschrickst, aber du erschrickst dich nicht ganz so sehr, als würde es einfach knallen.

Luisa: Ja, ja, ich versuche darauf vorbereiten. Ich war gerade schon der Situation, was das für eine schwere Aufgabe ist, solche Nachrichten zu überbringen. mein Gott. Ja. Wirklich war, wirklich war.

Peter: Schaut an alle Polizistinnen und Polizisten, wenn das euer Arbeitsalltag ist und wie gut ihr das wahrscheinlich jeden Tag macht. Es sind auch Sachen, die man gar nicht mitkriegt, dass das Teil von Behördenarbeit ist. Da gibt es wahrscheinlich nur Polizistinnen und Polizisten. Es gibt wahrscheinlich

Luisa: So.

Peter: auch bei der Stadt, bei Verwaltungen insgesamt, super viele Leute, die ganz schwere Nachrichten übertragen müssen.

Luisa: Ja, auf jeden Fall.

Peter: Hier Sozialdienst.

Luisa: wirklich, es gibt glaube ich auch so Behördenbereiche, wo man gar nicht weiß, dass die das machen und auch nicht mal wir, obwohl wir so schon echt tief in der Behörden-Nerd-Welt drin sind. Ich glaube, wir müssen mal so ein paar Behörden vorstellen. Also als Kategorie im Podcast. Nice. Ja, es kommt, es kommt alles.

Peter: Das ist gar kein Thema. Ich hab da auch sehr, sehr gute Ideen. Ich bin nur gerade noch am, wie wir's machen. ich spoil das euch schon mal, was ich möchte. Und zwar möchte ich, dass ihr die Möglichkeit habt, uns Sprachnachrichten zu schreiben und reinzutelefonieren. Und zwar anonymisiert. Also, dass wir das natürlich da nicht vorlesen, wer das von euch ist. Aber dass ihr sagen könnt, ich bin in einer Sozialbehörde und wir haben folgende Herausforderungen. Oder ich hab das da und da ist es bisschen schwierig. Und ihr könnt natürlich genauso gut da noch reinrufen, was alles toll läuft Gottes Himmelsbild. Also... Ich möchte einfach nur, ich hab gemerkt, dass dieses einen Raum geben für bei ganz vielen Leuten total gut ankommt.

Und wir haben auch ganz viel Feedback von euch bekommen. Danke dafür übrigens. Immer Feedback her. Wir wollen uns verbessern. Immer. Egal wie kritisch es ist. Seid gerne konstruktiv. Das hilft uns, dass wir da auch Spaß bei haben, das besser zu machen. Aber ganz, ganz viel Feedback ist auch so, ja, ist ja schön, wenn wir auch so Führungskräfte haben und irgendwelche Minister und so. Wir brauchen auch mehr Sachbearbeitende und so weiter und so weiter. Insofern. Ich versuche die Möglichkeit zu öffnen, es ist halt immer nicht ganz so leicht, wenn das aufgrund von Freigabeschleifen, ihr kennt das, also wenn eine Sachbearbeiterin sagt, ich muss mal was vom Leder lassen oder weil ich möchte einfach mal sagen, was hier nicht gut läuft, ist natürlich die Angst vor, das hat Auswirkungen, negativer Auswirkungen auf meine Karriere, ganz, ganz groß und deswegen könnt ihr uns entweder Sachen schreiben, kurz hinschreiben, anonymisiert bitte oder eine Sprachnachricht machen, all das.

Dann lesen wir es vor, dann ist es nicht eure Stimme. Wir nehmen natürlich alle Sachen, die das mit euch verbindet, raus. Aber das könnt ihr sehr gerne machen und dann können wir hier den Ort schaffen, genau über solche Sachen reden zu

Luisa: Agree, agree, agree. Ich glaube, es wird so cool. Ich habe noch eine kurze Sache zu dem Entweder-oder, also Kritik im offenen oder unter vier Augen. Und ich glaube, vielleicht würde ich mich doch fürs Erstere entscheiden im Team, weil ich habe das Gefühl, dadurch, dass wir vieles im Team immer teilen, eröffnen wir dieses Wir teilen auch unter uns, also nicht nur du zu uns, also als Führungskraft zu uns. sondern dass wir auch untereinander loben. glaube, passiert, weil du im Offenen lobst. Dann würde ich mich eher für das Erste entscheiden, weil ich diese Atmosphäre von, wir pushen uns alle gegenseitig, extrem feiere.

