EU AI Act, Pflichtschulung, Tools, Personalrat. Sechs Themen gleichzeitig. Wir zeigen euch einen Weg in vier Etappen, der in echten Behörden funktioniert.





Personen die KI-Systeme einsetzen oder über deren Einsatz entscheiden, müssen nachweisbare KI-Kompetenz haben. Die Anforderung gilt unabhängig von der Risikoklasse, also auch für ChatGPT, Microsoft Copilot oder ähnliche Standard-Tools. Inhalte und Formate sind nicht vorgeschrieben, aber die Schulungsmaßnahmen müssen dokumentiert sein. Verstöße sind nicht direkt sanktionierbar, aber bei anderen Verstößen werden Strafen höher wenn KI-Kompetenz vorher nicht vermittelt wurde. Das BMDS hat im Oktober 2025 einen Leitfaden für Bundesbehörden veröffentlicht, die KGSt hat eine FAQ-Seite für Kommunen.
Wichtig zu wissen: Artikel 4 gilt seit Februar 2025, viele Behörden haben das verpasst. Ihr seid nicht allein, aber je früher ihr nachholt desto besser. Die nationalen Marktüberwachungsbehörden überwachen ab 2. August 2026.
Bestimmte KI-Anwendungen sind in Behörden komplett verboten. Dazu gehören Social Scoring, Echtzeit-Gesichtserkennung im öffentlichen Raum (mit engen Ausnahmen für Strafverfolgung), KI die Schwächen von Personen ausnutzt, sowie unterschwellige Manipulation. Wer ein verbotenes System einsetzt, riskiert Bußgelder bis 35 Millionen Euro oder 7% des Jahresumsatzes. Für Behörden besonders wichtig: Kein automatisches Bewerber-Ranking auf Basis von Persönlichkeitsanalysen, keine vorhersagende Kriminalitätsbewertung allein anhand von Profilen.
KI-Systeme in Bildung, Strafverfolgung, Migration, Justiz, Beschäftigung und kritischer Infrastruktur gelten als Hochrisiko. Sie brauchen Konformitätsbewertung, Risiko-Management, technische Dokumentation und menschliche Aufsicht. Für Behörden besonders relevant: KI im Bewerbungsverfahren, KI für Entscheidungen über Sozialleistungen, KI in der Strafverfolgung. Die Liste der Hochrisiko-Bereiche steht in Anhang III. Wenn euer System darunter fällt, müsst ihr ab 2. August 2026 die volle Konformitätsbewertung durchlaufen haben.
Bürger:innen müssen erkennen können wann sie mit einer KI interagieren. Das betrifft Behörden-Chatbots auf der Webseite, KI-generierte Antworten in Bürger-Anfragen, KI-bearbeitete Bilder und Texte. Wenn euer Chatbot bisher nicht als KI markiert ist, müsst ihr das ab 2. August 2026 ändern. Auch Chatbots die schon vor Inkrafttreten liefen, fallen unter diese Pflicht.
Wenn ihr für eure Behörde ein Schulungs-Konzept dokumentieren wollt, sind das die drei wichtigsten Quellen:
Viele Behörden reagieren auf KI mit einem internen Verbot: ChatGPT auf Dienstrechnern blockiert, Microsoft Copilot nicht freigeschaltet, KI-Tools komplett untersagt. Das fühlt sich rechtssicher an, ist aber ein größeres Risiko. Mitarbeitende nutzen KI trotzdem, jetzt aber privat über Smartphone oder über Schatten-Accounts. Damit gehen sensible Behördendaten ungeprüft an US-Cloud-Dienste. Pauschal-Verbote zwingen die eigenen Leute ins Dienstvergehen. Sinnvoller ist eine klare Regelung: Welche Tools sind erlaubt, welche nicht, welche Daten dürfen rein.
Eine häufige Annahme: Behörde läuft weiter wie bisher, KI wird einfach drauf gesetzt. Das funktioniert nicht. KI ist keine bessere Schreibmaschine, sie verändert Arbeitsweise grundlegend. Wer Bescheide schreibt, mit KI verfasste Texte aber genauso prüft wie früher, hat keine Effizienz gewonnen. Wer Recherche outsourct, ohne sich auf Plausibilitätsprüfung umzustellen, riskiert falsche Entscheidungen. KI-Einführung heißt: Prozesse hinterfragen, nicht ergänzen. Wer das nicht versteht, hat zwar KI, aber keinen Mehrwert.
„Nimm ChatGPT, dann läuft das schon." So beginnen viele Pilotprojekte. Sie scheitern weil niemand den Prozess kennt der mit KI besser laufen soll. Welche Aufgabe genau? Wo entstehen Bottlenecks? Was wäre ein gutes Ergebnis? Ohne Antwort darauf ist jedes Tool nur ein Spielzeug. Vor der Tool-Auswahl gehört die Prozess-Analyse: Wo ist die echte Engstelle, wer arbeitet daran, was muss am Ende rauskommen. Erst dann macht Tool-Auswahl Sinn.
Politischer Druck oder Konkurrenz-Behörden lösen Aktionismus aus. Es wird ein Pilot gestartet, ein Hackathon veranstaltet, ein Tool eingekauft, eine Schulung gebucht. Alles parallel, nichts koordiniert. Was fehlt, ist eine Antwort auf die Frage: Was wollen wir mit KI eigentlich erreichen? Effizienz in der Sachbearbeitung? Bessere Bürgerkommunikation? Entlastung bei Routineaufgaben? Ohne klares Ziel ist jede Maßnahme bloß ein Häkchen, das im Bericht landet, aber nichts verändert.
Klassische KI-Schulungen zeigen Klick für Klick wie ein Tool bedient wird. Mitarbeitende können danach Texte generieren, aber nicht beurteilen wann das gut ist und wann nicht. Sie lernen Eingaben, aber nicht warum manche Ausgaben sinnvoller sind als andere. Wenn die nächste Tool-Generation kommt, ist das Wissen wertlos. Was fehlt, ist Verständnis der Grundlagen: Wie funktioniert ein Sprachmodell, was kann es nicht, wo lügt es zuverlässig. Erst mit diesem Fundament ist jede Tool-Schulung sinnvoll.
Es gibt rund 11.000 Behörden in Deutschland. Bei der KI-Einführung fängt fast jede bei Null an. Eigene Recherche, eigene Pilotprojekte, eigene Schulungskonzepte, eigene Prompts, eigene Fehler. Voneinander gelernt wird selten, weil keine Struktur dafür da ist. Andere Branchen tauschen sich aus, Behörden tun es kaum. Das ist die teuerste Schleife der ganzen Einführung. Wer die Erfahrungen anderer nutzt, spart Monate und vermeidet die Fehler die andere schon gemacht haben.
Stimmen von denen, die schon dabei sind. Aus unterschiedlichen Behörden und Rollen. Was sie verbindet: Alle arbeiten jeden Tag an unserer Demokratie.

