
How to beat Klischees.
Klärwerke bzw. Kläranlagen sind aus der Sacheheraus häufiger mit negativen Klischees wie Ekel, Gestank und in der Folge daraus vermeintlicher mangelnder Attraktivität verbunden, was nicht nur zu einer Unterbewertung der dort geleisteten wichtigen Arbeit führen, sondern auch die Gewinnung neuer Mitarbeitenden erschweren kann.
Die Münchner Stadtentwässerung versucht etwaige aus der Sache heraus negative Klischees auf- und zu erklären, indem sie gezielt einzelne Mitarbeitende als Corporate Influencer auf Personal-Plattformen wie bspw. LinkedIn arbeitstypische Informationen platzieren lässt. Durch authentische Einblicke in den Arbeitsalltag und die transparente Erklärung komplexer Themen werden Vorurteile aufgebrochen und die Wertschätzung für die Arbeit des Klärwerks gesteigert. Diese innovative Herangehensweise trägt nicht nur dazu bei, neue Mitarbeitende anzuziehen, sondern stärkt auch die Identifikation und ein positives Selbstverständnis der bestehenden Belegschaft, mit besonderem Schwerpunkt im Klärwerksbetrieb.
Die Arbeit der Landeshauptstadt München bzw. Münchner Stadtentwässerung zeigt, wie durch innovative Ansätze und transparente Kommunikation Vorurteile aufgebrochen und die Wertschätzung für die Arbeit auf einer Kläranlage/-werk gesteigert werden kann. Das Beispiel könnte als Modell für andere Behörden dienen, um ihre Arbeit transparenter und attraktiver zu gestalten.

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