Peter: finde es sehr schön, dass du das sagst. Ich habe auch das Gefühl, dass das eine Kultursache ist, die da mit einhergeht. Weil wenn man sich aktiv lobt und aktiv Danke sagt und aktiv Bitte sagt und weißt du, Verhaltene steckt einfach an. Das ist wie das Anstecken, dass ich, wenn ich mit dir

Luisa: Ja, ja, ja. So krass.

Peter: irgendwo bei einem, wenn wir irgendwo auf einer Messe oder so was sind oder bei einer Veranstaltung und dann morgens im Hotel, ich traue mich gar nicht, Bacon zu essen. Ich esse einfach, nein, ich finde das super. Ich finde es eine sehr positive,

Luisa: Gott! weißt nicht. Peter hat mir letzte Woche erzählt, dass du überlegst, Zucker zu verzichten. Hilfe!

Peter: Ja, also jetzt ist es ... Nee, super gut. Ich bin richtig hyped. Also ich bin dann auch ehrlich mit meinen Fehlern. habe am Ich habe Dienstag, Mittwoch, Donnerstag echt gut durchgehalten, was Sachen, ich mitgenommen habe. Also meine Frau hat mir wieder 1.000 Sachen eingepackt. Megagut. Im Hotel Vollkornprodukte und so. Genau.

Luisa: Peter war ja auch mit mir unterwegs.

Peter: Wir haben überall, wo wir waren, wir vegan gegessen. Also mindestens vegetarisch. glaub, einmal hatte ich Fleisch oder so, aber es ist so. Ihr achtet ja auch sehr da drauf und das ist total gut. Und es steckt einfach an. Ich mein, es hat einen Unterschied, wo du mit drei Leuten hingehst und alle sagen, geil KFC. Was? Also nichts gegen KFC, Also auch wieder kein Front gegen irgendwas, persönliche Entscheidung. Aber ich würde gerne so gesund essen, wie Luisa ist. Und es steckt dann an, wenn Luisa in meinem Umfeld ist, dass ich das denn tue. So einfach nur aus was weiß ich für Sachen, aber irgendwie steckt das an. ich glaube, das ist bei diesen... Zum einen, deswegen machen wir Motivationsmontag, steckt halt an, wenn Leute gut drauf sind.

Steckt halt an, wenn...

Luisa: Ja, ich finde, man merkt das in unserer Community. Manchmal kommen die mit so Sachen an, die wir hätten sagen können. glaube, letzte Woche habe ich einer Person gesagt, die hatte uns mega schönes Feedback geschickt, glaube vom Meme Club oder irgendwas, wo sie gesagt hat, ich habe mich mega doll über die Post diesen Monat gefreut. Und dann meinte ich so, ja, das motiviert gerade echt, weil wir hatten so einen Downer von, boah, erster Tag sconnen, wir konnten gar nicht mehr. Und ich so, ja, das... motiviert voll und das hilft uns irgendwie hoch. Und dann war sie so, genau, oder dann, ich hab da jetzt noch mal drüber nachgedacht, wollte ja über euch einfach noch mal schreiben, dass ihr das so cool macht und gerade weil ihr ja so ein Downhattet bitte macht weiter, ist irgendwie so cool und ich glaube das kommt halt einfach auch genau daher, also man merkt schon wie man das ansteckt und wie das ansteckt und aber auch dieses, was du natürlich auch irgendwie mitbringst, diese Wertschätzung, ich merke das auch, dass ich das irgendwie im Alltag anwende, wenn du das irgendwie so alles durchzieht.

Das ist ja das Coole, dass man das so weitertragen kann.

Peter: Ja, full agree und das finde ich auch sehr schön und das ist ex so. Sehr, gut. Spread the Lobe.

Luisa: Spread the loop.

Peter: Ich habe noch einen Comtrop an und zwar... Ich nehme mal das. Ein Jahr Zybettike oder dauerhaft vier Tage Woche.

Luisa: glaube, ich jetzt ganz schnell, also mein erstes Gefühl war sabbatical. Weil ich weiß nicht, wenn ich arbeite, dann bin ich da auch irgendwie drin. ich glaube, werden irgendwie so freitags, also klar feier ich das auch mal einen Tag frei zu haben, aber ich glaube, wenn ich dann in die Mindset bin von, ich will hier Dinge voranbringen bei uns und dann würde ich wahrscheinlich freitags trotzdem den Laptop aufklappen und irgendwas machen, weil ich das Gefühl habe, ich will da Dinge machen. Und ich glaube, ich bräuchte dann auch wirklich so einen Cut, der dann sagt, so ja, okay. Da machst du jetzt mal was anderes. Deswegen wäre ich eher bei dem Modell als bei der Viertagewoche.