Seitdem ich Teil des Social Media Fachbereichs bin, fühle ich mich nicht mehr so alleine. Ich weiß jetzt in allen Behörden gibt es Menschen, die genau die gleichen Themen und Probleme haben wie ich.

Die KI-Pflichtschulung von Ehrenbehörde ist klar strukturiert, fachlich fundiert und sofort nutzbar. Da die Schulung komplett digital stattfindet, können alle Kolleginnen und Kollegen ortsunabhängig und in ihrem individuellen Tempo lernen. So entsteht ein einheitliches Wissensniveau bei gleichzeitig rechtssicherer Dokumentation. Aus meiner Sicht der Standard, den Verwaltungen jetzt brauchen.

Ehrenbehörde ist für mich ehrlicher Austausch und Fortbildung, die mich im Arbeitsalltag wirklich weiter bringt. Luisa und Peter sind stets ansprechbar und helfen mit Rat, neuen Perspektiven und viel Motivation.

Gerade im Arbeitgebermarketing braucht Verwaltung Mut. Ehrenbehörde bestärkt uns darin, neue Wege zu gehen und kommunale Arbeit zeitgemäß zu präsentieren.

Die KI-Pflichtschulung hat mich positiv überrascht: Sie ist praxisnah, verständlich und auch ohne Vorkenntnisse gut zu bewältigen. Besonders hilfreich finde ich, dass die Inhalte nicht nur auf rechtliche Vorgaben eingehen, sondern auch konkrete Beispiele liefern, wie KI im Behördenalltag sinnvoll und sicher genutzt werden kann. Die Module sind kurzweilig, machen das Thema greifbar und regen zum Weiterdenken an – ein echter Mehrwert für alle!
Die häufigsten Antworten, kurz und konkret.
Ja, nach Artikel 4 EU AI Act seit 2. Februar 2025. Personen die KI-Systeme einsetzen oder über deren Einsatz entscheiden brauchen nachweisbare KI-Kompetenz. Eigenlösungen sind möglich, müssen aber dokumentierbar und prüfbar sein. Eine externe Schulung mit Kompetenznachweis ist meist der einfachere Weg.
Die KI-Pflichtschulung ist innerhalb von zwei Werktagen freigeschaltet, eine Person braucht ca. 60 Minuten. Der Fachbereich KI startet sofort nach Anmeldung. Praxisportal-Aufsetzen dauert je nach Behördengröße zwei bis sechs Wochen. Eine vollständige Einführung über alle vier Etappen dauert typisch drei bis sechs Monate.
Ja, viele Behörden machen das. Die rechtliche Grundlage (Art. 4 EU AI Act) könnt ihr mit eigener Schulung dokumentieren. Strategie und Tool-Auswahl gibt es als offene Quellen (BMDS, KGSt). Was fehlt ist Austausch mit anderen Behörden, dafür gibt es Konferenzen oder Mitgliedschaften. Wir helfen wenn ihr Zeit sparen wollt, sind aber nicht alternativlos.
Die Pflichtschulung erfüllt einmalig die rechtliche Anforderung mit Nachweis pro Person. Der Fachbereich KI ist eine 12-Monats-Mitgliedschaft mit Live-Workshops, KI-Sachbearbeiter und Austausch mit anderen Behörden. Pflichtschulung ist Compliance-Erfüllung, Fachbereich ist Kompetenz-Aufbau. Viele Behörden brauchen beides.
Das hängt von eurer behördlichen IT-Strategie und eurem Datenschutzverantwortlichen ab. Generell unkritisch sind in deutscher oder europäischer Cloud gehostete Modelle, US-Cloud-Tools werden meist erst nach DSFA freigegeben. Im Fachbereich KI besprechen wir konkret welche Tools in welcher Behörde eingesetzt werden.
Ja. Die Schulung deckt Artikel 4 EU AI Act vollständig ab und endet mit einem Kompetenznachweis pro Person. Trainer ist Manuel Landauer, der KI in deutschen Behörden selbst eingeführt hat. Die Schulung ist behördennah formuliert und in deutscher Sprache.
Egal ob ihr selbst startet oder Hilfe wollt: Bucht eine einzelne KI-Pflichtschulung für 99 € und schaut sie euch an. Wenn sie passt, holt ihr ein Kontingent oder wählt weitere Etappen. Wenn nicht, habt ihr 99 € investiert und eine Stunde gelernt. Beides ist okay.