Peter: Sehr, gut. Und ich hab noch einen für die Community. Und zwar ist die... Ach so, ich hatte noch nicht. Weder noch. Ich mag weder Vier-Tage-Woche noch Sabatical. Nein.

Luisa: Ich wollte nämlich gerade die Frage zurückstellen. Nein, einfach immer hustlen.

Peter: Work Life Blend. Ich bin ganz großer Fan von Work Life Blend. Und übrigens auch nur, weil ich... weil ich den Job habe, den ich habe. Also in meinen Jobs davor wäre ich lieber vier Tage woche als die Bettegel, weil ich bin so ein komplettes Jahr raus, weiß ich nicht, fühle ich nicht. Und dann habe ich... Ja, ja, Ja, ja, ja. Genau, genau, Deswegen.

Luisa: Du hast ja auch ganz andere Lebenssituation mit Family, Weil du würdest ja dann den Freitag mit deinen Kids nutzen. Und irgendwie, das ist ... also, ja.

Peter: Ja. Ich habe noch eine Reserve bzw. gar nicht Reserve, sondern das, was wir mit auf die Plattform tragen. Ihr könnt bei uns auf der Plattform nämlich mit abstimmen. Euer Montags Motivationsmontags kommt drauf an, nämlich... Montagmorgen, was macht ihr? Geht ihr zuerst ins Postfach oder zuerst in die Teeküche oder vielleicht was ganz anderes? Das packen wir bei euch bei uns auf die Plattform. Dort gibt es einen Thread, der heißt ziemlich zuständig. Das ist nämlich der Titel des Podcasts. Und dann könnt ihr mitdiskutieren mit anderen Behörden, Menschen und mit euch motivieren, was ihr als erstes macht am Montagmorgen. Und das könnt ihr uns natürlich auch sehr gerne schreiben. Dann können wir das am nächsten Montagmorgen natürlich mit reinnehmen.

Läuft was? Ich so? Was ich so mache montags morgens?

Luisa: Und du so, Peter? Ja? Ja, ja.

Peter: Ähm... Für mich ist das ganz schwer, weil eigentlich mein Tag jeden Tag quasi gleich anfängt. Weil ich halt, bevor ich überhaupt ins Büro gehe, halt die Kinder wegbringe. In Kita und Schule. Und das ist dann eigentlich immer so mein Standard morgen. Und wenn ich im Büro bin, machen wir meistens die Show. Insofern ist das mein... Genau,

Luisa: Also wieder noch.

Peter: also für mich super wichtig, quasi, also Teeküche insofern. als dass mein Kaffee morgens mir sehr heilig ist. Also, mein Tag, ich mag's auch total gerne, wenn ich dann wieder von so einer Messe komme, merke ich wieder, wie viel mir dieses Ritual bringt, mich hier hinzusetzen, egal was wir machen, und einfach währenddessen Kaffee zu trinken und zu wissen, Gott, Tag kann losgehen.

Luisa: Welt ist halbe Stunde in Ordnung.

Peter: Ja, nö, auch sonst. Also, ich bin einfach, und ich bin halt insgesamt noch kein Postfachmensch. Also, wenn ich könnte, hätte ich keine E-Mails. Und I'm working on it. Also es dauert nicht mal lange, dann hab ich keine Emails mehr. Weil I can't. Ich hasse Emails. So sehr.

Luisa: Ich bin gespannt.

Peter: Es gibt so ein schönes, lass ich mal gucken, ob ich das finde. Es gibt ja diese Meme-Grafiken. So ein bisschen dieses... Also in dem Falle wäre es ein, auf der ein Achse ist dein Status innerhalb eines Unternehmens. so, keine Ahnung, also nicht Status, sondern Karriere-Stufe.

Luisa: Ja, mehr kennen.

Peter: So Azubi und schon länger dabei und Führungskraft und so. Und dann CEO. Und auf der anderen Stufe ist... Ähm... war in dem Falle... die Signatur. Ähm, also es gab mit Signatur und es gab auch mit welche E-Mails, äh, welche, welche... Apps werden benutzt und so. Und Signatur war dann halt, immer kürzer und quasi CEO war nur noch Send from iPhone. Ähm, fand ich witzig. Hab ich sehr gefühlt.

Luisa: Ich hätte auch gedacht, dass das so reverse ist von man benutzt E-Mail und irgendwann benutzt man nur noch WhatsApp oder SMS einfach von so schnell.

Peter: Ist so. Ich bin auch... Also, wenn ich nur noch... Wenn ich nur WhatsApp benutzen würde, wäre für mich auch total fein. Sehr gut. Hätte ich sehr viel Lust drauf. E-Mails sind gar nicht meins. Waren aber übrigens noch nie meins. Also, ist jetzt nicht. Das ist nicht gekommen. Fragt mal meine Mitarbeitenden, vorgesetzten Kolleginnen und Kollegen. E-Mail war noch nie Peters Stärke. Das Problem ist bei Behörden... Bei Behörden ist ja häufig das Problem, dass wenn du E-Mails nicht kannst, dann glauben die Leute, du kannst nicht gut arbeiten. weil ja in Behörden alles über E-Mail läuft. Also alles.

Luisa: zu dem Thema. Mein Freund hat mir heute geschrieben, ja, baut das ganze E-Mail-System da und ja, gerne die ganze Behörde nicht arbeiten. Woops.

Peter: Zeit für Teamrunden. Zeit für Teamrunden. Und das hat natürlich dein Freund hier am Freitag geschrieben. Luisa, wir sind nämlich am Motivationsmontag. Ich würde sagen, wir machen noch einen kleinen, weil wir haben noch fünf Minuten. Die würde ich dann gerne für eine Sache nutzen. Und zwar zu Grundsatzfragen. Ich glaube, wir brauchen Blindranking. Das wäre mir jetzt zu stressig, in fünf Minuten runterzumachen. Da hat man keine Zeit. Sondern wir machen Grundsatzfragen. Und Ich würde gerne... ja. Sehr schön. Wie schätzt man sich selbstwert, ohne dass es peinlich wird? Damit können wir gut in den Motivationsmontag starten mit euch. Wie schätzt du dich selbst oder schätzt man sich selbstwert, ohne dass es peinlich wird?

Luisa: Okay, also peinlich für dich selbst dann, weil also so dieses, dass du dir das selbst abkaufen kannst. Ich würde sagen, damit struggle ich. Also aber ich glaube, was halt hilfreich wäre, was ich auch immer irgendwie so im Kopf habe, ist, dass man sich am Ende des Tages mal sagt, was man eigentlich geschafft hat. Weil ich eigentlich ganz, also ich gehe mir häufig von der Arbeit und denke mir so, ja, nix gepackt heute. Obwohl man irgendwie so seinen ganzen Dailys, man ganzen Tag abarbeitet, so keine Ahnung, von bis alles gemacht hat, aber irgendwie dieses immer dieses Gefühl, man hat nichts geschafft. Dann habe ich letztens von jemanden gesehen, dass sie so ein Glas hat, wo sie das halt auch reinschreibt.

Also so wie wir mal so ein Good News Glas hatten, wo wir halt positive Nachrichten reingeschrieben haben, hat sie halt Sachen aufgeschrieben, die sie an dem Tag geschafft hat. Und sich das halt einfach auch mal anzuerkennen, dass man Dinge geschafft hat. Ich glaube, das ist an sich eine coole Möglichkeit, sich selbst auch wertzuschätzen, ohne dass es irgendwie peinlich ist, weil ich würde jetzt nicht aufschreiben, wow, habe heute Morgen einen Tassel Tee gemacht oder so. mache ich aber nicht.

Peter: Ich finde, ja, it's a process. Es ist ein Prozess. Ich finde es schön, einfach weil man, das hätte man in Behörden auch immer dabei, ein Glas nehmen oder eine Tasse, aber Glas ist eindrucksvoller. Und dann Büroklammern. Und immer, wenn man was gemacht hat, irgendeine Aufgabe erledigt hat, eine Büroklammer da rein, dann sieht man nämlich aktiv, was man im Tag schon gemacht hat. Das ist eigentlich ganz nett, das kann

Luisa: Ja.

Peter: man so schnell reinpacken. Alternativ, was ich mache, das bewusst werden. Von... Also im Prinzip dieses Konzept, ich dann... Also ich sag diesen Satz ja häufig. Und das ist okay. Also im Sinne von es gibt halt Tage, da wachst du halt mit so einem 30 Kilo Rucksack auf. Und wenn du halt mit so einem 30 Kilo Rucksack aufwachst, ist es in Ordnung, wenn du keine Bestzeit rennst. Weil du hast einen 30 Kilo Rucksack auf dem Kopf. Genau, auf dem Kopf.

Luisa: Hahaha

Peter: Und... Ich glaube, wir nehmen unsere produktivsten Tage und nehmen das dann als neue Benchmark. Ich sage nicht, dass das nicht cool ist, wenn man Levels hat und wenn man weiß, man kann noch effektiver arbeiten, besser arbeiten an den besseren oder an den richtigeren Sachen arbeiten. Aber ich finde, wenn man auf so einer Daily-Basis sich denkt, komm, ich hab's probiert, ich hab wirklich reingehauen, ich hab nicht bei dem ersten kleinen Ding aufgehört, sondern ich hab weitergemacht, dann ist das schon voll der Erfolg.

Luisa: Das stimmt, aber es ist nicht so easy, weil ich hatte heute Morgen genau so einen

Peter: Tüich nicht.

Luisa: Morgen, irgendwie so 23.30 zurück, dann heute Morgen so halb verschlafen aufgestanden, dachte ich mir, ich muss Sachen machen, hat natürlich nichts geklappt. dachte ich mir so, was zur Hölle? Ja, ja, sorry.

Peter: Ja, das war am Freitag, nicht am Sonntag. Luisa muss am Sonntag nicht arbeiten.

Luisa: Stimmt, das müssen wir ja für den Arbeitsschutz sagen, aber ja.

Peter: Ist ja aber auch so.

Luisa: Dann hatte ich zwar Peter Stürm im Kopf von, und das ist okay, mir war trotzdem direkt gleichzeitig gedacht von...

Peter: Sehr gut. Guck mal. Aber sie ist da. Sie ist da. Sie ist noch nicht so laut. Ja.

Luisa: Ja, gibt so manche Sprüche, die hast du richtig verankert. Richtig gut. So wie ich bei dir so bisschen rein dieses no sugar

Peter: Ja? Das gut?

Luisa: ist auch eine Alternative, hab ich dann so. Und das ist okay. Es gibt noch weitere Sprüche, die mir natürlich gerade nicht einfallen, aber das ist eigentlich mega der, gerade für, es ist Type A Leute, die halt immer so ein Hustle Mindset haben, ist es manchmal gar nicht schlecht, wenn man den im Kopf hat.

Peter: Ich denke auch. Und wie gesagt, das heißt ja für niemanden, man nicht trotzdem weitermacht und das ist vielleicht am nächsten Tag nicht und so weiter und so weiter. ist ja alles nicht. Sondern es gibt einfach Tage, da muss man einfach auch mal sagen, ist ja jetzt nicht so, dass du sieben Stunden auf der Couch gezockt hast oder Netflix geguckt hast und so. Hast ja nicht gemacht. Warst ja die ganze Zeit auf Arbeit, hast was gemacht und selbst wenn du das Gefühl hast und selbst wenn du nichts geschafft hast, du warst da, hast es probiert und solange du weißt, dass du es probiert hast, Ey, komm on. Das ist unser Motivationsmontag. was soll ich sagen, Leute?

Ich hoffe, ihr seid bisschen mehr motiviert. Ich hoffe, es hat euch geholfen, so in den Montag zu kommen. Wir auf jeden Fall finden jetzt schon gut, dass ihr das am Montag hört, dass ihr das überhaupt hört. Shoutout an alle die, die heute ganz, ganz viel schaffen. Und shoutout vor allem an die, die heute ganz, ganz viel versuchen. Weil selbst wenn man mal nix schafft, meine Güte, ey. Versuchen, versuchen. Und dann wird das alle. Wenn wir uns alle bisschen zusammen tun und positiv sind, wertschätzend sind, dann werden ganz, ganz viele Sachen toll. Danke nun Isa. Wir wünschen

Luisa: Auf jeden.

Peter: uns einen schönen Montag und bis ganz, ganz bald.

Luisa: Ciao Kako!

Peter: Ehrenbehörde Wertschätzung für Behörden

Automatisch erstellt von Riverside, Zeitangaben in Kapiteln sind ungefähr.

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Den Artikel zur Folge findest du im Blog:

Es ist Zeit für ein Neues:
Das war hier schon immer so.

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